Diese Bakterien kann der Schlüssel zur Behandlung der klinischen depression

Wir sehen uns selbst als Individuen.

Aber Wissenschaftler schätzen, teilen wir unseren Körper mit 38 Billionen Organismen, spielen eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung uns gesund und macht uns, wer wir sind. Kriechen Sie über unsere Haut, Klammern sich an unserem Darm, und in der Regel rufen unsere Körper zu Hause.

Nun, eine Studie führte durch Forscher an der Northeastern zeigt, dass es eine mögliche Verbindung zwischen den lebenden Bakterien in unserem Darm und klinische Depressionen.

„In den vergangenen 10 Jahren gab es erhebliche Arbeit verbunden, das mikrobiom zu verschiedenen Komponenten der menschlichen Gesundheit und der Krankheit,“ sagte Philip Strandwitz, die damit begann, diese Forschung als Doktorand / in Kim Lewis‘ Antimicrobial Discovery Center der Northeastern. „Aber das Allgemeine Konzept der Bereitstellung von Bakterien oder manipulieren von Darmbakterien zu verbessern die Gesundheit des Gehirns ist noch neu.“

Gemeinsam mit einem team der Erforschung von Depressionen bei Weill Cornell Medical College, Strandwitz und Lewis nahm fäkale Proben und Gehirn-scans von Personen, die eine depression diagnostiziert. Sie fanden, dass Patienten mit bestimmten Gehirn-Signaturen im Zusammenhang mit Depressionen hatte weniger Bakterien gehören zu der Gattung Bacteroides.

Strandwitz und Lewis waren auf der Suche nach Bacteroides-Arten, weil Sie entdeckt hatten, dass die Bakterien produziert eine hemmende neurotransmitter namens gamma-Aminobuttersäure oder GABA. GABA stört die Signale zwischen Nerven, halten Sie Ihre Gehirn übermäßig stimuliert und ein Gefühl der Ruhe. Wenn das system nicht ordnungsgemäß funktioniert, sind die Menschen anfälliger für Angst, Schlaflosigkeit und depression.

„Wenn Sie niedrigen Niveaus dieser GABA-produzierenden Bakterien, ist, dass im Zusammenhang mit Gehirn-Signaturen von Depressionen. Es ist eine ziemlich starke Korrelation“, sagte Lewis, der ist University Distinguished Professor für Biologie. „Dies eröffnet die faszinierende Möglichkeit der Behandlung von Depressionen mit GABA-produzierenden Bakterien.“

Wissenschaftler sind sich immer noch, herauszufinden, genau, wie Mikroben im Darm mit Ihrem Gehirn zu kommunizieren. Nur im September, Forscher bekannt gegeben hatten, dass Sie entdeckt eine neue Art von Zelle in der Schleimhaut des Darms, scheint einen direkten link. Diese Zellen verbinden, um den Vagusnerv, der sich vom Gehirn den ganzen Weg auf dem Bauch, Strandwitz sagte.

„Es ist wie eine Autobahn der Kommunikation aus dem Gehirn an den Magen-Darm-Trakt,“ Strandwitz sagte. „Es stellt sich heraus, dass rund 80 Prozent der Signalisierung, dass passiert, entlang der vagus gehen nicht vom Gehirn an den Darm. Es geht vom Darm zum Gehirn.“

Darm-Mikroben gefunden wurden, die das Gehirn betreffen, die durch das Immunsystem und Hormon-Signalwege, wie gut.

„Um ehrlich zu sein, das ist eine wilde, wild frontier jetzt,“ Strandwitz sagte. „Wir lernen so viel über uns selbst und das Gehirn wird nicht mehr dieses Magische Orgel in der isolation. Stattdessen, es ist offensichtlich verbunden mit allen Facetten unseres seins, und es stellt sich heraus Mikroben sind Teil davon.“

Der Forscher entdeckt die Verbindung zwischen Bacteroides-Arten und depression, nachdem Sie entdeckt eine andere Darm-Mikroben, die ausschließlich erfordert GABA zu wachsen. Strandwitz und Lewis haben es mit dem Namen Evtepia gabavorous—der GABA-Esser.

„Es ist bemerkenswert“, sagte Lewis. „Ich habe getan, Mikrobiologie, für eine sehr lange Zeit und ich habe nie festgestellt, und der Beruf hat sich nie begegnet, ein Bakterium, das isst die eine Sache und nur eine Sache: GABA.“

Die Forscher waren in der Lage, diese ungewöhnliche Eigenschaft, um herauszufinden, welche Bakterien aus dem menschlichen Darm produzieren könnte GABA. Wenn Evtepia gabavorous wachsen würde, neben anderen Arten, die in einer petri-Schale, die Mikroben machen muss GABA.

„Die Frage ist, was ist die Relevanz für uns, was geht auf in den Darm zwischen GABA Produzenten und Konsumenten?“ Sagte Lewis. „Sind wir dran in das mikrobielle Leben rund um diese neurotransmitter von uns?“

Es ist sicherlich möglich scheint. Diese neue Forschung fügt einem wachsenden Körper der Arbeit, die unser Mikroben GABA Ebenen. Eine 2017-Studie zeigte, dass die Transplantation gut Mikroben aus dem mageren Individuen in adipösen Individuen führte zu höheren Mengen an GABA im Blut. Andere Bakterien-basierten Anwendungen haben erhöhte GABA Ebenen verändert und depression-ähnliche Verhaltensweisen bei Mäusen.

„Viele Fragen bleiben,“ Strandwitz sagte, „aber wir sind aktiv für die Verfolgung dieser Hypothese in größeren Studien am Menschen.“

Durch die Manipulation der Gemeinschaften von Bakterien in unserem Körper, Forscher möglicherweise in der Lage, neue Behandlungsformen für Depressionen und anderen Störungen. Strandwitz und Lewis, zusammen mit anderen Nordost-Absolvent Michael LaFleur, co-gründete eine Firma namens Holobiome in 2015 zu erkunden, diese mikrobiom-Therapien.

Spahns Pläne für die Apotheker



Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will den Versandhandel mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln nicht verbieten. Um die Apotheken vor Ort zu stärken, hat er ein millionenschweres Maßnahmenpaket geschnürt

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU, li.) und ABDA-Präsident Friedemann Schmidt

Wenn die Apotheker einen Weihnachtswunsch frei gehabt hätten, dann wäre das wohl ein Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Medikamenten gewesen. Diesen Wunsch erfüllt ihnen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) aber nicht. Am Rande der Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Deutscher Apothekenverbände (ABDA) hat Jens Spahn gestern in Berlin seine Pläne für die Apotheken bekannt gegeben. Den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Medikamenten will Spahn auf fünf Prozent Marktanteil begrenzen, aber nicht – wie im Koalitionsvertrag vorgesehen – verbieten. Ein Verbot sei "europarechtlich, aber auch politisch unwägbar", sagte der Minister.

Apothekerverbände hatten sich in den vergangenen Monaten stark für ein Versandhandelsverbot eingesetzt. Denn seit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vor zwei Jahren sind ausländische Versandhändler gegenüber deutschen Apotheken im Vorteil: Sie können ihren Kunden Rabatte anbieten, während Apotheken hierzulande an die deutsche Arzneimittelpreisverordnung gebunden sind und keine Rabatte gewähren dürfen.

Begrenzung für Versandhandel aus dem Ausland

Mit einer neuen Regelung will Jens Spahn die Apotheken vor Ort und die ausländischen Versandhändler nun "in Relation" setzen: Er plant die Rabatte, die die ausländischen Versandapotheken ihren Kunden geben können, auf 2,50 Euro je Packung zu begrenzen. Sobald der ausländische Versandhandel mit rezeptpflichtigen Medikamenten einen Marktanteil von mehr als fünf Prozent erreiche, solle erneut überprüft werden, ob sich Rabatte beschränken lassen.

Zum Ausgleich hat Spahn ein millionenschweres Maßnahmenpaket für die Apotheker geschnürt. Er fühle sich "ausdrücklich" dem Ziel verpflichtet, über die Apotheken vor Ort die flächendeckende Versorgung mit Arzneimitteln sicherzustellen und auszubauen. So sollen sie über eine Verdoppelung der Nacht- und Notdienstpauschale mehr Geld bekommen. Je geleistetem Notdienst werde eine Apotheke dann circa 550 Euro erhalten. So fließen 120 Millionen Euro mehr für Nacht- und Notdienste an die Apotheken.

Zusatzhonorare für Dienstleistungen

Außerdem sollen Dienstleistungen honoriert werden, die Apotheken zum Teil bereits jetzt unentgeltlich anbieten, etwa Präventionsangebote, Medikationsanalysen oder Impfberatungen. Dafür plant Jens Spahn 240 Millionen Euro ein. Für das aufwändige Vorhalten und Abgeben von Betäubungsmitteln sollen sie zusätzlich nochmal 15 Millionen Euro obendrauf erhalten.

Insgesamt will der Minister somit 375 Millionen Euro mehr für die Apotheken ausgeben.

Bereits Ende Januar plant Jens Spahn "gesetzgeberisch aktiv" zu werden. Er deutete an, dass er seine Pläne an ein schon laufendes Gesetzgebungsverfahren anhängen könnte.

Apotheker reagieren skeptisch

Offen ist noch, ob der Bundesgesundheitsminister die Unterstützung der deutschen Apotheker bekommt. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekenverbände will die Eckpunkte des Bundesgesundheitsministeriums in den kommenden Wochen genau prüfen. Allerdings sind viele Apotheker noch nicht von Jens Spahns Plänen überzeugt. Laut ABDA-Präsident Friedemann Schmidt wurden erhebliche Zweifel an der rechtssicheren gesetzlichen Umsetzung der Vorschläge geäußert – insbesondere was die Rabatt-Regelung und die Begrenzung des Versandhandels angeht.

Auch Friedemann Schmidt selbst sieht noch "Knackpunkte". Mit Blick auf die geplanten Honorar-Erhöhungen für Apotheker sprach er im Anschluss an die Mitgliederversammlung gestern Abend dennoch auch von "großen Chancen". Er werde mit dem Gesundheitsministerium im Gespräch bleiben. Ob Spahns Maßnahmenpaket am 17. Januar 2019 in der nächsten ABDA-Mitgliederversammlung eine Mehrheit findet, ist offen.

Gesundheitspolitiker sind gespalten

Der Koalitionspartner zeigte sich mit Spahns Plänen zufrieden. "Die Vorschläge, die Gesundheitsminister Spahn jetzt vorgelegt hat, sind uns teilweise gut bekannt. Wir selbst haben sie in ähnlicher Form schon vor Monaten in die Diskussion eingebracht", sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagfraktion Sabine Dittmar. Zustimmung zu Spahns Entscheidung, den Apotheken-Versandhandel von rezeptpflichtigen Medikamenten nicht zu verbieten, kam auch von den Grünen, von der FDP und vom Bundesverband der Verbraucherzentralen.

Ausgerechnet aus Spahns eigener Partei kommt allerdings Widerstand. Mehrere Gesundheitspolitiker äußerten sich gestern kritisch. Der Arzneimittelexperte Michael Hennrich (CDU) erklärte, er sehe insbesondere bei der Bonus-Regelung "erheblichen Klärungsbedarf". Es sei problematisch, dass weiterhin nur ausländische Anbieter Rabatte geben dürften.

Jens Spahn muss wohl nun nicht nur bei den Apothekern, sondern auch in den eigenen Reihen Überzeugungsarbeit leisten.

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Selbstdreher hängen stärker an der Kippe

Erst das Blättchen glatt streichen, dann behutsam den Tabak darauf verteilen, vielleicht einen Filter zwischen die Fingerspitzen klemmen und los geht das gefühlvolle Rollen. Für manche ist das Drehen einer Zigarette ein Ritual, das zum Rauchen einfach dazugehört. Für andere ist es schlicht ein Muss, um Geld zu sparen.

So oder so: Wer selbst dreht, denkt seltener ans Aufhören und startet auch seltener Versuche, das Rauchen zu stoppen. Zu diesem Ergebnis kommt eine britische Studie, für die mehr als 38.000 Raucher befragt wurden. Als Raucher galt dabei jeder, der im vergangenen Jahr mindestens gelegentlich Zigaretten geraucht hatte. Dabei erfassten die Forscher auch, ob die Befragten in den zwölf Monaten versucht hatten, aufzuhören – und ob es ihnen geglückt war.

Die fünf wichtigsten Ergebnisse:

1. Der typische Selbstdreher: 37 Prozent der Studienteilnehmer drehten ihre Zigaretten selbst, immerhin mehr als ein Drittel. Im Durchschnitt waren die Selbstdreher etwas jünger, häufiger männlich und sozial schlechter gestellt als die Raucher von Fertigzigaretten. Vor allem der letzte Punkt lässt sich mit den Kosten erklären: Obwohl die Selbstdreher im Schnitt eine Zigarette mehr am Tag rauchten, investierten sie nur etwa halb so viel Geld in ihren Konsum wie die Raucher fertiger Zigaretten.

2. Die Motivation zum Rauchstopp ist da – aber unterschiedlich ausgeprägt: Raucher von Fertigzigaretten versuchten häufiger aufzuhören: Bei ihnen waren es 36 Prozent, bei den Selbstdrehern nur 33 Prozent. Außerdem erklärten zum Zeitpunkt der Befragung 20 Prozent der Fertigzigaretten-Raucher, dass sie hoch motiviert seien, die Zigaretten aus ihrem Leben zu verbannen. Bei den Selbstdrehern waren es nur 16 Prozent, schreiben die Forscher um Sarah Jackson vom University College London im Fachmagazin „BMJ Open“.

Die Unterschiede klingen nicht groß – gemessen an der Zahl der Raucher in der Bevölkerung betreffen sie jedoch Tausende. Allein in Deutschland rauchen rund 29 Prozent der Erwachsenen, das entspricht knapp 20 Millionen Menschen. Vorausgesetzt, die Quote der Selbstdreher ist hierzulande ähnlich hoch wie in Großbritannien, würde ihre Gruppe rund sieben Millionen Menschen ausmachen.


Wer hat’s bezahlt?

Die Studie wurde von Cancer Research UK finanziert.


3. Egal in welcher Gruppe, Aufhören klappt fast nie: Obwohl mehr als 13.000 der 38.000 Teilnehmer versucht hatten, im Jahr vor der Befragung mit dem Rauchen aufzuhören, schafften es nur knapp 2000. Dabei gab es keinen statistisch signifikanten Unterschied zwischen Selbstdrehern und den Rauchern von Fertigzigaretten. Während bei Selbstdrehern 14 Prozent der Gewillten das Aufhören gelang, waren es in der anderen Gruppe 15 Prozent.

4. Wer sich das Aufhören vornimmt – und wer es schafft: Die geringen Erfolgsquoten zeigen, wie schwierig der Rauchstopp ist. Unter denen, die sich vornahmen, von den Zigaretten wegzukommen, waren besonders viele junge, gebildete Frauen. Tatsächlich erfolgreich waren aber vor allem ältere, gebildete Raucher beider Geschlechter.

5. Die unterschiedlichen Gründe, das Rauchen aufzugeben: Von mehr als 10.000 Teilnehmern hatten die Forscher Daten zu den Beweggründen für den Versuch aufzuhören. Die Raucher von Fertigzigaretten berichteten deutlich häufiger als Selbstdreher, aufgrund der Kosten aufhören zu wollen. Dafür spielten bei Selbstdrehern Gesundheitsprobleme eine größere Rolle.

Gründe für den Rauchstopp

Warnhinweise auf den Verpackungen hingegen beeindruckten kaum einen Raucher so stark, dass er deshalb aufhören wollte – das galt für alle Teilnehmer der Studie.

Das Fazit: billig und individuell, warum also verzichten?

Dass Rauchen tötet, weiß mittlerweile jeder. Jährlich sterben etwa sechs Millionen Menschen weltweit an den Folgen ihres Zigarettenkonsums. Allein in Deutschland hätten dieses Jahr Zehntausende Lungenkrebsfälle vermieden werden können, wenn die Menschen nie geraucht hätten. Trotzdem fehlt vielen Rauchern die Motivation aufzuhören – das gilt für Selbstdreher noch stärker als für Nutzer von Fertigzigaretten.

Ein Hauptgrund dafür könnten die geringeren Kosten der selbst gedrehten Zigaretten sein. „Da Selberdrehen eine günstige Alternative zu in Fabriken hergestellten Zigaretten bietet, können sich die Nutzer das Rauchen möglicherweise einfach länger leisten und sind nicht gezwungen aufzuhören“, sagt Studienautorin Jackson. Geht es nach den Forschern, sollten die Preise für Drehtabak angehoben werden.

Daten aus Europa zeigen, wie stark sich das auswirken kann. Demnach führt eine Preissteigerung von zehn Prozent dazu, dass die Zahl der Raucher um etwa fünf bis sieben Prozent sinkt – und besonders junge und sozial benachteiligte Menschen das Rauchen aufgeben.

Einen Faktor aber werden auch höhere Preise nicht beheben können: Das Drehen ermöglicht es jedem, die individuelle Lieblings-Zigarette zu bauen, bei einem zusätzlichen Ritual. Die kann auch mal etwas dünner ausfallen, wenn das Geld gerade knapp ist, ohne gleich ganz aus dem Leben zu verschwinden.

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Menstruation ist in vielen Regionen ein Tabuthema

In vielen Ländern und Regionen der Welt ist die Menstruation mit einem Stigma behaftet. Für viele Frauen und Mädchen ist es daher auch schwierig, eine optimale Hygiene zu praktizieren. Welche Konzepte helfen könnten, um die Situation zu verbessern, diskutierten Vertreter aus Gesundheits- und Bildungspolitik Ende Oktober auf einer internationalen Fachtagung in Bonn.

Eine gute Menstruationshygiene kann durch viele Ursachen erschwert werden, wie etwa mangelndes Wissen, unzureichende sanitäre Einrichtungen oder dadurch, dass die notwendigen Produkte nicht zur Verfügung stehen. Für das Wohlbefinden und die Würde von Frauen ist dies ein wichtiges Thema, besonders für Mädchen im Schulalter. Sie versäumen wegen unzureichender sanitärer Einrichtungen unter Umständen den Unterricht, wie eine Studie in der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien zeigt: 90 Prozent der Schülerinnen aus ländlichen Gebieten blieben während ihrer Periode dem Unterricht für vier bis fünf Tage fern, in städtischen Gebieten fehlten 75 Prozent der Schülerinnen zwei bis drei Tage lang. Gründe dafür waren vor allem unzureichende hygienische Möglichkeiten an den Schulen und der Preis für Hygieneprodukte.

Schottland stellt diesbezüglich Chancengleichheit im Bildungssystem her und umgeht das Problem der Kosten, indem Schülerinnen und Studentinnen kostenlose Menstruationsprodukte sowie Informationen zur Hygiene erhalten. Ein weiteres Projekt waren ausgedehnte Maßnahmen zur Aufklärung über die Menstruation in Kirgisistan: Gemeinsam mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) hat das Bildungsministerium Unterrichtsmaterial in kirgisischer und russischer Sprache zum Umgang mit Menstruationshygiene erstellt, das an allen Schulen im Land verteilt wurde. Kinder mit Behinderungen erhielten spezielles Material in geeigneten Formaten wie Blindenschrift oder Audioformat.

ZOU

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Auch immer so schnell aus der Puste? Was dahinter stecken kann – selten harmlos

Wer bei kleinen Anstrengungen schon nach Luft schnappen muss, sollte das nicht als Lappalie abtun. Manchmal hat leichte Atemnot zwar harmlose Ursachen, oft handelt es sich jedoch um ein Alarmsignal von gefährlichen Herz- und Lungenkrankheiten.

  • Viele atmen falsch – sind deshalb nicht nur kurzatmig, sondern riskieren Krankheiten wie Bluthochdruck.
  • Weil sich Kurzatmigkeit meist langsam einschleicht, nehmen viele Betroffene dieses Alarmsignal nicht ernst.
  • Das nach Luft schnappen ist typisch für Herzschwäche und COPD.

Der eine keucht bereits, wenn er nur zehn Treppenstufen hoch steigen muss, der andere springt auch drei Stockwerke nach oben, ohne dass seine Atemfrequenz merkbar ansteigt. Klar, der zweite hat die bessere Kondition. Denn unsere Atemleistung hängt davon ab, wie gut Herz und Lunge arbeiten.

Übergewichtige müssen schneller atmen als Schlanke

Bei Untrainierten versucht der Körper mit kurzen Atemzügen mehr Luft in die Lunge zu pumpen und damit mehr Sauerstoff aufzunehmen, um die Mehrleistung beim Treppensteigen zu schaffen. Das ist übrigens auch die Erklärung dafür, dass Übergewichtige und Frauen am Ende der Schwangerschaft, oft nach Luft schnappen müssen.

Als normal gelten übrigens beim Erwachsenen 12 bis 20 Atemzüge pro Minute, was darüber liegt ist eine erhöhte Atemfrequenz (Tachypnoe), manchmal verbunden mit Luftnot, medizinisch Dyspnoe. Selbst messen können Sie ganz einfach – den Sekundenzähler beobachten und dabei jedes Einatmen innerhalb einer Minute zählen.

Falsches Atmen und Konditionsmangel rauben den Atem und machen auf Dauer krank

Neben Übergewicht und fehlender Kondition ist auch falsches Atmen eine eher harmlose, doch auf Dauer schädliche Ursache für das rasche aus der Puste kommen. Viele atmen etwa nur in den Brustraum und nicht in den Bauch, andere ziehen beim Einatmen automatisch den Bauch ein, anstatt locker zu lassen, oder atmen bei Anstrengung aus statt ein – alles Beispiele von Fehlatmung.

Wer jahrzehntelang seinen Körper durch falsches Atmen unter Dauerstress setzt, muss mit gefährlichen Folgen rechnen, wie Herz-Kreislaufkrankheiten.

Kurzatmigkeit als Anzeichen von ernsthaften Krankheiten

Daneben ist sogar schon leichte Atemnot eines der häufigsten Symptome, rund 20 von 100.000 Deutschen leiden darunter. Viele nehmen diese Beschwerden nicht ernst, noch dazu, weil die Kurzatmigkeit oft schleichend beginnt und sich der Betroffene sozusagen langsam daran gewöhnt. Dabei handelt es sich häufig um ein Alarmzeichen für gefährliche Krankheiten, etwa der Lunge und Bronchien.

 

Atemlos durch COPD

Mit die häufigste Ursache für den schleichende Verlust der Atemkapazität ist Chronisch obstruktive Bronchitis/chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Knapp sieben Millionen Menschen sind in Deutschland betroffen. COPD kostet rund sieben Lebensjahre! Unbehandelt drohen Lungenüberblähung (Lungenemphysem) und Herzinsuffizienz. Typisches Symptom neben der Kurzatmigkeit: Brustenge beim Einatmen.

Neben COPD kann das nach Luft schnappen auch Symptom von Asthma sein. Dabei ist im Gegensatz zu COPD bei Asthma das Ausatmen erschwert. Letztendlich kann jedoch Kurzatmigkeit auch das erste Anzeichen für lebensgefährliche Lungenkrankheiten wie Lungenkrebs und Lungenfibrose sein.

 

Insgesamt nehmen diese Lungenerkrankungen zu. Obwohl hier vor allem Raucher zu den Opfern zählen, trifft es auch immer öfter Nichtrauchern. Schuld daran sind Schadstoffe in der Luft.

Oft liegt es an Herzschwäche

Der Zusammenhang Kurzatmigkeit und kranke Lunge liegt nahe. Doch was viele nicht wissen: Die Atemprobleme können mindestens genauso häufig auch durch Herzerkrankungen ausgelöst werden. Das sind vor allem:

  • Herzschwäche ( Herzinsuffizienz), Herzklappenfehler und Herzrhythmusstörungen – dann schafft es das Herz nicht mehr, ausreichend Blut und damit Sauerstoff in den Körper zu pumpen und die Atemfrequenz steigert sich, um mehr Sauerstoff zu erhalten.
  • Herzmuskelentzündung (Myokarditis) – etwa nach einem Infekt, dann ist Kurzatmigkeit oft das erste Anzeichen dafür, dass die Erkältungs- oder Grippeviren das Herz angreifen.
  • Bluthochdruck – leichte Atemnot ist häufig auch ein Frühsymptom für Hypertonie, weil  der hohe Druck in den Gefäßen den gesamten Körper unter Stress setzt, auch die Atemfrequenz.

Kurzatmigkeit immer vom Arzt abklären lassen

Grundsätzlich sollten Sie Atemprobleme nicht unbeachtet lassen. Gehen Sie auf jeden Fall zu Ihrem Hausarzt. Mit zwei einfachen Untersuchungen kann er abklären, ob Herz und Lunge richtig funktionieren:

  • Lungenfunktionsprüfung (Ein- und Ausatemkapazität messen)
  • Belastungs-EKG (Herzleistung unter körperlicher Belastung)

Falls es Hinweise auf ernsthafte Erkrankungen gibt, können Sie sicher sein – je früher eine gezielte Behandlung einsetzt, umso größer ist die Chance, dass die Symptome wieder zurückgehen – oder wenigstens nicht schlimmer werden

Wann Sie bei Atemnot auf keinen Fall zögern dürfen

Ein Fall für den Notarzt ist jedoch plötzlich einsetzende Atemnot. Dabei handelt es sich immer um ein Alarmsignal, kann etwa durch einen Herzinfarkt ausgelöst werden, eine rasche und massive Verschlechterung von COPD (akute Exazerbation) oder eine lebensgefährliche Lungenembolie. Dann hat ein Blutgerinnsel eine Lungenarterie verstopft.

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Erfolgreich Blase Reparatur mit Seide Myom Gerüste

Ein team von Wissenschaftlern entwickelt ein neuartiges Modell der partiellen Blase Steckdose Behinderung (PBUH) bei weiblichen Schweinen und verwendet dieses Modell, um zu zeigen, dass auch nach Induktion der schweren Harn-outlet-Widerstand und Schäden an der Blase, Sie konnte deutliche Verbesserungen in der Blase Kapazität der Blase durch Rekonstruktion mit azellulärer bi-Schicht Seide-fibroin (BLSF) Transplantate. Die BLSF Matrizen unterstützt das Wachstum von neuem Gewebe mit kontraktilen Eigenschaften, wie beschrieben in einer Studie, veröffentlicht in Tissue Engineering, Teil Ein.

Den Artikel mit dem Titel „Augmentation Cystoplasty Erkrankter Schweine-Blasen mit Bi-Schicht aus Seide Fibroin Transplantate“, war Co-Autor Joshua Mauney, Ph. D., Boston Children ’s Hospital und der Harvard Medical School, Boston, MA, und ein team von Forschern von den Institutionen und Veterans Affairs Boston Healthcare System, West Roxbury, MA, Brigham and Women‘ s Hospital, Boston, und Der University of Massachusetts, Boston.

Die schwere PBUH Schweine hatten eine 61% Rückgang in der Blase compliance im Vergleich zu Beginn der Studie. Von 3 Monaten nach dem tissue-engineering/ – Rekonstruktion, die Blasenkapazität und die compliance bereits erheblich gestiegen (79 19% und 171 75%), im Vergleich zu baseline-Werten, beziehungsweise. Die BLSF Gerüste wurden aus wässrigen Seide fibroin Lösungen abgeleitet von Bombyx mori Seidenraupe Kokons.

Mit Schmerzen umgehen lernen

Die Schmerzen nach dem Hexenschuss gehen monatelang nicht mehr weg. Für das schmerzhafte Gelenkproblem findet der Orthopäde auf dem Röntgenbild oder in der Kernspin-Aufnahme keine Ursache. Auf eine hektische Arbeitsphase folgt irgendwann eine heftige Kopfschmerzphase. Diese drei scheinbar sehr unterschiedlichen Beispiele für chronische Schmerzen haben eins gemeinsam: „Für all diese Schmerzsyndrome gibt es letztlich keinen erklärungskräftigen Organbefund“, sagt die Psychotherapeutin und Schmerzexpertin Hanne Seemann. Bei solchen Befunden geht man davon aus, dass der Schmerz wenigstens teilweise psychisch bedingt ist. Diese Art des psychogenen Schmerzes kann man mit psychologisch fundierten Übungen und psycho-edukativen Trainingseinheiten handhabbar machen oder sogar lindern.

Zusammen mit SPIEGEL WISSEN und SPIEGEL ONLINE hat Hanne Seemann deshalb ein achtwöchiges Coaching entwickelt, mit dem Sie in kleinen Schritten lernen können, Ihre Schmerzen besser zu verstehen, zu erkunden und einzuordnen. Sie bekommen mit Hilfe der konkreten Aufgaben ein besseres Gefühl dafür, was Ihnen guttut und was Ihre Schmerzen lindern könnte. Neben Tipps zum Thema Bewegung, Entspannung und Lebensführung bekommen Sie auch Aufgaben an die Hand, mit denen Sie ausprobieren können, wie es ist, Ihrem Schmerz näherzukommen und besser auf ihn einzugehen, etwa in Form eines Mini-Dialogs mit Ihrem Körper oder mit einem Körper-Check. Alle diese Einheiten können Ihnen dabei helfen, einen kompetenteren Umgang mit Ihrem Schmerz zu finden. Sie selbst entscheiden natürlich, welche Ihnen gut gefallen und helfen und welche Sie für sich nicht wirksam finden.

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Schnupfen (Rhinitis) – Ursachen und Behandlung

Wie lässt sich Schnupfen erfolgreich behandeln?

Eine Rhinitis kann als Symptom einer Erkrankung oder als eigenständige Krankheit auftreten. Kennzeichnend sind eine Entzündung der Nasenschleimhaut mit eingeschränkter Nasenatmung, Niesreiz und wässrige bis schleimige Absonderungen. Es gibt akute und chronische Verlaufsformen infektiöser und nicht-infektiöser Ursachen.

Inhaltsverzeichnis

Schnelle Hilfe bei akutem Schnupfen

Ohne weitere Beschwerden oder Komplikationen kann eine verschnupfte Nase zwar lästig sein, erfordert in der Regel aber keine ärztliche Hilfe. Zahlreiche Hausmittel gegen Schnupfen haben sich zudem bewährt, um die Beschwerden zu lindern. Dazu zählen beispielsweise heiße Dampfinhalationen mit Zusätzen von Kamille, Salbei oder Thymian sowie Nasenspülungen mit Kochsalz oder Emsersalz. Generell sollte während der Erkrankung viel getrunken werden wie zum Beispiel Kräutertees mit Kamille oder Holunder. Frische Luft mit hoher Luftfeuchtigkeit und viel Schlaf stärken die Abwehrkräfte. Mehr Informationen im Video:

Schnupfen – ein kurzer Überblick

Schnupfen gehört zu den am weitesten verbreiteten Beschwerdebildern weltweit. Neben Infektionen mit Viren und Bakterien können auch Allergien die Ursache darstellen. Aufgrund der Vielzahl der auslösenden Erreger ist es nicht unüblich, dass Personen mehrfach innerhalb eines Jahres an einer Rhinitis erkranken. Kinder sind dabei noch häufiger betroffen als Erwachsene. Leidet ein Erwachsener mehr als vier mal innerhalb eines Jahres an einem Nasenkatarrh oder halten die Beschwerden länger als drei Monate an, so kann es sich um einen chronischen Verlauf handeln. Hier ein kurzer Überblick über das Beschwerdebild:

  • Definition: Größtenteils durch Viren verursachte Infektionskrankheit, bei der sich die Nasenschleimhaut entzündet. Der Körper reagiert darauf mit einer vermehrten Produktion von Nasensekret.
  • Synonyme: Rhinitis, Nasenkatarrh, Katarrh, Koryza.
  • Formen: Es kann eine akute, chronische, allergische oder vasomotorische Form vorliegen.
  • Symptome: Absonderung von wässrigem bis zähflüssigen Nasenschleim, Nasenlaufen, Wundgefühl in Nase und Rachen, Nasenschleimhäute schwellen an, die Nasenatmung ist eingeschränkt.
  • Begleiterkrankungen: Während einer Infektion besteht eine erhöhte Gefahr zusätzlicher bakterieller Infektionen der Nasennebenhöhle, des Mittelohrs, der Bronchien, der Luftröhre oder des Kehlkopfes.
  • Therapie bei akutem Schnupfen: Abschwellende Nasensprays (maximal eine Woche), Inhalationen, Stärkung des Immunsystems, viel Flüssigkeitszufuhr, bei schweren bakteriellen Zusatzinfektionen kann ein Antibiotikum erforderlich sein.

Schnupfen – Definition

Beim Schnupfen handelt es sich in den meisten Fällen um eine von viralen Keimen verursachte Infektionskrankheit mit einer Entzündung der Nasenschleimhaut als Leitsymptom. Medizinisch wird die Erkrankung auch als Rhinitis oder Nasenkatarrh bezeichnet. Als eigenständige Krankheit oder als Symptom von grippalen Infekten und Erkältungskrankheiten zählt er zu den häufigsten Infekten weltweit.

Risikogruppen

Menschen mit schwachem Immunsystem erkranken häufiger an einer akuten Rhinitis, da sich ihr Körper nicht so effektiv gegen die Viren wehren kann. Auch Personen in einer geschlossenen Gruppe wie im Kindergarten, der Schule oder innerhalb eines Büros sind einem höheren Erkrankungsrisiko ausgesetzt, sobald ein Mitglied der Gruppe infiziert ist, weil sich die Viren über Tröpfchen- und Schmierinfektion ausbreiten. Insbesondere das Niesen einer erkrankten Person setzt eine große virushaltige Tröpfchenwolke (Aerosol) frei, die andere Menschen infizieren kann.

Die verschiedenen Schnupfen-Formen

Es werden in der Medizin hauptsächlich vier Schnupfenformen unterschieden, die alle auf verschiedenen Ursachen beruhen. Zu diesen zählen die akute, chronische, allergische sowie die vasomotorische Form. Die einzelnen Formen werden im weiteren Verlauf näher erläutert. In Abgrenzung zu diesen klar definierten Erkrankungsformen kann es auch zu einem ständigen Nasenlaufen kommen, dass sich nicht in die gängigen Schemata einordnen lässt.

Akuter Schnupfen

Die akute Form ist meist infektiösen Ursprungs, fast immer durch das Eindringen von Viren. Die typischen Beschwerden werden dabei in der Regel von allgemeinem Symptomen einer Erkältung wie Husten, Halsschmerzen, Schluckproblemen und eventuell auch Fieber begleitet. Die vermehrte Absonderung des Nasensekrets ist dabei ein Versuch des Körpers, Keime und Giftstoffe auszuleiten, und damit eher als Heilprozess denn als Krankheit zu betrachten. Derzeit sind über 200 verschiedene Viren bekannt, die eine Rhinitis auslösen können. Dies stellt eine große Hürde für die Entwicklung effektiver Medikamente und Impfstoffe dar. Folgende Virengruppen sind die häufigsten Auslöser:

  • Rhinoviren,
  • Koronaviren,
  • Myxoviren,
  • Paramyxoviren,
  • Echoviren,
  • Coxsackieviren,
  • Parainfluenzaviren.

Chronischer Schnupfen

Ein chronisch-infektiöser Nasenkatarrh tritt als eigenständiges Leiden auf oder schließt sich einem häufig wiederkehrenden akuten Schnupfen an. Oft findet sich eine Veranlagung zu Allergien oder eine Infektanfälligkeit im Bereich der oberen Atemwege, sogenannte lymphatische Erkrankungen. Dauerschnupfen geht häufig mit schleimig-eitriger Sekretion, Kopfschmerzen und eingeschränktem Riechvermögen einher. Er kann unbehandelt in eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) oder in eine Mittelohrentzündung (Otitis) übergehen, was bei schweren Fällen Schwerhörigkeit zur Folge haben kann.

Allergischer Schnupfen

Wenn eine Rhinitis dauerhaft, saisonbedingt, nach bestimmten Aktivitäten oder nach dem Aufenthalt an bestimmten Orten auftritt, kommt eine Allergie als Ursache für die Beschwerden in Betracht. Dabei lösen nicht pathogene Erreger die Symptome aus, sondern an sich harmlose Stoffe, die vom Immunsystem als Krankheitserreger eingestuft und bekämpft werden.

Bei allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica), auch Heuschnupfen (Pollinose) genannt, zeigen sich meist Begleitbeschwerden wie starke wässrige Absonderungen aus der Nase, Niesanfälle, Tränenfluss, juckender Hautausschlag oder brennende und juckende Augen. Manchmal treten zusätzlich eine Quaddelbildung auf der Haut (Nesselfieber) und/oder Husten mit Atemnot (Asthma allergica) auf. In circa 80 Prozent sind Gräserpollen die Auslöser, seltener Bäume und Sträucher, die im Frühjahr den nur zwei- bis dreiwöchigen „Frühlingsschnupfen“ verursachen. Allergische Reaktionen auf Tierhaare oder Hausstaub-Milben können dagegen ganzjährig zu einer verschnupften Nase führen.

Vasomotorischer Schnupfen

Diese Form ähnelt in ihrer Ausprägung der allergischen Rhinitis, es sind aber keine Allergene nachzuweisen. Es wird eine vegetative Störung der Nasenschleimhautgefäße vermutet, die überempfindlich bei psychischer Belastung, Stress, Alkoholkonsum oder nach plötzlichem Wechsel der Außentemperatur (zum Beispiel im Winter das Haus betreten oder in die Kälte gehen) reagiert.

Krankheitsverlauf eines akuten Schnupfens

Nachdem sich eine Person mit den Schnupfen verursachenden Viren infiziert hat, dauert es zwei bis sieben Tage Inkubationszeit, bis sich die ersten Beschwerden zeigen. Oft wird ein aufkommendes Krankheitsgefühl als erstes Anzeichen wahrgenommen. Dazu können beispielsweise Müdigkeit, Kopfschmerzen oder allgemeine Abgeschlagenheit zählen. Auch ein Brennen im Nasenraum- oder Rachenschmerzen sowie ein Wundgefühl in diesen Regionen sind häufige Erstsignale. Im weiteren Verlauf wird die Produktion von wässrigem Nasenschleim angekurbelt, wodurch es zu einer laufenden Nase kommt. Es kann aber auch eine Verstopfung der Nase auftreten, wenn die Nasenschleimhäute anschwellen. Nicht selten gesellt sich im späteren Verlauf eine Entzündung des Naseneingangsbereichs zu den Symptomen. Nach etwa einer Woche lassen die Beschwerden in der Regel nach.

Begleiterkrankungen und Komplikationen

Bei Verstopfung der Nase durch die überhöhte Nasenschleimproduktion siedeln sich vermehrt Bakterien in der Nase an, womit auch die Gefahr einer zusätzlichen bakteriellen Infektion angrenzender Körperareale steigt. Am häufigsten entstehen eine Nasennebenhöhlenentzündung oder eine Mittelohrentzündung. Außerdem steigt das Risiko für eine Bronchien-, Luftröhren- oder Kehlkopfentzündung.

Ab wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Bei einem akuten Schnupfen ohne Anzeichen von Komplikationen ist in der Regel keine ärztliche Unterstützung erforderlich. Treten allerdings weitere Symptome wie Fieber sowie starke Kopf- und Gliederschmerzen auf, sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Außerdem ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, wenn:

  • sich ein allgemein starkes Krankheitsgefühl einstellt,
  • Druckschmerzen über der Stirn- oder Kieferhöhle bestehen,
  • sich Beschwerden im Bereich der Zähne und des Zahnhalteapparates zeigen,
  • die Schmerzen beim Vornüberbeugen zunehmen,
  • die Atembeschwerden überhandnehmen,
  • sich ein ständiger Husten zu den Symptomen gesellt,
  • man mehr als vier mal im Jahr unter Schnupfen leidet,
  • die Beschwerden länger als zwei Wochen andauern,
  • das Nasensekret grün oder blutig ist,
  • die Nase infolge einer Kopfverletzung anfängt zu laufen,
  • wenn man wegen der Beschwerden nicht mehr schlafen kann, heftig schnarcht oder es zu Atemaussetzern (Schlafapnoe) kommt.

Grenzen der Selbstbehandlung

Die Bundesapothekerkammer empfiehlt, die Grenzen der Selbstbehandlung einzuhalten. Nach Ansicht der Experten sind diese Überschritten, wenn:

  • Eine übermäßige Verwendung von Nasenspray vorliegt,
  • es sich um eine chronische Rhinitis handelt,
  • ein Verdacht auf eine ungeklärte allergische Ursache besteht,
  • Patienten unter Fieber über 39 Grad Celsius leiden,
  • das Nasensekret blutig oder eitrig ist,
  • die Nebenhöhlen und/oder die Stirnhöhlen beteiligt sind,
  • Inhaltsstoffe in den Medikamenten als Ursache vermutet werden,
  • Gesichtsschwellungen oder -schmerzen auftreten.

Diagnose: Was macht der Arzt?

Kommt es zu einem Arztbesuch, so wird in der Regel überprüft, ob es sich um eine virale oder bakterielle Infektion handelt. Hierzu wird der Rachen, Hals und der Nasenbereich untersucht. In manchen Fällen wird ein Abstrich des Nasenschleims genommen, der dann im Labor auf Erreger überprüft wird. Außerdem wird in einem Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese) eingegrenzt, ob es sich um einen akuten, chronischen oder allergischen Verlauf handelt. Wird eine allergische Reaktion als Ursache vermutet, erfolgt in der Regel eine Allergie-Untersuchung, der sogenannte Prick-Test. Chronische Verläufe können über eine Endoskopie der Nase abgeklärt werden.

Schnupfen – Behandlung

Bei akuten viralen Infekten wird weniger die Ursache bekämpft, sondern vielmehr werden die Symptome gelindert. Hierfür kommt häufig eine Nasenspray zum Einsatz, das die Nasenschleimhäute abschwellen lässt und so die Nasenatmung erleichtert. Solche Sprays sollten allerdings nicht länger als eine Woche verwendet werden, da dies die Nasenschleimhaut langfristig zu einem übermäßigen Anschwellen animiert, wodurch die Gefahr besteht, immer häufiger zu abschwellenden Arzneien zu greifen. Bei zu langer Verwendung drohen Schädigungen der Nasenschleimhaut wie beispielsweise Austrocknung oder Krustenbildung. Außerdem sollte viel getrunken werden, um die Nasensekrete möglichst flüssig zu halten. Liegt der Rhinitis eine bakterielle Infektion zugrunde, kann bei schweren Verläufen ein Antibiotikum erforderlich sein.

Behandlung bei Kindern

Da bei Kindern das Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist, kommt es bei Heranwachsenden wesentlich häufiger zu einem Schnupfen als bei Erwachsenen. Bei Säuglingen und Kleinkindern muss besonders darauf geachtet werden, dass während der Erkrankung eine erhöhte Gefahr besteht, dass sich der Rachen oder die Lunge entzündet. Wenn sich bei Kindern zwischen zwei und sechs Jahren in den kühleren Monaten ein Dauerschnupfen zeigt, können auch vergrößerte Rachenmandeln (Polypen) für die wiederholte Erkrankung verantwortlich sein. Ist das Nasensekret nur einseitig vorhanden und mit Eiter versetzt, kommt zudem ein Fremdkörper in der Nase als Ursache in Betracht.

Schnupfen in der Naturheilkunde

In der Naturheilkunde werden jährlich ein bis zwei Erkältungen bei einem gesunden Menschen als Hausputz des Körpers betrachtet, die Absonderung von Schleim als Mittel zur Entgiftung. Entsprechend kommen idealerweise nicht unterdrückende, sondern den Sekretfluss unterstützende Behandlungsverfahren zum Einsatz. Des Weiteren existiert eine Vielzahl von Hausmitteln, die die Beschwerden lindern können. Beispielsweise haben sich die Inhalation von Kamilledampf und Rotlichtbehandlungen bewährt.

Prävention von Schnupfen

Die eigene Immunabwehr bietet den besten Schutz gegen die Schnupfenerreger. Die niedrigen Temperaturen im Herbst und Winter können das Immunsystem schwächen. Deshalb sollte man sich immer dem Wetter entsprechend kleiden. Zu warm sollte man sich aber auch nicht anziehen, da dies den Körper noch empfindlicher gegen die Kälte macht. Dies gilt auch fürs Duschen. Das Wasser sollte nicht zu heiß sein und es sollten gelegentliche Kaltwasser-Einheiten eingestreut werden. Des Weiteren stärken Spaziergänge an der frischen Luft bei jedem Wetter und regelmäßige Saunabesuche das Immunsystem.

Erholung ist die beste Medizin

Zu wenig Schlaf erhöht die Anfälligkeit für Erkältungen. Wer regelmäßig sieben bis acht Stunden schläft, gönnt seinem Körper genug Erholung, um sich gegen die Viren und Bakterien besser zur Wehr zu setzen. Ebenso braucht die Psyche genug Entspannung. Negativer Stress, der beispielsweise aus Überarbeitung, zwischenmenschlichen Konflikten oder ständigem Zeitdruck entsteht, kann das Immunsystem schwächen und Erkältungskrankheiten (aber auch andere Erkrankungen) begünstigen. Positiver Stress, der beispielsweise aus Hobbys, Musik, Sport oder dem Erlernen neuer Fähigkeiten hervorgeht, kann dagegen förderlich für die Immunabwehr sein (für weitere Informationen siehe: Stress abbauen leicht gemacht).

Gesunde Ernährung und Sport stärken das Immunsystem

Zu einem starken Immunsystem gehört auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung, die viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Fisch enthalten sollte, um den Körper mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen. Das ganze sollte mit regelmäßiger Bewegung abgerundet werden, am besten mit Ausdauersportarten wie Walking, Joggen, Radfahren oder Schwimmen.

Hygiene schützt vor Erregern

Auch hygienische Maßnahmen schützen den Organismus vor Keimen. Oft sind die Erreger zuerst an den Händen. Türgriffe, Haltegriffe in Bus und Bahn, Treppengeländer und Computermäuse sind nur einige der typischen Stellen, an denen man sich schnell Keime einfängt. Deshalb ist es wichtig, sich regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen (siehe: Richtiges Händewaschen). Darüber hinaus können Nasenspülungen mit physiologischer Kochsalzlösung das Erkrankungsrisiko senken, da die Keime aus der Nase gespült werden. Besonders sinnvoll sind solche Spülungen zum Beispiel, nachdem man sich in größeren Menschenmengen aufgehalten hat. (jvs; vb; aktualisiert am 11. Dezember 2018)

Quellen

  • Internetauftritt des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte – besucht am 03. Dezember 2018
  • Leitlinie S2k „Rhinosinusitis“ der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.- Stand: 07. April 2017
  • Arbeitshilfe „Information und Beratung im Rahmen der Selbstmedikation am Beispiel Schnupfen“ der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. (ABDA) – Stand: 23. November 2016

Quelle: Den ganzen Artikel lesen

Rumänien-Krankenhaus, sagt der 39 Babys jetzt diagnostiziert superbug

Die Zahl der Kinder diagnostiziert, die mit einer Medikamenten-resistenten superbug in einer Entbindungsklinik in Rumäniens Hauptstadt gestiegen, um 39, sagten die Behörden am Montag.

Raluca Alexandru, Sprecherin für Giulesti Entbindungsheim geschlossen Nov. 30 aufgrund des Ausbruchs, gesagt tests haben bestätigt, das neueste Bild. Es ist triple die Zahl der Neugeborenen diagnostiziert, die mit Antibiotika-resistenten Staphylococcus aureus im letzten Monat.

Gesundheitsminister Sorina Pintea sagte, Sie wird später in dieser Woche, ob Sie das Krankenhaus geschlossen. Die Säuglinge sind im Krankenhaus in drei Einrichtungen für Kinder in Bukarest. Keine Todesfälle wurden berichtet.

Die Bakterien Leben Häufig auf der Haut oder in der Nase, ohne dass Symptome, aber Sie können gefährlich werden, wenn Sie in den Blutkreislauf gelangen, zerstörten Herzklappen oder verursachen andere Schäden. Mikrobiologen sagen, bis zu 30 Prozent der Menschen, die langfristig Träger.

Es ist nicht klar, wie dieser Ausbruch begann. Gesundheit Behörden haben vorgeschlagen, dass das Krankenhaus nicht zu viele C-Abschnitte und, dass die hygiene-standards nicht eingehalten werden.

Elf Mitarbeiter haben positiv getestet für die superbug. Sie wurden suspendiert von der Arbeit und Gesichtsbehandlung.

Im Zuge dieser Entwicklung, der Nationalen Behörde für Qualität Gesundheitsmanagement sagte nur 23 von 147 Krankenhäusern überprüft hatte respektiert alle der rund 500 Anforderungen an Funktion. Er sagte, 106 Einrichtungen teilweise großen Respekt vor den Anforderungen.

Die Anforderungen umfassen Themen wie hygiene, Schweigepflicht, Personalstruktur, budget -, Feuer-Risiko und Daten-Schutz.

Haar-Farbe-gen Studie wirft ein neues Licht auf die Wurzeln der rothaarige “ sperrt

Wissenschaftler haben entdeckt, acht Genen in Verbindung mit red hair, helfen, lösen ein Rätsel, wie die rothaarige Erben Ihre flammenden Schlösser.

Die Untersuchung wirft auch ein Licht auf Blondinen und brünetten—ist die größte genetische Untersuchung von Haar-Farbe-zu-Datum.

Es wurde vermutet, dass die roten Haare wird gesteuert durch ein einzelnes gen namens MC1R. Die neue Forschung wirft Licht auf andere Gene, die beteiligt sind.

Frühere Studien hatten gezeigt, dass rothaarige Erben zwei Varianten des MC1R-Gens führt zu roten Haaren—eine von seiner Mutter und eines vom Vater.

Obwohl fast alle mit roten Haaren, hat zwei Kopien der red-haired version des MC1R, nicht alle tragen zwei rothaarige Versionen ist eine rothaarige. Wissenschaftler wusste es muss noch andere Gene, aber diese haben meist blieb ein Geheimnis, bis jetzt.

Jetzt Forscher an der Universität von Edinburgh haben Sie die DNA aus fast 350.000 Menschen teilgenommen hatten, in der UK-Biobank-Studie. Die Studie konzentrierte sich auf Menschen, europäischer Abstammung, weil Sie eine größere variation in der Haarfarbe.

Vergleicht man rothaarige Menschen mit braunen oder schwarzen Haaren, Sie identifizierten acht bisher unbekannte genetische Unterschiede, die im Zusammenhang mit roten Haaren.

Das team untersuchte auch die Funktionen der Gene, die Sie identifiziert und festgestellt, dass einige von Ihnen arbeiten durch die Kontrolle, wenn MC1R-oder ausgeschaltet ist.

Neben den Rotschopf Gene, die Forscher entdeckt Unterschiede in fast 200 Gene, die mit Blondinen und brünetten.

Wissenschaftler sagen, es ist ein Verlauf von Farben von schwarz, über dunkelbraun, hellbraun und Blond, das ist bedingt durch die zunehmende Anzahl der genetischen Unterschiede in diesen 200 Gene.

Die Forscher waren überrascht zu finden, dass viele von diesen 200 genetische Unterschiede wurden im Zusammenhang mit dem Haar textur, anstatt Pigmentierung. Andere sind beteiligt bei der Bestimmung, wie das Haar wächst—ob lockig oder gerade, zum Beispiel.

Die Studie, veröffentlicht in Nature Communications, wurde gefördert von der Medical Research Council und der Biotechnologie und Biologische Wissenschaften Research Council.

Professor Ian Jackson, der Medical Research Council Human Genetics Unit der Universität von Edinburgh, sagte: „Wir waren in der Lage, die macht der UK Biobank, eine riesige und einzigartige genetische Studie von einer halben million Menschen in Großbritannien, die es uns erlaubt, um diese Effekte zu finden.“

Professor Albert Tenesa, von der University of Edinburgh, Roslin Institute, sagte: „Wir sind sehr erfreut, dass diese Arbeit hat enträtselt, die meisten der genetischen variation beitragen, Unterschiede in der Haarfarbe unter den Menschen.“

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