Dinkel-Pappardelle an Radicchio-Zwetschgen-Sauce

Zutaten für 2 Portionen

Für die Pappardelle und die Sauce

  • 200 g Dinkel-Pappardelle
  • 250 g Radicchio – in 1-cm-Streifen schneiden
  • 70 g getrocknete Zwetschgen – in Streifen schneiden
  • 2 EL Pinienkerne – in einer fettfreien Pfanne rösten

Flüssige Zutaten und Gewürze

  • 3 EL Olivenöl, hitzebeständig
  • 150 ml Hafersahne
  • 10 g Mandelmus
  • 2 EL Tamari (Sojasauce)
  • 2 EL Edelhefeflocken
  • 1 Prise Muskat
  • Kristallsalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Zweig Rosmarin – die Nadeln fein hacken

Zubereitung

Vorbereitungszeit ca. 10 Minuten, Koch-/Backzeit ca. 15 Minuten

Einen Topf mit Wasser aufkochen, leicht salzen und die Pasta darin al dente kochen.

Bevor die Pasta über einem Sieb abgegossen wird, 100 ml vom Pasta-Wasser entnehmen und beiseite stellen.

Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Radicchio ca. 2 Min. scharf anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, Zwetschgen, Pinienkerne und Rosmarin dazugeben und 1 Min. mitbraten. Mit dem Pastawasser und der Sahne ablöschen, Tamari, Hefeflocken und Muskat dazugeben und 1 Min. köcheln lassen.

Schliesslich das Mandelmus einrühren, die Pappardelle in die Pfanne geben und vorsichtig vermengen. Kurz erhitzen und nochmals abschmecken.

Die Pappardelle in der Sauce auf zwei Teller verteilen und servieren.

Nährwerte pro Portion

  • Kalorien: 671 kcal
  • Kohlenhydrate: 79 g
  • Eiweiss: 23 g
  • Fett: 27 g

Quelle: Den ganzen Artikel lesen

Vegane Ernährungsumstellung: Wie veganisiert man…?

Inhaltsverzeichnis

  • Ernährungsumstellung auf vegan: Wie man tierische Lebensmittel veganisieren kann
  • Vegane Sahne
  • Vegane Cremefüllung für Torten
  • Vegane Milch
  • Veganes Eis
  • Vegane Desserts
  • Vegane Dressings und Saucen
  • Vegane Dips und Mayonnaise
  • Vegane Butter und Margarine
  • Veganer Käse
  • Veganes Ei
  • Veganer Fisch und veganes Sushi
  • Veganes Hackfleisch
  • Veganes Mett und veganes Tatar
  • Veganer Speck
  • Dürfen Veganer tierische Lebensmittel imitieren oder nicht?
  • Imitate erleichtern Umstellung auf vegane Ernährung
  • Oft gab es in der Menschheitsgeschichte die pflanzliche Variante vor der tierischen
  • Vegane Ernährungsumstellung: Weitere Tipps und Hilfen

Ernährungsumstellung auf vegan: Wie man tierische Lebensmittel veganisieren kann

Wer eine Ernährungsumstellung auf vegan plant, fürchtet vielleicht, den einen oder anderen altbekannten Geschmack zu vermissen. Damit das Vermissen nicht dazu führt, wieder zu Fisch, Ei oder Milchprodukten zu greifen, erklären wir heute, wie man die folgenden tierischen Lebensmittel veganisieren, also mit veganen Zutaten so zubereiten kann, dass ein ähnlicher Geschmack und eine vergleichbare Konsistenz erreicht werden.

Viele dieser Lebensmittel gibt es längst fertig im Handel, doch sind diese für den Dauergebrauch nicht immer empfehlenswert, da stark industriell verarbeitet, haltbar gemacht und oft mit zahlreichen Zusätzen versetzt, weshalb wir sie lieber selbst herstellen.

  • Fisch
  • Sushi
  • Ei/Rührei
  • Mayonnaise
  • Speck
  • Verschiedene Käse (Käse zum Überbacken, Feta, Mozzarella, Parmesan, Frischkäse)
  • Lasagne
  • Gyros
  • Füllung für Kohlrouladen
  • Tsatsiki
  • Kräutersauce für Spargel
  • Bechamelsauce
  • Kräuterbutter
  • Knoblauchdip
  • Helle Dressings
  • Sahne
  • Dessertcremes
  • Cremes für Kuchen
  • Eis
  • Milchvariationen
  • Joghurt (das Rezept erscheint demnächst, noch experimentieren wir damit)

Hinweis: Wer findet, dass Menschen, die tierische Lebensmittel ablehnen, sie dann doch bitteschön auch nicht imitieren und die veganen Imitate schon gar nicht nach den Originalen benennen sollten, lese bitte am Ende dieses Artikels weiter, wo wir auf diese Thematik eingegangen sind.

Vegane Sahne

Viele Menschen, die vegan werden, lebten zuvor schon vegetarisch und befürchten nun, ihre geliebten Milchprodukte zu vermissen. Vegane Sahne- und Käsevariationen schmecken jedoch ebenfalls ganz hervorragend – besonders wenn man sie selbst herstellt.

Sahne beispielsweise kann auf vielerlei Art und Weisen zubereitet werden. Entweder auf Basis von Cashewkernen, die mit Mandelmilch oder einer anderen pflanzlichen Milch gemixt, mit Datteln gesüsst und mit Flohsamenschalenpulver angedickt werden. Oder aber aus Haferflocken, die man mit Wasser und etwas Öl mixt. Eine dritte Variante wird aus weissen Mandeln, Mandelmus, Vanille, Öl und Wasser zubereitet.

Es handelt sich dabei um Sahnevariationen, die sehr gut zum Kochen, also zur Herstellung von Saucen, Dips, Cremes und Dressings geeignet sind. Auch im Kaffee schmecken sie wunderbar und natürlich zu Desserts und Kuchen:

  • Vegane Sahne aus Cashewkernen, Datteln, Mandelmilch und Flohsamenschalen
  • Vegane Cashewsahne aus Cashewkernen Hafermilch und Vanille
  • Vegane Hafersahne aus Haferflocken, Wasser und Öl
  • Mandelsahne aus weissen Mandeln, Wasser, Mandelmus, Öl und Vanille

Vegane Cremefüllung für Torten

Will man vegane Torten kreiieren, dann benötigt man eine Creme, die ganz nach Bedarf zu Schoko-, Vanille- oder Fruchtcremes verwandelt werden kann. Man kann eine solche Creme wie bei unserer Schoko-Kirsch-Torte aus Seidentofu herstellen, der fein püriert, mit Agar Agar etwas angedickt und mit Vanille verfeinert wird. Als Süssungsmittel haben wir in diesem Rezept Xylit verwendet, doch können natürlich auch andere Süssungsmittel verwendet werden.

Soll die Creme sojafrei sein, dann verwendet man einfach unsere Universalcreme aus Cashewkernen, die wir weiter unten bei den Desserts vorstellen. Sie wird als Vanillecreme beispielsweise in unserem Erdbeerkuchen eingesetzt.

Vegane Milch

Dass man Milch aus pflanzlichen Zutaten herstellen kann, ist längst nichts Neues mehr. Meist kauft man sich Soja-, Hafer-, Reis- oder Mandeldrinks im Fachhandel. Doch kann man die Getränke auch sehr einfach selbst herstellen. Der Vorteil ist, dass es sich dann nicht um haltbar gemachte (ultrahocherhitzte), sondern um frische Lebensmittel handelt.

Mandelmilch gelingt besonders schnell und einfach. Hierzu mixt man einfach Wasser mit Mandeln (mit Haut oder weisse Mandeln) oder Mandelmus und – wenn gewünscht zur Süsse – entsteinte Datteln. Das Ergebnis kann gesiebt oder auch einfach so getrunken werden.

  • Hanfmilch mit Kurkuma
  • Mandelmilch
  • Hafermilch (das Rezept wird in Kürze erscheinen)

Veganes Eis

Bei Lust auf Eis kann auch dieses ganz einfach vegan und vor allen Dingen in gesunder Qualität hergestellt werden, wie z. B. unsere drei Kirsch-Eis-Rezepte zeigen. In der einfachsten Variante werden gefrorene Früchte cremig gemixt und nach Wunsch noch gesüsst sowie mit z. B. Ingwer, Kakao oder Zitrone fein aromatisiert.

Mit weissem Mandelmus kann man das gesunde Eis noch cremiger machen, wie in unserem Ananas-Eis-Rezept, das Sie mit vielen weiteren Informationen zum basischen Eis hier finden.

Weitere Eis-Rezepte finden Sie in unserer Eis-Rubrik.

Vegane Desserts

Vegane Desserts kann man leicht aus veganer Sahne, veganem Joghurt und auch veganem Quark herstellen. Alle diese Lebensmittel gibt es längst als Fertigprodukte (meist auf Sojabasis) im Handel. Sie schmecken im Allgemeinen sehr gut, sind jedoch – wie die meisten Fertigprodukte – stark verarbeitet und werden daher bei uns nicht so oft verwendet. Ein köstliches Dessert aus den genannten veganen Fertigprodukten (z. B. von Soyana) ist diese erfrischende Limetten-Joghurt-Creme.

Wenn Sie Desserts lieber vollständig selbst herstellen möchten, bietet sich dazu unsere vegane Universalcreme an. Sie besteht aus lediglich vier Zutaten: Cashewkernen, Wasser, Flohsamenschalenpulver und Zitronensaft. Alles wird kräftig gemixt und kann nun ganz nach Wunsch weiterverarbeitet werden – süss oder herzhaft. Zwei Beispiele für süsse Variationen finden Sie gleich nachfolgend, Beispiele für herzhafte Saucen und Dressings in den nächsten Abschnitten:

  • Vegane Heidelbeercreme
  • Vegane Vanillecreme

Die Universalcreme kann wunderbar im voraus zubereitet werden. Man füllt sie in ein gut verschliessbares Gefäss und bewahrt sie bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank auf. Innerhalb einer Woche sollte sie jedoch aufgebraucht werden.

Vegane Dressings und Saucen

Auch Dressings (z. B. unser Orangen-Walnuss-Dressing) und Saucen (z. B. unsere vegane Bärlauch-Kräutersauce für Spargel oder die pikante Grillsauce mit Chili lassen sich sehr einfach aus der Universalcreme herstellen.

Unsere vegane Bechamelsauce wird hingegen auf der Basis von Mandelmilch und Mandelmus zubereitet.

Vegane Dips und Mayonnaise

Dips und Mayonnaisen sind ebenfalls problemlos in veganer Qualität herstellbar, ganz nach Wunsch entweder auf Sojabasis, auf Mandelbasis oder mit Hilfe unserer Universalcreme. Natürlich könnte man auch Sonnenblumenkerne oder geschälte Hanfsaat als Basis nehmen.

  • Vegane Knoblauchcreme aus der Universalcreme
  • Veganes Tsatsiki (auf der Basis von Seidentofu)
  • Veganer Knoblauchdip (aus weissen Mandeln, Hafersahne, pflanzlicher Milch, Flohsamenschalenpulver, Zitronensaft, Knoblauch, Liebstöckel und Petersilie)
  • Vegane Mayonnaise aus Sojamilch, Öl und Gewürzen

Vegane Butter und Margarine

Die Margarine Bio-Alsan schmeckt sehr butterähnlich, also weniger nach Margarine als viele andere Margarinen und kann daher sehr gut in eine vegane Kräuterbutter verwandelt werden.

Aus nur drei Zutaten lässt sich überdies eine Margarine ganz leicht selber machen. Diese kann wunderbar zum Backen verwendet werden.

Veganer Käse

Vegane Käsevariationen sind vielseitig einsetzbar. Da man nur wenige Zutaten dafür braucht, ist mit der Herstellung keinerlei Aufwand verbunden.

  • Veganer Parmesan (Pinienkerne, Haferflocken, Edelhefeflocken, Salz)
  • Veganer Mozzarella (aus Cashewkernen, Wasser, Flohsamenschalenpulver, etwas Zitronensaft und Salz – über Nacht kühlen)
  • Veganer Feta (Tofu über Nacht mit Milchsäurebakterien fermentieren, eine weitere Nacht dann in Öl und Kräutern marinieren)
  • Veganer Frischkäse (Cashewkerne, Sojamilch, Hefeflocken, Margarine)
  • Veganer Kräuter-Frischkäse (Cashewkerne, Mandelmilch, Agar Agar, Milchsäurepulver, Gewürze)
  • Veganer Käse zum Überbacken (Weisses Mandelmus, Wasser, Edelhefeflocken)

Veganes Ei

Selbst eine Art Rührei kann in der veganen Küche gezaubert werden. Dabei hat man die Wahl, ob man zu Tofu als Basis greift oder zu Kichererbsenmehl. Eine besondere Zutat ist Kala Namak, das sog. Schwefelsalz, das dem Tofu oder dem Kichererbsenmehl das Ei-Aroma verleiht. Aber auch ohne Schwefelsalz und dafür mit leckeren Gewürzen schmeckt das vegane Rührei köstlich.

  • Ohne Schwefelsalz (Tofu, Seidentofu, Tomaten, Lupinenschrot)
  • Ohne Schwefelsalz (nur mit normalem Tofu)
  • Mit Schwefelsalz (sojafrei, aus Kichererbsenmehl)

Benötigt man ein Bindemittel für Kuchen, Spätzle oder andere Rezepte, in denen in der herkömmlichen Küche Eier verwendet werden, hat man in der veganen Küche viele Möglichkeiten, die das Ei problemlos ersetzen können.

In unserem Kochstudio hat sich insbesondere dieser vegane Ei-Ersatz bewährt, den wir für Spätzle, Gnocchi, Bratlinge, Kuchen und vieles mehr verwenden. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Maisgriess und Johannisbrotkernmehl. Diese Tabelle zeigt, wie der Ei-Ersatz eingesetzt werden kann.

Veganer Fisch und veganes Sushi

Während es im Handel schon länger vegane Fleisch-Ersatz-Produkte gibt, stand in Sachen Fisch noch nichts Vergleichbares zur Verfügung. Mit wenigen Tricks hingegen und ganz einfachen Zutaten lässt sich ein fischähnlicher Geschmack zaubern.

Das Grundrezept finden Sie hier: Veganer eingelegter Fisch, das sodann in den beiden folgenden Rezepten Verwendung finden kann:

  • Fish and Chips vegan
  • Vegane Lachsschnittchen mit Meerrettichcreme

Für Sushi verleihen bereits die typischen Noriblätter (Meeresalgen) die gewünschte Fischnote. Für unsere Sushi-Variationen haben wir nicht einmal Reis verwendet, da wir keinen polierten Reis verarbeiten wollten und Sushi mit Vollkornreis nicht wirklich gelingt. Stattdessen haben wir raffiniert gewürztes Kartoffel- und Süsskartoffelpüree in die Noriblätter gewickelt:

  • Veganes Sushi ohne Reis (mit Kartoffeln, Avocado, Noriblättern und Wasabi, Biss geben Karotten- und Gurkenstückchen)
  • Süsskartoffelsushi mit Mandeldip (mit Süsskartoffelpüree in Noriblättern mit Mandelmus, Mandelmilch und Koriander, gewürzt wird mit Tamari und Zitrone)

Veganes Hackfleisch

Vegane Fleischprodukte sind nichts Besonderes mehr. Wir stellen nachfolgend daher nur zwei Rezepte vor, in denen in der herkömmlichen Küche Hackfleisch verwendet wird. Wir hingegen greifen für Bolognese zu Sonnenblumenkernen und Mandeln und machen eine vegane Füllung für Kohlrouladen aus Tofu, Sonnenblumenkernen und Tomaten – überbacken wird mit selbst gemachtem veganem Käse.

Auch zwei vegane Lasagne-Variationen stellen wir Ihnen vor:

  • Vegane Lasagne (glutenfrei, mit Sojahack-Füllung und veganer Bechamelsauce)
  • Vegane Lasagne (mit Dinkel-Teigplatten und Grünkernbolognese als Füllung und ebenfalls einer veganen Bechamelsauce)

Veganes Mett und veganes Tatar

Veganes Tatar lässt sich aus Auberginen zubereiten und selbst ein veganes Mett ist kein Problem: Man mag es kaum glauben, aber zerbröselte Reiswaffeln mit Zwiebelwürfelchen und einer raffinierten Würzung führen zum gewünschten Ergebnis.

Veganer Speck

Das völlige Gegenteil vom echten Speck ist der vegane Speck. Während die echte Variante gehaltvoll und fettig ist, verbirgt sich hinter veganem Speck lediglich leichtes Reispapier, das auf besondere Art und Weise gewürzt wird. Man isst den veganen Speck also eher als interessanten Gaumenschmaus denn als nährendes Lebensmittel.

  • Veganer Frühstücksspeck (Grundrezept):
  • Veganer Frühstücksspeck mit veganem Rührei
  • Sandwich mit veganem Speck und Ketchup
  • Erbsen-Burger mit veganem Speck

Nun wünschen wir Ihnen viel Spass in der gesunden veganen Küche und einen guten Appetit mit all den vorgestellten Köstlichkeiten. Hier gelangen Sie übrigens flugs in unser Kochstudio bei Youtube und hier entlang geht es in die Rezepte-Rubrik unseres Portals. Weitere Tipps und Hilfe für die Umstellung zur veganen Ernährung finden Sie am Ende des Artikels.

Dürfen Veganer tierische Lebensmittel imitieren oder nicht?

Oft wird gesagt, dass Menschen, die tierische Lebensmittel ablehnen, diese dann auch nicht imitieren sollten. Und wenn sie es dennoch tun, dann sollten sie ihre Imitate nicht nach den Originalen benennen. Gerne möchten wir kurz erklären, warum wir beides ganz bewusst tun. Wir imitieren also nicht nur Fisch, Sahne, Speck etc., sondern nennen die veganen Varianten dann auch noch so. Warum?

Zunächst einmal gibt es keinen Grund, warum man es nicht tun sollte. Meist erfährt man in unseren Rezepten gleich im Titel, spätestens in der Beschreibung, dass es sich um ein veganes Rezept handelt. Wer also keinesfalls vegan essen will, wird dies mit unseren Rezepten auch nicht versehentlich tun.

Imitate erleichtern Umstellung auf vegane Ernährung

Wir imitieren tierische Produkte, weil Imitate die Umstellung auf eine vegane Ernährung erleichtern und somit niemand auf gewohnte Gerichte verzichten muss. Zwar kann man sich angesichts der unglaublichen Vielzahl an veganen Leckereien auch wunderbar ganz ohne Imitate vegan ernähren, doch warum sollte man nicht jedem die freie Wahl lassen, wie genau er sich nun vegan ernähren möchte – mit oder ohne Imitate?

Wir nennen Imitate genauso wie das Ursprungslebensmittel, also Sahne, Speck, Fisch etc. und zwar deshalb, damit sich jeder etwas unter dem Rezept oder unter der im Rezept erzielten Geschmacksrichtung vorstellen kann. Denn kein Mensch könnte sich unter „gewürztes Reispapier“ etwas vorstellen. Niemand würde ahnen, dass dieses so besonders gewürzte Reispapier wie Speck schmeckt und daher wunderbar zu Bratkartoffeln passt. Und niemand wüsste, dass sich hinter „eingelegten Karotten“ etwas verbirgt, das geschmacklich an Fisch erinnert.

Da wir in diesen Fällen den Begriff „vegan“ davorsetzen oder die Bezeichnung selbst in Anführungszeichen platzieren, vermeiden wir von vornherein entsprechende Missverständnisse.

Oft gab es in der Menschheitsgeschichte die pflanzliche Variante vor der tierischen

Vieles, was wie ein Imitat aussehen oder klingen mag, ist überdies gar keines. Denn warum sollte es nicht unterschiedliche Möglichkeiten und Rohstoffe geben dürfen, um einen bestimmten Geschmack oder eine bestimmte Konsistenz zu erzielen? Mit grosser Wahrscheinlichkeit gab es in vielen Fällen sogar die vegane Variante vor der tierischen.

Mandelmilch beispielsweise wurde sicher längst getrunken, als unsere Vorfahren noch nicht leise daran dachten, eine Kuh zu melken. Gemörserte fermentierte Nüsse vermischt mit Wasser und Kräutern hat man u. U. ebenfalls lange vor dem Kräuterfrischkäse verzehrt.

Und was Fleisch- und Wurstimitate angeht, so schmeckt auch der tierische Rohstoff (rohes Fleisch) nach so gut wie gar nichts. Erst Gewürze und die besondere Zubereitung lassen bestimmte Geschmacksrichtungen entstehen. Warum also sollte man statt Fleisch nicht andere Rohmaterialien nehmen, die – genau wie Fleisch – recht geschmacksneutral sind, wie etwa Tofu oder die Jackfrucht?

Vegane Ernährungsumstellung: Weitere Tipps und Hilfen

Wenn Sie für Ihre Ernährungsumstellung zur veganen Ernährung noch weitere Tipps benötigen, dann können Ihnen einerseits unser veganer und vollwertiger Ernährungsplan für drei Beispieltage weiterhelfen und natürlich auch unsere Regeln für eine gesunde vegane Ernährung, denn nicht alle veganen Lebensmittel sind immer auch gesund. Schliesslich sind auch Zucker und Weissbrot vegan, aber ziemlich ungesund.

Wenn Sie lieber mit einem veganen Ernährungsplan für einen ganzen Monat starten möchten, dann empfehlen wir Ihnen die 4-wöchige Entschlackungskur, die wir hier beschreiben.

Köstliche vegane und basenüberschüssige Rezepte finden Sie überdies in unseren beiden ZDG-Kochbüchern: Das Kurkuma-Kochbuch und das Kochbuch Basenüberschüssig kochen. Viel Spass damit!

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.

Quelle: Den ganzen Artikel lesen

Abnehmen: 5 Gründe, warum Sie trotz gesunder Ernährung zunehmen

Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, warum Sie Probleme beim Abnehmen haben könnten, die rein gar nichts mit Ihrer Ernährung zu tun haben.

Das bestätigt auch Dr. Holly Lofton, Direktorin des Gewichtsmanagement-Programms der New Yorker Universität Langone Health, gegenüber 'Insider'.

„Ich erlebe das häufig", erklärt sie. „Viele Patienten wissen eigentlich, wie man Gewicht verliert und tun alles Erdenkliche, damit das auch klappt. Trotz gesunder Ernährung und viel Bewegung nehmen einige trotzdem nicht ab, sondern zu."

Aber woran könnte das liegen?

1. Medikamente können schuld sein

Die Nebenwirkungen einiger Medikamente können dazu führen, dass man zunimmt. Insbesondere gilt das für Antidepressiva und Hormonpräparate.

„Antidepressiva haben ein Gewichtszunahmepotenzial, wenn sie länger als ein paar Monate eingenommen werden", erklärt Lofton.

Die Expertin empfiehlt daher, online nachzuschauen, ob Gewichtszunahme bei dem eingenommenen Medikament als mögliche Nebenwirkung aufgeführt wird.

„Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt. Wahrscheinlich gibt es Alternativen, die möglicherweise nicht dick machen", rät sie.

Ein weiteres Medikament, dass verantwortlich dafür sein könnte, dass es mit dem Abnehmen einfach nicht klappen will: die Antibabypille.

Da Pillen relativ geringe Hormonmengen aufweisen, ist die Wahrscheinlichkeit einer Gewichtszunahme zwar gering, aber dennoch vorhanden.

Andere Arten der Empfängnisverhütung können jedoch deutlich stärkeren Einfluss haben: „Die Dreimonatsspritze ist ein häufiger Grund, warum Patientinnen von mir zunehmen.", so Lofton.

2. Die Genetik macht es dir schwer

Lofton sagt, dass die Genetik zwar dazu führen könne, dass Menschen an Gewicht zunähmen oder Probleme beim Abnehmen hätten, man dem jedoch nicht alternativlos ausgeliefert sei.

„Wir denken fälschlicherweise: 'Meine Mutter war dick, mein Vater ist dick; ich bin nur dazu bestimmt, ich kann nichts tun'", so die Expertin.

„Frühzeitige Prävention kann in solchen Fällen helfen. Um nicht übergewichtig werden, müssen gerade diese Personen sicherstellen, dass ihr Lebensstil so aktiv ist, wie er nur sein kann."

3. Das Alter beeinflusst das Gewicht

Patienten im Alter von über 50 Jahren fragen Loftons eigenen Angaben zufolge oft nach, warum Abnehmpraktiken aus jüngeren Jahren nicht mehr funktionieren.

„Der Stoffwechsel verlangsamt sich alle zwei Jahre um etwa zwei Prozent. Es wird also schwieriger, Gewicht zu verlieren, wenn man älter wird", so die Antwort der Medizinerin.

Was wir tun können, um zu verhindern, dass das passiert? „Weiterhin Übungen machen, die muskelaufbauend sind", erklärt sie. „Denn wir verlieren Muskelmasse, wenn wir älter werden und nicht aktiv versuchen, stärker zu werden."

Außerdem verändern sich auch die Hormone im Laufe der Zeit, wie die Expertin zu bedenken gibt. Aber auch für dieses Problem gäbe es eine Lösung, einige ihrer älteren Patienten nähmen durch eine Diät und Bewegung trotzdem ab, so Lofton weiter.

Es sei in dem Alter nur schwieriger, herauszufinden, was funktioniert.

4. Stress als Abnehmkiller

Laut Lofton verarbeiten unsere Körper Stress mit einer Fluchtreaktion: „Ich vergleiche das damit, dass wir von einem Bären gejagt werden", sagt sie.

Der Körper konzentriere sich dann nicht auf das Abnehmen, er bereite sich stattdessen innerlich auf einen Kampf vor.

Chronischer Stress sei noch schlimmer: Er könne ein Hirntrauma verursachen, durch das wir uns ständig nach sogenannten „Komfortnahrungsmitteln" sehnen.

Damit sind Lebensmittel gemeint, die unseren Frust tilgen. Der Klassiker darunter: Schokolade.

„Bei Stress ist es wahrscheinlicher, das wir mehr Kalorien aufnehmen", so die Expertin.

5. Zu wenig Schlaf ist nicht gut

Schlafentzug gibt dir nicht nur die Möglichkeit, insgesamt mehr zu essen, sondern löst auch die Bildung von Stresshormonen aus.

„Wenn Erwachsene nicht mindestens sieben Stunden [pro Nacht] schlafen, kann der Körper zudem die nötigen Informationen aus einer hormonellen Reaktion, die ihm anzeigt, wie viel Fett man hat, nicht richtig abrufen", erklärt Lofton.

Um sich zu schützen, sage der Körper evolutionsbedingt: „Diese Person schläft nicht genug. Es muss ein stressiges Ereignis wie eine Hungersnot stattfinden. Also werde ich mehr Fett anbauen und den Hunger steigern."

Daher sei es für den Abnehmerfolg wichtig, auf ein gesundes Schlafpensum zu achten.

Judith Kerstgens

Quelle: Den ganzen Artikel lesen

Amaranth-Frühstück – mit Trockenfrüchten und Nüssen

Zutaten für 2 Portionen

Für das Amaranth-Frühstück

  • 30 g Amaranth, gepufft (selber puffen – siehe unten*)
  • 40 g getrocknete Pflaumen – in kleine Würfel schneiden
  • 40 g getrocknete Aprikosen – in kleine Würfel schneiden
  • 40 g getrocknete Feigen – in kleine Würfel schneiden
  • 30 g Haselnüsse – grob hacken und rösten
  • 2 EL Kokosflocken – rösten

Flüssige Zutaten und Gewürze

  • 300 g Sojajoghurt (alternativ: Kokosjoghurt)
  • ½ TL Bio-Zitronenabrieb
  • 2 EL Yaconsirup (oder nach Geschmack)
  • ½ TL Vanillepulver

Zubereitung

Zubereitungszeit ca. 10 Minuten

Die Haselnüsse und die Kokosflocken in einer Pfanne fettfrei rösten und beiseitestellen.

Den Sojajoghurt mit Zitronenabrieb, Yaconsirup und Vanillepulver verrühren. Dann auf zwei Schalen oder Gläser verteilen und einen Teil der getrockneten Früchte und Nüsse unterheben.

Den Amaranth, die Kokosflocken sowie die restlichen Trockenfrüchte und Nüsse darüber streuen und geniessen.

*Wenn Sie den Amaranth selber puffen möchten:

1. Einen hohen Topf erhitzen, einen Deckel und ein Topflappen bereithalten.

2. Die Hälfte des Amaranths in den Topf geben und den Deckel auflegen. Dann den Topf vom Herd nehmen und mit kreisenden Bewegungen schwenken, damit der Amaranth nicht verbrennt.

3. Sobald die Körner zu springen beginnen, den Deckel entfernen, damit der Dampf entweichen kann. Das Ganze dauert keine Minute. Anschliessend die Pops in eine Schüssel geben und den Topf mit etwas Küchenpapier auswischen. Dann den Topf erneut erhitzen und den Vorgang wiederholen.

Tipp: Bereiten Sie eine grössere Menge gepufften Amaranth vor. Lassen Sie ihn zunächst vollständig auskühlen und geben Sie ihn erst dann in ein verschliessbares Gefäss.

Nährwerte pro Portion

  • Kalorien: 447 kcal
  • Kohlenhydrate: 45 g
  • Eiweiss: 12 g
  • Fett: 20 g

Quelle: Den ganzen Artikel lesen

Mandelreis mit getrockneten Aprikosen

Zutaten für 3 Portionen

Für den Mandelreis

  • 160 g Vollkorn-Basmatireis
  • 50 g getrocknete Aprikosen – in Streifen schneiden
  • 1 EL Erdnussöl
  • 3 EL Mandelblättchen
  • 1 TL schwarze Senfsamen
  • 1 TL Currypulver

Zubereitung

Zubereitungszeit ca. 5 Minuten, Kochzeit ca. 40 Minuten

Den Reis zusammen mit 480 ml Wasser in einen Topf geben, aufkochen lassen, salzen und ca. 40 Min. abgedeckt köcheln lassen.

Die Mandeln in einer fettfreien Pfanne rösten, rausnehmen und zur Seite stellen.

Das Erdnussöl in die Pfanne geben und erhitzen. Die Senfsamen und die Aprikosen darin bei mittlerer Hitze rösten, bis die Samen aufspringen.

Den gegarten Reis in die Pfanne geben, mit Curry bestäuben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Mandelblättchen unterheben.

Den Mandelreis in eine Schüssel füllen und servieren.

Dieser Reis passt als Beilage hervorragend zu unserer Gemüsepfanne mit Tempeh.

Nährwerte pro Portion

  • Kalorien: 289 kcal
  • Kohlenhydrate: 41 g
  • Eiweiss: 6 g
  • Fett: 10 g

Quelle: Den ganzen Artikel lesen

Magnesiummangel: Ursachen und Folgen

Inhaltsverzeichnis

  • Was ist Magnesium und was ist Magnesiummangel?
  • Welche Aufgaben hat Magnesium?
  • Ist Magnesiummangel weit verbreitet?
  • Was sind die Ursachen von Magnesiummangel?
  • Magnesiumarme Pflanzen und Böden
  • Magnesiummangel durch Kunstdünger
  • Magnesiummangel durch die Lebensmittelindustrie
  • Magnesiummangel durch Kochen und Braten
  • Magnesiummangel durch fehlende Begleitstoffe
  • Magnesiummangel durch Übersäuerung
  • Magnesiummangel durch Magensäuremangel und Säureblocker
  • Magnesiummangel durch Medikamente
  • Magnesiummangel durch Milchprodukte
  • Magnesiummangel durch eine gestörte Darmflora und Pilzbefall
  • Magnesiummangel durch Schwarz- und Grüntee
  • Magnesiummangel durch Softdrinks
  • Magnesiummangel durch Stress
  • Magnesiummangel durch bestimmte Lebenssituationen
  • Wie kann man einen Magnesiummangel erkennen?
  • Wie kann man einen Magnesiummangel diagnostizieren?
  • Wie kann man einen Magnesiummangel beheben?
  • 1. Magnesiummangel mit einer magnesiumreichen Ernährung beheben
  • 2. Magnesiummangel mit Nahrungsergänzungsmitteln beheben

Was ist Magnesium und was ist Magnesiummangel?

Magnesium ist ein essentieller Mineralstoff, der mit der Nahrung aufgenommen werden muss. Es handelt sich um den vierthäufigsten Mineralstoff im Körper des Menschen. Der Bedarf liegt bei täglich 300 bis 400 mg für einen Erwachsenen.

Ein latenter Magnesiummangel liegt bereits vor, wenn mit der Nahrung regelmässig zu wenig Magnesium aufgenommen wird. Von einem klinischen Magnesiummangel spricht man, wenn das Blutbild zu niedrige Magnesiumwerte zeigt und bereits erste Symptome vorhanden sind.

Welche Aufgaben hat Magnesium?

Im Körper geschieht fast nichts ohne Magnesium, denn Magnesium ist an mindestens 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt, wirkt hier als sog. Co-Faktor, z. B. bei der Energiegewinnung in der Zelle, aber auch beim Aufbau der Erbsubstanz und körpereigener Proteine. Magnesium ist ferner für eine gesunde Muskelfunktion zuständig, für ein gesundes Nervensystem, einen gesunden Blutdruck, eine gesunde Herzfunktion und auch für einen ordnungsgemässen Insulinstoffwechsel.

Ein Magnesiummangel wirkt sich daher äusserst negativ auf viele verschiedene Organe und Körperfunktionen aus. Er kann sich mit nur einem Symptom, aber auch mit mehreren Symptomen gleichzeitig äussern, während eine gesunde Magnesiumversorgung für die Prävention und Therapie vieler Krankheiten eine massgebliche Rolle spielt.

Ist Magnesiummangel weit verbreitet?

Offiziell heisst es, Magnesiummangel gäbe es in den Industrieländern so gut wie gar nicht, da man sich mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung wunderbar mit Magnesium versorgen könne. Diese Erklärung ist natürlich haarsträubend, da sich ein Grossteil der Bevölkerung weder gesund noch ausgewogen ernährt.

Dann wieder heisst es, gesunde Menschen sollten keinesfalls Nahrungsergänzungen (und so auch kein Magnesium) einnehmen, da diese überflüssig seien. Prävention ist hier – wie so oft – ein Fremdwort.

Denn man weiss aus Studien, dass niedrige Magnesiumspiegel mit den heute am geläufigsten Erkrankungen in Zusammenhang stehen, etwa mit Typ-2-Diabetes, dem metabolischen Syndrom, erhöhten Entzündungswerten (CRP, die auf Rheuma hindeuten können), Bluthochdruck, Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Osteoporose, Migräne, Asthma, Alzheimer, ADHS und Darmkrebs – und es heutzutage ab einem bestimmten Alter kaum noch jemanden gibt, der nicht an mindestens einer der genannten Problematiken leidet.

In einer Studie von 2012 hiess es überdies, dass knapp die Hälfte der US-Bevölkerung zu wenig Magnesium zu sich nimmt. Stattdessen würden verstärkt calciumreiche und gleichzeitig magnesiumarme Lebensmittel konsumiert (Milchprodukte). Oft werden auch Calciumpräparate eingenommen, die das Calcium-Magnesium-Verhältnis weiter verschlechtern. Dieses sollte bei etwa 2 : 1 liegen.

In einer weiteren Studie wurden 1033 Krankenhauspatienten untersucht. Bei 54 Prozent wurde ein gravierender Magnesiummangel festgestellt und fast das Erschreckendste daran war: 90 Prozent der Ärzte hatten nicht einmal daran gedacht, überhaupt einen Magnesiumtest durchführen zu lassen.

Eine 2005 veröffentlichte Studie zeigte, dass zwei Drittel der Bürger es nicht schaffen, ihre empfohlene Tagesdosis an Magnesium zu sich zu nehmen, und 19 Prozent verzehren gar weniger als die Hälfte davon.

Bei diesen Zahlen aber muss berücksichtigt werden, dass die Wissenschaftler vom offiziellen Magnesiumbedarf (300 bis 400 Milligramm) ausgehen, der möglicherweise in der heutigen Zeit viel höher sein könnte. Denn schon allein Stress und die allgegenwärtigen Umweltgifte könnten den Bedarf deutlich erhöhen.

Was sind die Ursachen von Magnesiummangel?

Magnesiummangel hat sehr viele Ursachen, die wir nachfolgend besprechen:

Magnesiumarme Pflanzen und Böden

Heute sind unsere Böden noch erschöpfter und noch mineralstoffärmer als je zuvor. Natürlich werden in der industriellen Landwirtschaft Jahr für Jahr verschwenderische Mengen synthetischer Düngemittel verwendet, um den Böden immer höhere Ernten abzuringen.

Der Mineralstoffgehalt der Lebensmittel interessiert die Erzeuger dabei nicht im Geringsten. Schliesslich kann kein Verbraucher seine Lebensmittel nach diesem Kriterium auswählen, da niemand einem Apfel oder einem Salat ansehen kann, wie viele Vitamine und Mineralstoffe er enthält.

Auch gibt es keinerlei Bestimmungen oder Gesetze, die einen Mindestgehalt an lebenswichtigen Mineralien in unseren Lebensmitteln fordern würden.

In einer Studie vom April 2016 las man: „Obwohl Magnesium einer der wichtigsten Nährstoffe darstellt, […] wurde seine Wichtigkeit in den letzten Jahrzehnten von Pflanzenfachleuten und Landwirten übersehen, die einen Magnesiummangel in Pflanzen nicht als ernstes Gesundheitsproblem betrachteten. Aktuelle Studien zeigen, dass der Magnesiumgehalt im Getreide im Laufe der Zeit deutlich abgenommen hat und dass zwei Drittel der Menschen in den Industrienationen weniger Magnesium zu sich nehmen, als erforderlich wäre.“

Magnesiummangel durch Kunstdünger

Kunstdünger bestehen in der Hauptsache aus Nitraten, Phosphaten und Kalisalzen. Gelegentlich werden auch Kalkpräparate (Calcium) ausgebracht. Als Ergebnis erhält man zwar üppige und optisch ansprechende Ernten. Doch sind diese Pflanzen arm an jenen Mineralien und Spurenelementen, die in diesen einseitigen Düngemitteln fehlen. An Magnesium zum Beispiel wird inzwischen zwar öfter, aber nicht immer gedacht.

Dazu kommt, dass jedes Jahr mindestens genauso viel Magnesium durch die Niederschläge ausgewaschen wird, wie von den Kulturpflanzen für Wachstum und Fruchtbildung verbraucht wird, wodurch der jährliche Magnesiumverlust im Boden verdoppelt wird.

Der Einsatz von Mineraldüngemitteln ignoriert oft nicht nur den Magnesiumbedarf unserer Böden und Lebensmittel, sondern führt zusätzlich zu einer Störung des fein abgestimmten natürlichen Mineralstoffgleichgewichtes der Böden und verhindert auf diese Weise eine gleichmässige und gesunde Versorgung der Pflanze.

Kalium und Calcium beispielsweise, die reichlich in synthetischen Düngemitteln vorhanden sind, blockieren die Magnesiumaufnahme in die Pflanze. Selbst wenn ausreichend Magnesium im Boden vorhanden wäre, könnte die Pflanze es in Anwesenheit von Kunstdüngern nur unzureichend aufnehmen.

Magnesiummangel durch die Lebensmittelindustrie

In verarbeiteten Lebensmitteln ist die Magnesiummenge noch deutlich geringer als in frischen vollwertigen Lebensmitteln. Weissmehl enthält nur noch 20 bis 30 Prozent der Magnesiummenge von Vollkornmehl. Und in poliertem Reis ist lediglich ein Fünftel der Magnesiummenge von Vollkornreis enthalten.

Stärke, die regen Einsatz in verarbeiteter Nahrung findet (in Puddings, Kuchen, Keksen, Süssigkeiten, Fertigsuppen etc.) und aus Mais gewonnen wird, versorgt Sie mit sage und schreibe 3 Prozent jener Magnesiummenge, die noch im Maiskorn vorhanden war.

Haushaltszucker jedoch ist der König unter den „Magnesiumlosen“. Während seiner Herstellung aus der Zuckerrübe gehen 99 Prozent des lebenswichtigen Minerals verloren.

Magnesiummangel durch Kochen und Braten

Dazu addieren sich jetzt noch die Mineralstoffverluste bei der Zubereitung der Mahlzeiten. Der Verlust an Magnesium allein durch das Kochen im Privathaushalt kann bis zu 40 Prozent betragen.

Als unsere Hauptmagnesiumquellen gelten Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Beides ist beim modernen Menschen nicht übermässig beliebt. Kocht er dennoch einmal Vollkornnudeln oder Bohnen, dann schüttet er das Magnesium meist mit dem Kochwasser weg.

Magnesiummangel durch fehlende Begleitstoffe

Essen wir stattdessen Vollkornbrot, Vollkornreis oder Linsensuppe (um die Problematik „Kochwasser“ zu umgehen), dann zerstören wir beim Kochprozess bis zu 60 Prozent des vorhandenen Vitamin B6 und teilweise über 70 Prozent des hitzeempfindlichen Vitamin B1.

Magnesium kann von unserem Organismus jedoch nur dann optimal aufgenommen werden, wenn diese beiden Vitamine zugegen sind. Genauso verhält es sich mit Vitamin E, Selen und Zink. Vitamin E aber nimmt mengenmässig um bis zu 45 Prozent beim Braten und Grillen ab, zu 50 Prozent beim Kochen und bis zu 60 Prozent beim Einfrieren.

Was nun Selen betrifft, so ist seit langem bekannt, dass in Europa die Versorgungslage mit diesem Mineralstoff eher als kritisch zu bezeichnen ist. Im Vergleich zu den amerikanischen Böden seien jene in Europa höchst selenarm und entsprechend habe sich die tägliche Aufnahme von Selen seit den 70er Jahren um die Hälfte reduziert.

Die Lösung heisst hier: Bereiten Sie Ihre Mahlzeiten immer frisch zu, lagern Sie Salate und Gemüse nach Möglichkeit nicht länger als 1 bis 2 Tage und vermeiden Sie aufwändige Zubereitungsmethoden. Bevorzugen Sie Lebensmittel aus biologischer Erzeugung und erhöhen Sie den Rohkostanteil in Ihrer Ernährung.

Wenn Sie täglich einige Paranüsse essen, versorgen diese Sie mit wertvollem Selen, da die Nüsse zu den selenreichsten Lebensmitteln gehören.

Magnesiummangel durch Übersäuerung

Insbesondere industriell verarbeitete Fertigprodukte wie Fast Food, Käse, Wurst, Brot, Kekse, Süssigkeiten, Fertigsossen, Dips, Soft Drinks etc. führen zu einer chronischen Übersäuerung der Gewebe und des Blutes.

Der Säureüberschuss wird vom Organismus u. a. mit basischen Mineralstoffen (Magnesium, Calcium, Kalium etc.) neutralisiert. Eine ungesunde Ernährung liefert also nicht nur wenig Magnesium, sie verbraucht auch noch aufgrund ihres hohen Säurepotentials mehr Magnesium als eine gesunde Ernährung.

Wir haben jetzt also nicht nur eine chronische Übersäuerung, sondern häufig auch noch einen chronischen Magnesiummangel. Beide gemeinsam können zu abnehmenden Abwehrkräften, brüchigen Knochen, Zahnverfall, Gelenkerkrankungen, vorzeitiger Alterung etc. führen.

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter Übersäuerung und Basische Ernährung.

Magnesiummangel durch Magensäuremangel und Säureblocker

Aufgrund der weit verbreiteten ungesunden Ernährungs- und Lebensweise leiden viele Menschen an einem chronischen Magensäuremangel, der sich – so kurios sich das auch anhören mag – (auch) in Sodbrennen äussern kann.

Besonders ältere Menschen, aber auch Diabetiker, Asthmatiker, Rheumatiker oder Patienten mit Gallensteinen zeigen meist eine zu geringe Magensäureproduktion. Magnesium aber kann ohne Magensäure nicht in seine ionische und damit nützliche Form umgewandelt werden (genausowenig andere Mineralstoffe).

Nicht viel besser ist jener Zustand, der im Magen entsteht, wenn sog. Antazida (Säureblocker) verwendet werden, also Mittel, die einen Magensäureüberschuss beheben sollen. Sie führen oft zu einer übermässigen Reduzierung der Magensäure und damit wiederum zu Magnesiummangel.

Magnesiummangel durch Medikamente

Nicht nur Säureblocker fördern einen Magnesiummangel, viele andere Medikamente ebenso. Zu den bekanntesten Magnesium-Experten zählt Dr. Mildred Seelig, M.D. vom New York University Medical Center. In den 60er Jahren begann Dr. Seelig ihre Forscherkarriere in der Pharmaindustrie. Schon damals bemerkte sie, dass eine der häufigsten Nebenwirkungen von Medikamenten Magnesiummangel war.

Offenbar benötigt der Organismus für den Abbau der Arzneimittel grosse Mengen Mineralien, darunter hauptsächlich Magnesium. Manche Medikamente fördern auch die Magnesiumausscheidung über den Urin.

Ausserdem gibt es Medikamente, die nur deshalb einen scheinbar positiven Effekt zeigen, weil sie die Ausschüttung von Magnesium aus den Depots des Körpers veranlassen und dadurch kurzfristig den Magnesiumspiegel im Blut erhöhen. Langfristig bringt das natürlich mehr Schaden als Nutzen, weil jetzt die Mineralstoffdepots geplündert sind.

Die folgenden Medikamente können zur Entstehung eines Magnesiummangels beitragen oder einen solchen auslösen:

  • Diuretika (sog. „Wassertabletten“, die oft auch gegen Bluthochdruck verschrieben werden)
  • Antiasthmatika aus der Gruppe der Bronchodilatatoren z. B. Theophyllin, das zur Behandlung von Asthma und chronischer Bronchitis eingesetzt wird
  • Antibabypillen
  • Insulin
  • Digitalispräparate (Herzglycoside) für die Behandlung von Herzkrankheiten
  • Antibiotika wie z. B. Tetracyline
  • Cortison
  • Abführmittel

Diese Medikamente sollten daher grundsätzlich (jedoch selbstverständlich nur in Absprache mit dem Arzt) in Verbindung mit Magnesium eingenommen werden (allerdings in einem zeitlichen Abstand von 2 bis 3 Stunden).

Magnesiummangel durch Milchprodukte

Die Aufnahme von Magnesium wird durch die Anwesenheit von sowie übermässigen Mengen Calcium blockiert. Das Calcium-Magnesium-Verhältnis sollte für eine gute Magnesiumabsorption 2:1 betragen.

Verschiebt sich das Verhältnis zugunsten von Calcium, kann das vorhandene Magnesium vom Organismus entsprechend weniger genutzt werden.

Das Calcium-Magnesium-Verhältnis in der Milch liegt bei 10:1, in Emmentaler beispielsweise bei 30:1. Milchprodukte sollten bei Magnesiummangel daher besser nicht verzehrt werden oder nur, wenn der Calciumüberschuss anderweitig durch ausreichend Magnesium ausgeglichen werden kann.

Osteoporose-Patienten fahren aus diesem Grunde deutlich besser, wenn sie ihren Magnesiumspiegel erhöhen und gleichzeitig Milchprodukte meiden.

Magnesium beispielsweise ist für die Umwandlung von Vitamin D in Vitamin D3 zuständig. Vitamin D3 wird zur Calcium-Aufnahme aus dem Darm benötigt. Laut Magnesium-Experte Professor Hans-Georg Classen von der Universität Stuttgart-Hohenheim ist das auch der Grund dafür, warum eine Nahrungsergänzung mit Magnesium die Osteoporose bei älteren Frauen stoppen kann.

Angesichts dieser Tatsachen ist es natürlich doppelt verwunderlich, dass es immer noch Therapeuten gibt, die auf eine reine Calciumsupplementierung oder auf milchreiche Ernährung bei Osteoporose schwören.

Magnesiummangel durch eine gestörte Darmflora und Pilzbefall

Unter dem Einfluss von Antibiotika und einer kohlenhydrat- bzw. zuckerreichen Ernährung wird die Darmflora schwer geschädigt und Pilze (Candida albicans) gedeihen bestens. Mehr als 180 verschiedene Toxine werden von Darmpilzen produziert. Diese Toxine sowie die dadurch gestörte Darmschleimhaut hemmen die Aufnahme von Magnesium und anderen Mineralstoffen.

Magnesiummangel durch Schwarz- und Grüntee

Tannine in Schwarz- und Grüntee binden wertvolles Magnesium an sich und machen es somit wertlos für den Körper.

Magnesiummangel durch Softdrinks

Kohlensäurehaltige Getränke enthalten oft Phosphate, die sich mit Magnesium zu unlöslichen Komplexen verbinden. Das gebundene Magnesium steht daraufhin dem Körper nicht mehr zur Verfügung.

Magnesiummangel durch Stress

Stress sorgt für einen überdurchschnittlich hohen Magnesiumverschleiss. Niedrige Magnesiumwerte aber führen wiederum zu einer sinkenden Stressresistenz. Ein Teufelskreis ohne Entkommen. Es sei denn, man erkennt die Ursache und tankt Magnesium.

Stress führt zum Ausstoss des Stresshormons Adrenalin. Bei unzureichender Magnesiumversorgung fällt jetzt gleichzeitig der Magnesiumspiegel. Fehlt Magnesium können sich weder die Blutgefässe noch die Muskeln entspannen.

Der Blutdruck steigt, der Herzmuskel verkrampft sich, das Herz pocht stärker und der Atem wird flach. Langfristig können sich jetzt auch Angstzustände und Panikattacken entwickeln.

Magnesiummangel durch bestimmte Lebenssituationen

Wer krank ist, wer ein Baby erwartet oder stillt, wer in einer besonderen Stresssituation steckt, wer noch wächst oder wer in einer Erholungsphase ist, braucht besonders viel Magnesium und sollte seine Nahrung darauf abstimmen bzw. entsprechend hochwertige Nahrungsergänzungsmittel in Erwägung ziehen.

Wie kann man einen Magnesiummangel erkennen?

Da Magnesium an zahllosen Körperfunktionen und Stoffwechselprozessen beteiligt ist, kann ein Mangel ebenso zahllose Symptome auslösen. Diese Symptome werden selten mit einem chronischen Magnesiummangel in Verbindung gebracht. Die bekannteste Magnesiummangelerscheinung sind natürlich die Muskelkrämpfe (Wadenkrämpfe), Kopfschmerzen oder auch das plötzliche Zucken der Augenlider.

Doch können bei Magnesiummangel auch Migräne, Depressionen, Angstzustände, Hyperaktivität, Schlaflosigkeit und Osteoporose begünstigt oder verstärkt werden.

Viele Menschen mit Diabetes Typ 2 leiden ebenfalls an Magnesiummangel. Sorgen sie für eine bessere Magnesiumversorgung, geht die Insulinresistenz oft zurück. Auch Bluthochdruck, Karies, Unfruchtbarkeit, Impotenz, Arteriosklerose, Übergewicht und Herzrhythmusstörungen können ein Anzeichen für Magnesiummangel sein.

Wie kann man einen Magnesiummangel diagnostizieren?

Da all die genannten Symptome natürlich auch noch andere Ursachen haben können, sollte man auf Nummer Sicher gehen und einen Magnesiummangel mit einer einfachen Blutuntersuchung bestätigen lassen. Dazu sollte der Magnesiumgehalt im Vollblut untersucht werden, nicht – wie meist üblich – im Serum. Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel zur Diagnose von Mineralstoffmängeln.

Wie kann man einen Magnesiummangel beheben?

Magnesiummangel kann auf zwei Weisen behoben werden, die auch problemlos miteinander kombiniert werden können:

1. Magnesiummangel mit einer magnesiumreichen Ernährung beheben

Bei unserer heutigen eigentlich exzellenten Versorgungssituation mit Lebensmitteln aus allen Regionen der Erde wäre die Deckung des Magnesiumbedarfs allein durch die Ernährung theoretisch überhaupt kein Problem und wir könnten uns mit besonders magnesiumreichen Lebensmitteln eindecken, wie z. B. Amaranth, Quinoa, Meeresalgen, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Blattgemüse und Mandeln.

Diese jedoch werden von vielen Menschen viel zu selten verspeist. Entweder, weil sie ihnen zu exotisch sind oder weil sie zu kalorienreich sind. Letzteres wäre bei einer vernünftigen Einbindung der entsprechenden Produkte in den täglichen Speiseplan kein Problem.

Man isst diese schliesslich nicht zusätzlich, sondern ersetzt damit einfach minderwertige und meist gleichzeitig auch sehr magnesiumarme Produkte wie z. B. Fertigprodukte, industriell hergestellte Süssigkeiten, Backwaren aus Weissmehl etc.

Hier einige Beispiele: Essen Sie einen Brotaufstrich aus Sonnenblumenkernen statt Käse oder Wurst, verwenden Sie häufiger selbst gemachte Mandelmilch statt Kuhmilch, naschen Sie Energiekugeln aus Nüssen, Mandeln und Trockenfrüchten statt herkömmlichen Süssigkeiten oder snacken Sie Brot aus Keimlingen statt Knäckebrot etc.

Wie Sie ganz konkret Ihren Magnesiummangel mit der richtigen Ernährung beheben, erfahren Sie hier: Magnesiummangel mit der richtigen Ernährung beheben

Eine Magnesiumüberdosierung ist mit einer magnesiumreichen Ernährungsweise übrigens nicht möglich.

2. Magnesiummangel mit Nahrungsergänzungsmitteln beheben

Allein mit Nahrungsergänzungsmitteln sollte der Magnesiumbedarf nicht gedeckt werden. Denn schliesslich versorgt die oben genannte Ernährung nicht nur mit Magnesium, sondern mit vielen anderen Vitalstoffen mehr, die allesamt für ein gesundes Leben und für die Prävention sowie Heilung von vorhandenen Beschwerden erforderlich sind.

Ergänzend jedoch kann ein Nahrungsergänzungsmittel sehr gut dabei helfen, auf die erforderliche Magnesiummenge zu gelangen. Wie Sie das für Sie passende Magnesiumpräparat finden können, haben wir hier erklärt: Die besten Magnesium-Präparate.

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.

Quelle: Den ganzen Artikel lesen

Burger-Brötchen aus Dinkel-Vollkorn

Zutaten für 4 Brötchen

Für die Brötchen

  • 250 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 3 g Trockenhefe
  • 1 EL Sojamilch
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Kokosblütenzucker
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Sesam

Zubereitung

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten, Kochzeit ca. 20 Minuten

Die Hefe mit lauwarmen Wasser und Kokosblütenzucker verrühren und 10 Min. stehen lassen.

Das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben, das Hefe-Gemisch sowie das Olivenöl dazugeben und in der Schüssel miteinander vermengen.

Dann auf der bemehlten Arbeitsfläche von Hand etwa 10 Min. kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Diesen zurück in die Schüssel geben, mit einem feuchten Tuch abdecken und ca. 1 Std. an einem warmen Ort gehen lassen.

Im Anschluss daran den Backofen auf 190 °C Ober/Unterhitze aufheizen, eine feuerfeste Schüssel mit Wasser füllen und zuunterst in den Ofen stellen. Ein mit Backpapier bestücktes Backblech bereitstellen.

Den Teig aus der Schüssel nehmen und nochmals kurz durchkneten. Dann in 4 Teile teilen, zu Brötchen formen, auf das Backblech setzen und nochmals 15 Min. gehen lassen. Danach mit Sojamilch bepinseln und den Sesam darüber streuen.

Die Brötchen im Ofen ca. 15 – 18 Min. backen.

Tipp: Machen Sie den Klopftest am Unterboden: Klingt es hohl, sind die Brötchen fertig.

Nährwerte pro Brötchen

  • Kalorien: 297 kcal
  • Kohlenhydrate: 41 g
  • Eiweiss: 3 g
  • Fett: 13 g

Quelle: Den ganzen Artikel lesen

Lebkuchen

Zutaten für 12 Stücke

Für den Lebkuchen

  • 1 Backform (24 x 24 cm)
  • 350 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 80 g Xylitol
  • 125 g eingedickter Birnensaft (z. B. von Birnel)
  • 250 ml Soja-Schlagsahne – halbsteif schlagen (mit 1 TL Bio-Sahnesteif)
  • 250 ml Soja-Schlagsahne – steif schlagen (mit 2 TL Bio-Sahnesteif)
  • 200 ml Mandelmilch
  • 1 TL Natron (gestrichen)

Flüssige Zutaten und Gewürze

  • 1 EL Bio-Alsan (Margarine)
  • 1 TL Sternanis
  • 1 ½ TL Zimt
  • ½ TL Nelkenpulver (gestrichen)

Zubereitung

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten, Kochzeit ca. 30 Minuten

Die Mandelmilch leicht erwärmen lassen, die Gewürze und Xylitol hineingeben und verrühren.

Den Birnensaft in eine grosse Schüssel geben, die lauwarme Gewürzmilch dazu giessen und das Mehl hinzufügen. Zu einem klumpenfreien Masse rühren und schliesslich die halbsteif geschlagene Sahne und das Natron unterheben. Alles gut miteinander vermengen.

Die Backform mit Alsan einfetten, danach die Masse in die vorbereitete Backform geben und gleichmässig verteilen. Dann auf ein Backgitter stellen, in den kalten Backofen schieben und eine Temperatur von 180 °C Umluft einschalten.

Den Lebkuchen ca. 30 Minuten backen. Mit einem Holzspiess testen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Dann aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Den Lebkuchen in 16 Stücke schneiden und mit der steif geschlagener Sahne geniessen.

Nährwerte pro Stück

  • Kalorien: 295 kcal
  • Kohlenhydrate: 31 g
  • Eiweiss: 2 g
  • Fett: 16 g

Quelle: Den ganzen Artikel lesen