Ausgangssperren in bayerischen Hotspots: Diese 24 Kreise sind gerade betroffen

Bayern will wegen der weiterhin hohen Corona-Zahlen erneut den Katastrophenfall ausrufen und weitreichende Ausgangsbeschränkungen verhängen. Eine nächtliche Ausgangssperre solle in besonders betroffenen Regionen verhängt werden – ab einer 7-Tage-Inzidenz von 200 auf 100.000 Einwohner. Derzeit gibt es 24 Hotspots.

Wegen der anhaltend hohen Corona-Zahlen ruft Bayern ab dem 9. Dezember erneut den Katastrophenfall aus. Das beschloss das Kabinett bei einer Sondersitzung am Sonntag (6. Dezember) in München. Am Dienstag soll der Landtag noch darüber abstimmen.

Die Wohnung dürfe künftig nur noch aus triftigem Grund verlassen werden, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Sonntag nach einer Kabinettssitzung in München. Eine nächtliche Ausgangssperre werde ab 21.00 Uhr bei einer 7-Tage-Inzidenz von 200 auf 100.000 Einwohner gelten.

Welche Maßnahmen aktuell im Bundesland Bayern gelten, lesen Sie hier.

In diesen 24 bayerischen Stadt- und Landkreisen werden die Ausgangsbeschränkungen gelten

Stand: 7. Dezember 2020, 17.30 Uhr

Stadt- oder Landkreis / 7-Tage-Inzidenz

  • Landkreis Regen 567,1
  • Landkreis Freyung-Grafenau 376,5
  • Stadt Passau 371,2
  • Stadtkreis Hof 366,6
  • Stadtkreis Nürnberg 350,7
  • Landkreis Passau 321,3
  • Landkreis Main-Spessart 266,3
  • Landkreis Erding 262,7
  • Landkreis Traunstein 250,4
  • Landkreis Günzburg 241,7
  • Landkreis Neumarkt in der Opf. 238,5
  • Landkreis Nürnberger Land 235,4
  • Landkreis Landshut 233,9
  • Landkreis Augsburg 232,0
  • Stadt Schwabach 231,8
  • Stadt Fürth 229,6
  • Landkreis Altötting 228,7
  • Landkreis Augsburg 223,7
  • Landkreis Coburg 223,6
  • Stadt Kaufbeuren 223,0
  • Stadt Rosenheim 218,7
  • Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge 214,7
  • Landkreis Neu-Ulm 208,9
  • Landkreis Hof 207,8

  
 
 

Einige Hotspots in Bayern haben bereits auf das sich deutlich beschleunigende Infektionsgeschehen reagiert: In Nürnberg, Regen oder Passau gelten etwa bereits Ausgangsbeschränkungen.

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Ministerpräsident Söder: "Brauchen kein endloses Stop and Go"

Die Ausrufung des Katastrophenfalls bringt es nach Söders Worten mit sich, dass die Belegung der Krankenhausbetten bayernweit besser gesteuert werden kann und die Einteilung von Ärzten für die bevorstehenden Impfungen erleichtert wird. "Wir haben eine Überlastung des Gesundheitssystems, zudem steigen die Todeszahlen stark an", betonte der Ministerpräsident.

Söder begründete die Maßnahmen damit, dass die Zahlen nicht wie erwartet sinken, sondern wieder leicht steigen. Es sei jetzt die "letzte Zeitachse", um vor Weihnachten noch etwas zu erreichen. "Wir brauchen kein endloses Stop and Go, wir brauchen keinen Halbschlaf." Lieber kürzeres und klareres Handeln, als endloses Verlängern, sagte Söder.


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