Einige Tabletten zur Hormonersatztherapie erhöhen das Risiko gefährlicher Blutgerinnsel

Vorsicht bei der Einnahme von Tabletten zur Hormonersatztherapie

Forschende fanden jetzt heraus, dass Frauen, die bestimmte Arten von Tabletten zur Hormonersatztherapie einnehmen, einem höheren Risiko für schwere Blutgerinnsel unterliegen.

Die Wissenschaftler der University of Nottingham stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass die Einnahme von einigen Arten von Tabletten zur Hormonersatztherapie bei Frauen das Risiko für die Entstehung von schweren Blutgerinnseln verstärken kann. Die Experten publizierten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift „BMJ“.

Welche Arten von Tabletten erhöhten das Risiko?

Es wurde festgestellt, dass Tabletten, die equine Östrogene enthalten, mit einem geringfügig höheren Risiko für Blutgerinnsel verbunden waren, verglichen mit anderen Tabletten. Frauen sollten jetzt nicht sofort in Panik geraten oder aufhören Tabletten zur Hormonersatztherapie (HRT) einzunehmen. Stattdessen sollten sie alle Bedenken bei ihrem nächsten Arzttermin besprechen, raten die Mediziner.

Was ist eine Hormonersatztherapie?

Eine Hormonersatztherapie wird verwendet, um die Symptome der Menopause zu lindern, wie beispielsweise Hitzewallungen und Nachtschweiß. Eine solche Behandlung gibt es in verschiedenen Formen, darunter Tabletten, Gel, Creme und Pflaster. Grundsätzlich gilt die HRT als eine gute und sichere Behandlung. Doch gibt es ein geringes potenzielles Risiko für bestimmte schwerwiegende Gesundheitsprobleme, wie beispielsweise Blutgerinnsel und Brustkrebs. Die Forschenden der University of Nottingham erklärten, dass das erhöhte Risiko bei der Einnahme von HRT-Tabletten neun zusätzlichen Fällen von Blutgerinnseln pro 10.000 Frauen pro Jahr entsprach.

Daten von 470.000 Frauen wurden für die Studie ausgewertet

Die Studie untersuchte die Rezeptunterlagen von 80.000 Frauen im Alter von 40 bis 79 Jahren, welche Blutgerinnsel entwickelt hatten. Dann verglichen die Mediziner die Daten mit den Aufzeichnungen von 390.000 Frauen ohne Blutgerinnsel. Bei einer Behandlung mit Tabletten wurde festgestellt, dass das Risiko bei zwei Arten von verwendeten Östrogenen unterschiedlich hoch ist. Das Risiko von Blutgerinnseln war bei Behandlungen, die Östrogen enthielten, das aus Pferdeurin hergestellt wurde, um 15 Prozent höher als bei synthetischem Östradiol. Dies galt sowohl bei Einzel- als auch bei kombinierten Hormonbehandlungen. Bei Frauen, die Gel, Pflaster oder Cremes für die Hormonersatztherapie verwendeten, bestand kein erhöhtes Risiko. Die Studie ergab, dass dies die sichersten Arten der Hormonersatztherapie sind, doch lassen sich nur 20 Prozent der Frauen diese Art von Therapie verschreiben, berichten die Experten.

Welche Frauen sollten auf orale Behandlungen verzichten?

Die Studie hat gezeigt, dass bei oralen Behandlungen verschiedene Tabletten mit unterschiedlichen Risiken der Entwicklung von Blutgerinnseln einhergehen – abhängig von den aktiven Bestandteilen, erklärt Studienautorin Dr. Yana Vinogradova von der University of Nottingham. Es hat sich auch gezeigt, dass das Thromboserisiko für Patienten, die andere HRT-Behandlungen als Tabletten (Pflaster oder Gel) verwenden, nur sehr gering ist. Die Ergebnisse sind besonders wichtige Informationen für Frauen, die eine HRT-Behandlung benötigen und bereits ein erhöhtes Risiko haben, ein Blutgerinnsel zu entwickeln, resümiert Dr. Vinogradova. (as)

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Bluthochdruck: Diese Teesorte senkt zu hohe Blutdruckwerte ohne Tabletten

Natürliche Bluthochdruck-Behandlung mit einer bestimmten Teesorte

Bei Hypertonie werden oft schnell Blutdrucksenker eingesetzt. Doch in vielen Fällen lässt sich der Blutdruck auch ohne Pillen senken. Wichtig hierbei ist vor allem regelmäßige Bewegung und eine gesunde Ernährung. Helfen kann auch eine bestimmte Teesorte, die in vielen deutschen Haushalten ohnehin vorhanden ist.

Eines der größten Gesundheitsrisiken der westlichen Welt

Gesundheitsexperten zufolge leiden allein in Deutschland etwa 20 bis 30 Millionen Menschen an Bluthochdruck (Hypertonie). Weltweit sind mehr als eine Milliarde Personen davon betroffen. Unbehandelter Bluthochdruck zählt zu den größten Gesundheitsrisiken in der westlichen Welt. Er ist Risikofaktor Nummer Eins für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und damit für viele Todesfälle durch Herzinfarkt oder Schlaganfall verantwortlich. In vielen Fällen wird Hypertonie mit Arzneimitteln behandelt. Doch oft lässt sich Bluthochdruck auch ohne Medikamente senken. Helfen kann dabei unter anderem ein bestimmter Tee.

Hohen Blutdruck auf natürliche Weise senken

Um Bluthochdruck auf natürliche Weise zu behandeln, ist es wichtig, sich regelmäßig zu bewegen, mögliches Übergewicht abzubauen sowie auf Zigaretten und hohen Alkoholkonsum zu verzichten.

Zudem ist lange bekannt, dass eine ausgewogene, gesunde Ernährung maßgeblich dazu beitragen kann, den Blutdruck zu senken.

Ganz wichtig hierbei ist: Salz nur in Maßen. Eine kochsalzreiche Kost kann den Blutdruck erhöhen. Pro Tag sollten nicht mehr als vier bis sechs Gramm Salz konsumiert werden. Zu beachten ist, dass auch in den meisten Fertigprodukten oft große Mengen Salz enthalten sind.

Der Speiseplan sollte allgemein viel Obst und Gemüse enthalten. Bestimmte Lebensmittel haben einen besonders positiven Einfluss auf den Blutdruck. Anzuraten sind unter anderem Knoblauch, Rote-Beete-Säfte und Weißdorn.

Und auch Kamillentee kann dazu beitragen, Hypertonie in den Griff zu bekommen.

Gesundheitsfördernde Eigenschaften von Kamillentee

Laut einem Bericht des britischen Portals „Express“ ist Kamillentee ein Getränk, das dank bestimmter Eigenschaften dazu beitragen kann, den Blutdruck zu senken.

Das Portal bezieht sich dabei auf Dr. Sarah Brewer, die auf ihrer Webseite „mylowerbloodpressure.com“ Tipps gibt, wie man Bluthochdruck auf natürliche Weise bekämpfen kann.

Der Ärztin zufolge gibt es in Kamille drei Haupteigenschaften, die den Blutdruck senken können.

Erstens hat Kamille eine entzündungshemmende und krampflösende Wirkung, die den Gefäßwänden helfen, sich zu entspannen und zu erweitern.

Dies ist wichtig, damit das Blut ungehindert durch die Venen und Arterien fließen kann und ein Druckaufbau in den Blutgefäßen verhindert wird.

Zweitens senkt die Kamille auf natürliche Weise den Blutdruck, da sie ähnlich wie Diuretika wirkt und dabei hilft, den Körper von überschüssigem Salz zu befreien.

Drittens hat Kamille eine entspannende, beruhigende Wirkung, die Stress und Angst lindert und den Schlaf fördert.

Dies ist wichtig, da ein gestresster und ängstlicher Gefühlszustand auch zu einem Anstieg des Blutdrucks führen kann.

Ohne Koffein

„Diese Maßnahmen zusammen helfen, einen hohen Blutdruck zu senken, insbesondere wenn Hypertonie mit Angstzuständen und Stress verbunden ist“, sagte Dr. Brewer.

„Kamillentee wird seit langem als Heilpflanze verwendet und wurde von den alten Ägyptern, Griechen und Römern wegen seiner beruhigenden und entspannenden Eigenschaften verehrt“, so die Medizinerin.

„Kamillentee wird heute noch genossen, um Stress abzubauen, Muskelverspannungen zu lindern und hohen Blutdruck zu senken.“

Ein weiterer Vorteil von Kamillentee im Vergleich zu normalem Tee sei, dass er kein Koffein enthält, das bei bestimmten Mengen zu hohem Blutdruck führen kann.

Die britische Gesundheitsbehörde NHS (National Health Service) empfiehlt, nicht mehr als vier Tassen koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Tee, Cola oder Energydrinks pro Tag zu trinken.

„Es ist in Ordnung, Tee und Kaffee als Teil einer ausgewogenen Ernährung zu trinken, aber es ist wichtig, dass diese Getränke nicht Ihre Haupt- oder einzige Flüssigkeitsquelle sind.“ (ad)

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