RKI meldet deutlichen Rückgang: Inzidenz sinkt auf 375,0
Das RKI meldet am Dienstag 30.823 Neuinfektionen. Intensivmediziner rechnen mit einer Zunahme der Corona-Erkrankungen bei Kindern. Allgemeine Booster-Impfungen bereits nach vier Wochen sind nicht vorgesehen. Alle Neuigkeiten zur Pandemie finden Sie hier im News-Ticker von FOCUS Online.
News zu Corona vom 13. Dezember
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NRW-Karnevalsverbände sagen Sitzungen und Partys wegen Corona ab
13.17 Uhr: Angesichts der kritischen Coronalage haben die nordrhein-westfälische Landesregierung und die Karnevalsveranstalter Sitzungen und Partys in Innenräumen für die laufende Session abgesagt. "Die Landesregierung und der organisierte Karneval sind sich einig, dass Sicherheit und Gesundheit oberste Priorität haben", sagte Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am Dienstag nach einem digitalen Austausch mit den Karnevalsverbänden. Massenveranstaltungen seien im kommenden Frühjahr selbst unter 2G-Bedingungen nicht zu verantworten.
Henning Kaiser//dpa/Bildarchiv Junge Menschen feiern in dem 2G-Bereich um den Zülpicher Platz.
Verwirrung um NRW-Vorstoß – Bericht: Ärzte dementieren Booster für alle nach 4 Wochen
12.52 Uhr: Am gestrigen Montag sorgte die Nachricht für Aufsehen, dass NRW den Booster für alle bereits ab vier Wochen nach der zweiten Impfung anbieten will. Das ging aus einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums hervor. Doch jetzt dementieren die Ärzte.
Laut einem Bericht der "WAZ" teilte die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) mit: „Wie in der entsprechenden Stiko-Empfehlungvom 2. Dezembervorgesehen, betrifft die Kurzfrist weiterhin nurschwer immundefiziente Personen, bei denen die Gabe derAuffrischimpfung bereits vier Wochen nach der Zweitimpfung erfolgenkann." Würde bedeuten: Einen Booster für alle schon ab vier Wochen gibt es in NRW doch noch nicht.
Die KVNO führt dem Bericht zufolge auch eine Begründung an: „Eine allgemeine Boosterung schon vier Wochen nach der Zweitimpfung auch bei „Gesunden“ macht aus medizinischer Sicht keinen Sinn.“ Man würde sich hierbei vielmehr nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission richten, die den Booster in der Regel nach sechs bzw. fünf Monaten empfiehlt.
Omikron-Studie: Zwei Biontech-Dosen schützen zu 70 Prozent vor schwerem Verlauf
12.09 Uhr: Zwei Dosen des Biontech-Impfstoffs schützten in den letzten Wochen in Südafrika offenbar zu 70 Prozent vor einem Krankenhausaufenthalt. Das ergaben die am Dienstag veröffentlichten vorläufigen Ergebnisse einer groß angelegten Praxisstudie über die potenziellen Auswirkungen von Omikron. Die Studie basiert auf mehr als 211.000 positiven Testergebnissen vom 15. November bis zum 7. Dezember, von denen etwa 78.000 auf Omikron zurückgeführt wurden.
Aber: Bei den 78.000 Ergebnissen handelt es sich nicht um bestätigte Omikron-Fälle, was bedeutet, dass die Studie keine abschließenden Erkenntnisse über die Variante liefern kann. Südafrikanische Wissenschaftler haben bisher rund 550 Omikron-Sequenzen bestätigt, wobei die Variante 78 % der Sequenzen vom November ausmacht, mehr als die bisher dominierende Delta-Variante. Sven Hoppe/dpa Eine Helferin bereitet in der Pinakothek der Moderne eine Spritze mit dem Impfstoff gegen das Coronavirus (Biontech/Pfizer) vor.
Corona-Ausbruch zwingt mehr als 20 chinesische Firmen zu Produktionsstopps
11.10 Uhr: Ein Corona-Ausbruch hat Unternehmen in einem der wichtigsten Wirtschaftszentren Chinas zu Produktionsstopps gezwungen. Wie staatliche Medien am Dienstag berichteten, teilten allein mehr als 20 börsennotierte Firmen mit, ihre Produktion in der Provinz Zhejiang vorübergehend eingestellt zu haben. Betroffen waren unter anderem Chemieunternehmen, Pharmafirmen und Maschinenbauer.
Die Behörden ordneten die Schließungen an, um eine weitere Verbreitung des Virus einzudämmen. Der Ausbruch in der ostchinesischen Provinz, bei dem seit dem 5. Dezember mehr als 200 Infektionen nachgewiesen wurden, konzentriert sich nach Behördenangaben bislang vor allem auf die Städte Ningbo, Shaoxing und Hangzhou.
Gesetzesentwurf: Testpflicht für Geboosterte soll fallen
10.47 Uhr: Für Corona-Geimpfte mit einer Boosterimpfung soll die Testpflicht bei 2G-Plus-Regeln künftig entfallen. Das geht aus dem Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums für die Konferenz mit den Länderressortchefs am Dienstagnachmittag hervor, der der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt.
Allerdings wird vorgeschlagen, dass in "medizinischen und pflegerischen Einrichtungen" zum Schutz besonders gefährdeter Personengruppen weiterhin auch von Geboosterten ein negatives Testergebnis verlangt werden soll. Einige Bundesländer wie Baden-Württemberg hatten die Testpflicht für Dreifach-Geimpfte bereits Anfang Dezember aufgehoben. So sollen weitere Anreize für Booster-Impfungen gesetzt und knappe Testkapazitäten geschont werden.
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