Bluttest sagt Alzheimer Jahre vor den ersten Symptomen voraus

Zunächst ringen sie um Worte, erinnern sich nicht mehr, schließlich sinken sie ganz ins Vergessen: In Deutschland gelten heute etwa 1,7 Millionen Menschen als demenzkrank. Ungefähr zwei Drittel davon haben Alzheimer, die häufigste Form der Demenz. Weil die Lebenserwartung steigt, wird es im Jahr 2050 voraussichtlich drei Millionen Demenzpatienten geben.

Forscher haben nun einen Test entwickelt, der schon Jahre vor den ersten Symptomen auf eine mögliche Alzheimererkrankung hinweist, berichten sie im Fachblatt „Nature Medicine“. Der Test misst bestimmte Eiweiße, die beim Absterben von Nervenzellen entstehen.

„Normalerweise werden solche Proteine im Blut schnell abgebaut und eignen sich daher nicht sehr gut als Marker“, sagt Mathias Jucker vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und Hauptautor der Studie. Ein kleines Stückchen eines sogenannten Neurofilaments zeigte sich jedoch als erstaunlich resistent. Es reicherte sich bereits im Blut von Alzheimerpatienten an, lange bevor die ersten Symptome auftraten.

Daten von mehr als 400 Personen ausgewertet

Genau auf diesem Eiweißstoff basiert der Bluttest. Die Studie geht auf Daten und Proben von 405 Personen zurück, die im Rahmen eines internationalen Forschungsverbunds – dem „Dominantly Inherited Alzheimer Network“ (DIAN) – erhoben wurden. Das Netzwerk untersucht Familien, in denen Alzheimer schon im mittleren Alter auftritt. Anhand genetischer Analysen können Forscher recht genau vorhersagen, ob und wann ein Familienmitglied erkranken wird. An der Studie beteiligt waren auch Experten des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung (HIH), des Universitätsklinikums Tübingen und der Washington University School of Medicine.

Das internationale Forschungsteam untersuchte, wie sich bei den Betroffenen die Filament-Konzentration langfristig entwickelte. Das Ergebnis: Bis zu 16 Jahre vor dem Auftreten erster Demenzsymptome stellten die Forscher erhebliche Veränderungen im Blut der Patienten fest. „Es ist nicht der absolute Wert der Filament-Konzentration, sondern deren zeitliche Entwicklung, die wirklich aussagekräftig ist und Vorhersagen über den weiteren Krankheitsverlauf erlaubt“, sagt Jucker.

In weiteren Tests zeigte sich, dass die Konzentration der Neurofilamente ein Gradmesser für das Absterben von Nervenzellen ist. „Wir konnten Vorhersagen über den Verlust von Hirnmasse und über kognitive Beeinträchtigungen machen, die dann zwei Jahre später tatsächlich eingetreten sind“, sagt Jucker.

Der Test allein reicht jedoch nicht für eine Alzheimer-Diagnose, weil sich die Filamente auch bei anderen Krankheiten im Blut anreichern, beispielsweise bei Multiple Sklerose. Außerdem ist noch unklar, ob die Eiweiße auch eine Alzheimererkrankung vorhersagen können, wenn es keine familiäre Vorbelastung gibt.

„Der Test zeigt aber sehr genau den Krankheitsverlauf an und ist damit ein ausgezeichnetes Werkzeug, um in klinischen Studien neue Alzheimer-Therapien zu erforschen“, sagt Jucker. Die Erkrankung des Gehirns ist bisher unheilbar. Die derzeit verfügbaren Demenz-Medikamente verlangsamen nur das Fortschreiten der Erkrankung, können sie aber nicht aufhalten.

Gefährliche Eiweißablagerungen

Schon zwei Jahrzehnte bevor die Demenz beginnt, verändert sich das Gehirn bei Alzheimer-Patienten. So sammeln sich beispielsweise die Eiweißstückchen Beta-Amyloid an. Diese Eiweiß-Ablagerungen gelten als Hauptursache für Alzheimer, weil sie Nervenzellen zerstören, Entzündungen auslösen und die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen stören können. Wissenschaftler hatten deshalb ein Medikament entwickelt, dass diese Eiweiße wieder auflösen sollte. Allerdings konnte es die Demenz bisher nicht aufhalten (mehr dazu lesen Sie hier).

„Dass es noch keine wirksame Therapie gegen Alzheimer gibt, hängt vermutlich damit zusammen, dass die bisherigen Therapien viel zu spät einsetzen“, sagt Jucker. In solchen Fällen könnte der Bluttest helfen.

Außerhalb von klinischen Studien soll der Test jedoch nicht angewendet werden. Zum einen, weil er keine sichere Diagnose liefert. Zum anderen würden wohl nur die wenigsten Betroffenen Jahre im Voraus wissen wollen, dass sie an Alzheimer erkranken – zumindest solange es kein Heilmittel gibt.

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Lungenfacharzt hält Schadstoffe in Städten für „unbedenklich“ – und erntet Proteste

Deutschland streitet sich um Fahrverbote. Begründet werden diese mit der Stickoxid-Belastung. „Ob der Grenzwert bei 40 oder 100 Mikrogramm liegt, macht keinen Unterschied. Da gibt es keinen Toten mehr“, sagt der Lungenfacharzt Dieter Köhler. Doch mit seiner provokanten Meinung steht er weitgehend alleine da.

Wenn es nach der Bundesregierung geht, können Städte mit relativ geringen Überschreitungen des Grenzwerts für Stickoxide Fahrverbote für nicht verhältnismäßig erklären. Es geht um Städte mit Höchstwerten von bis zu 50 Mikrogramm, der Grenzwert liegt bei 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft.

Dieter Köhler hält diesen Grenzwert für maßlos überzogen. Mit seiner provokanten Meinung ist der Professor und Lungenfacharzt im Ruhestand immer wieder ein gefragter Interviewgast. Erst gestern war er zu Gast bei "Hart aber fair", wo er Fahrverbote ein weiteres Mal als "völligen Unsinn" und den Grenzwert als "Witz" bezeichnete. „Selbst, wenn er doppelt so hoch wäre, gibt es kein Gesundheitsrisiko.“ Das sei nun wirklich keine Gefahr. Bisher seien die Forscher in ihrem Elfenbeinturm gesessen. Jetzt werde das demaskiert und da müsse man sich spät aber eben jetzt Gedanken machen um die seit neun Jahren gültigen Gesetze.

Der ehemalige Präsident der Gesellschaft für Lungenheilkunde begründet seine Aussagen damit, dass der menschliche Körper selbst Stickstoffmonoxid herstelle und es gewohnt sei, mit solchen Stoffen umzugehen. Außerdem würde allein im Rauch einer Zigarette eine Millionen Mal mehr Feinstaub stecken.

Seine Berufskollegen und das Umweltbundesamt sehen das Thema dagegen ganz anders. Was steckt also hinter Köhlers Thesen?

These: Raucher atmen viel mehr Stickstoff ein und ihnen passiert nichts

Köhler vergleicht den Grenzwert im Straßenverkehr mit der Menge, die ein Raucher einatmet. Denn beim Verbrennungsvorgang entsteht aus Stickstoff Stickstoffdioxid. "Die Dosis ist im Vergleich zum Grenzwert tausendfach höher", sagt Köhler. Beim Inhalieren gelangten bis zu 1000 Mikrogramm NO2 in die Lunge. Das sei um ein Vielfaches schädlicher, als den ganzen Tag über an einem Verkehrs-Hot-Spot Abgase einzuatmen.

"Stickstoffdioxid tötet keine Gesunden, insofern stirbt man nicht akut am NO2, wenn man eine Zigarette raucht. Richtig wäre die Aussage, dass die städtische verkehrsbedingte Luftschadstoffbelastung, für die NO2 ein Marker ist, zu einer Lebzeitverkürzung zählt", korrigiert Dennis Nowak vom Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universität München die These.

Auch der Bundesverband der Pneumologen hält dagegen, dass es sich bei der Schadstoffbelastung in Städten "um einen toxischen Mix aus gesundheitsgefährdenden Substanzen" handelt. "Gesundheitliche Auswirkungen nur auf einen Schadstoff wie Stickstoffdioxid zu beschränken, entspricht nie der realen Gesamtbelastung in verkehrsnahen Wohn- und Lebensbereichen."

These: Stickstoffdioxid im Verkehr ist ungefährlich

Die Gesundheitsgefahren durch Feinstaub und Stickoxide würden bewusst aufgebauscht, sagte Köhler außerdem bei einem Symposium zum Thema Autoabgase in Ludwigsburg. Die bisherigen Studien hätten allenfalls eine minimale Erhöhung des Gesundheitsrisikos an vielbefahrenen Straßen festgestellt. Und der Einfluss von Feinstaub und Stickoxid auf die menschliche Gesundheit sei minimal im Vergleich zu Faktoren wie Rauchen und Alkohol und Sport. 

Einen gesunden Menschen werden die Abgase kaum beeinträchtigen. Aber wie steht es um die anderen? "Die Stickoxide aus Dieselmotoren sind starke Reizstoffe und Entzündungsstimulatoren für Atemwege", sagte Christian Witt, Professor an der Berliner Charité, beim Deutschen Lungentag. "Treffen die Schadstoffe auf eine bereits geschädigte Schleimhaut, wirken sie wie ein Brandbeschleuniger – Entzündungen werden angefeuert."

Die Erfahrung hat auch der Leverkusener Lungenarzt Norbert Karl Mülleneisen gemacht, der 2016 mit seiner Strafanzeige gegen die Autohersteller für Schlagzeilen sorgte. "Atemwegserkrankungen, Asthma und Atemwegsallergien nehmen nachweislich zu, insbesondere wenn Menschen nahe an den Hauptverkehrsstraßen wohnen", sagte Mülleneisen der „Rheinischen Post“. Er selbst stelle in seiner Praxis fest, dass die Zahl von Atemwegserkrankungen in Leverkusen zugenommen habe, die nicht auf Nikotin zurückzuführen seien. "Diese Patienten waren jedoch, oder sind noch, Feinstaub und Stickoxid an viel befahrenen Straßen ausgesetzt." 

Grenzwerte als Schutzmaßnahme

Auch das Umweltbundesamt widerspricht Köhler. Umweltmediziner Wolfgang Straff sagte im "Heute Journal": "Die NO2-Grenzwerte gelten nicht nur für Erwachsene und völlig gesunde Menschen. Sie gelten für alle – auch für Schwangere und damit für ungeborene Kinder. Die Grenzwerte dienen der Prävention für die gesamte Bevölkerung."

Es gehe um den Schutz besonders empfindlicher Bevölkerungsgruppen, die an Asthma, COPD, koronarer Herzerkrankung oder Diabetes leiden, aber auch Schwangere und Kinder, besonders Kleinkinder im Kinderwagen, die sich damit auf Auspuffhöhe befinden.

  • Feinstaub sind feine Partikel in der Luft, die nicht sofort zu Boden sinken, sondern eine gewisse Zeit in der Atmosphäre verweilen. Sie sind mit bloßem Auge normalerweise nicht zu sehen, werden bei bestimmter Witterung als Dunstglocke wahrgenommen.
  • Bei der Partikelgröße PM10 kann der Feinstaub durch die Nasenhöhle in tiefere Bereiche der Bronchien eindringen.
  • Die kleineren Partikel PM2,5 können bis in die Bronchiolen und Lungenbläschen vordringen.
  • Ultrafeine Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 0,1 µm kann sogar bis in das Lungengewebe und den Blutkreislauf eindringen.
  • Je nach Größe und Eindringtiefe der Teilchen sind die gesundheitlichen Wirkungen von Feinstaub verschieden: Schleimhautreizungen, Entzündungen im Rachen, der Luftröhre und den Bronchien oder Schädigungen der Lunge.

(Quelle: Umweltbundesamt)

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These: Stickstoffdioxid ist keine Ursache für Erkrankungen

Köhler sieht keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass Stickstoffdioxid in dieser niedrigen Konzentration, wie sie durch den Straßenverkehr erzeugt wird, schädlich für den menschlichen Körper sein könnte. Es komme gar nicht erst in den Blutkreislauf. 

Mit dieser Sicht steht er ziemlich alleine da. Beim Lungentag 2018 hob Joachim Heinrich vom Institut für Epidemiologie des Helmholtz-Zentrum München hervor: "Eine Bewertung gesundheitlicher Wirkungen darf nicht bei der Lunge und den Atemwegen als Zielorgane stehen bleiben und muss selbstverständlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen, vielleicht auch Diabetes, Demenz und kognitive Störungen einbeziehen. Es gibt keinen vernünftigen Grund die bestehenden Grenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid in Frage zu stellen."

These: Ob der Grenzwert bei 40 oder 100 Mikrogramm liegt, macht keinen Unterschied

Für den Lungenspezialisten Köhler sind die festgelegten Grenzwerte reine Willkür. "Ob der Stickstoffdioxid-Grenzwert bei 40 oder 100 Mikrogramm liegt, macht keinen Unterschied. Da gibt es keinen Toten mehr", sagte er in Stern TV.

Dem widersprechen die Autoren der europaweiten ESCAPE-Studie. Bei der Studie wurden die Längsschnittdaten von 300.000 Probanden analysiert und erstmals ein Zusammenhang zwischen der Exposition mit Feinstaub und Stickoxiden geografischer Daten gezogen. Was die Wissenschaftler dabei auch feststellten: Erhöht sich der Feinstaub um nur fünf Mikrogramm pro Kubikmeter, zeigten die Daten eine statistisch signifikante Zunahme der Sterblichkeit um sieben Prozent an, schreiben die Autoren in „The Lancet“.  FOCUS Online Wetter-Alarm weltweit! TerraX-Legende Lesch erklärt, was uns noch retten kann

These: In Deutschland ist noch kein Mensch durch Stickoxide gestorben

"Die EU-Grenzwerte für Stickstoffoxid und Feinstaub seien in keiner Weise gesundheitsgefährdend, in Deutschland sei noch kein Mensch durch Stickoxide gestorben. Trotz Diesel", wird Köhler auf stern.de zitiert.

Das bestätigen auch die anderen Experten. Aber von ihnen hat dies auch niemand so behauptet. "Stickstoffdioxid ist ein Marker der verkehrsbedingten Luftschadstoffbelastung. NO2 ist nicht der Killer selbst. NO2 korreliert hoch mit der Partikelbelastung, diese ist der Killer. Wenn die Verkehrsbelastung reduziert wird, sinkt NO2, bleibt aber Marker und ist nicht Verursacher des Gesundheitseffektes", erklärt Dennis Nowak.

Laut einer Statistik der Europäischen Umweltagentur EEA kam es in Deutschland 2017 zu rund 54.000 bis 66.000 vorzeitigen Todesfällen durch Feinstaub, 12.000 bis 44.000 durch Stickoxide und 2200 durch Ozon.

Es gibt bei alldem auch eine gute Nachricht: Die Belastung der Luft mit Schadstoffen nahm in den vergangenen 25 Jahren laut Umweltbundesamt deutlich ab.

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Sarah Wiener schreibt über Mandelmilch und bekommt Shitstorm von Veganern

Dass Star-Köchin Sarah Wiener mit einem Facebook-Post zu einem scheinbar banalen Thema eine Flut zorniger und beleidigender Kommentare auslösen würde, hätte sie sich wahrscheinlich nicht gedacht. Immerhin informierte sie ihre Follower „nur“ über Mandelmilch.

Die 56-Jährige wollte in dem Beitrag erklären, dass industriell hergestellte Mandelmilch nicht so gesund sei, wie es von vielen propagiert wird. „Leider enthält industriell hergestellte Mandelmilch nur ca. zwei Prozent Mandeln, dafür aber Stabilisatoren und Emulgatoren, damit sich Wasser und Fett nicht trennen“, schrieb Wiener.

Doch was ein gutgemeinter Tipp zu gesünderer und bewusster Ernährung sein sollte, wurde von vielen Veganern als Aufruf zum Verzehr von gewöhnlicher Kuhmilch und somit von Tierprodukten im Allgemeinen wahrgenommen.

 

Unter dem Beitrag sammelten sich unzählige Kommentare, in dem die Star-Köchin zum Teil sogar persönlich angefeindet wird. Ein Facebook-User schrieb: „Selbst wenn die Mandelmilch aus geschredderten Badewannestöpseln und weißer Farbe bestünde, würde ich sie dennoch echter Milch vorziehen.“ Ein anderer schrieb: „Jeder andere Drink (Milchersatz) ist besser als tierische Drüsensekrete." Manche werfen Wiener sogar vor, sie würde Lobby-Arbeit für die Fleischindustrie betrieben.

Im nächsten Beitrag schießt Wiener zurück

Nur wenige Nutzer verteidigten Wieners Post. „Das wird doch hier von der Veganen-Fraktion wieder völlig übertrieben. Es wird doch nur darauf hingewiesen, das zum Beispiel Hafermilch noch besser ist in der Ökobilanz. Kuhmilch wird auch kritisiert“, schrieb eine Userin.

Die fiesen Kommentare ließ die 56-Jährige jedoch nicht einfach so auf sich sitzen. In einem weiteren Beitrag nahm sie Stellung und machte klar: „Meine Intention zu dem Post war aufzuzeigen, was industrielle Mandelmilch bedeutet.“ Auch ihr eigenes Engagement für umweltbewusste Ernährungsweisen erklärte sie mit den Worten: „Selberkochen, möglichst aus vielfältigen regionalen und saisonalen Grundnahrungsmitteln, aus ökologischem Anbau: Das ist meine ethische Grundhaltung." Aber Wiener sei eben auch gegen den Verzehr von „stark verarbeiteten Nahrungsmitteln“.

Dann wurde die Star-Köchin wurde noch direkter und schrieb: „Wer meint, anderen seine Sichtweise auf die eigene eingeschränkte Ernährung beleidigend und schreiend aufdrängen zu müssen und damit auch noch glaubt die Welt zu retten, hat die Komplexität von Ökosystemen und Kommunikation nicht ganz verstanden.“

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Fördert Knochenbrühe die Gesundheit?

Befürworter eines neuen Gesundheitstrends behaupten, dass das Trinken von Knochenbrühe Entzündungen bekämpft, Gelenkschmerzen lindert und die Darmgesundheit fördert. Tatsächlich werden beim Kochen von Tierknochen Kollagen und andere Eiweiße in die Brühe abgegeben, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken könnten: Eine neue Studie hat gezeigt, dass Schinkenknochen Stoffe enthalten, die das Herz schützen.

Spanische Wissenschaftler haben im Labor untersucht, ob aus Schinkenknochen durch Kochen und anschließende Verdauung gesundheitsfördernde Stoffe freigesetzt werden. Tatsächlich entstanden dadurch Substanzen, die sich positiv auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit auswirken. Die Verwendung von Schinkenknochen zur Herstellung von Brühen und Eintöpfen fördert somit möglicherweise die Gesundheit. Eiweiße aus Tierknochen werden während des Kochens oder durch die Verdauung in kleinere Stücke zerlegt, die sogenannten Peptide. Einige dieser Stoffe hemmen zum Beispiel krankheitsrelevante Enzyme.

Um zu untersuchen, ob Knochen aus getrocknetem spanischem Schinken eine Quelle für nützliche Peptide sein könnten, haben Forscher um Leticia Mora die Knochen gemahlen und das Knochenmehl im Labor den Bedingungen der menschlichen Verdauung ausgesetzt. Anschließend untersuchten sie die Wirkung der Knochenproben auf die Aktivität mehrerer Enzyme, die an Herz-Kreislauf-Erkrankungen beteiligt sind. Dabei fanden sie fanden heraus, dass die Knochenpeptide die Enzyme auch nach Erhitzen und simuliertem Verdauen blockierten.

ZOU

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World Trade Center-Responder, die ein erhöhtes Risiko für Kopf-Hals-Karzinomen: 9/11 first responders‘ Gesundheit immer noch bedroht von der Exposition zu tödlichen Angriff, Studie findet

Ein Rutgers University Studie fand eine signifikante Zunahme der Kopf-Hals-Karzinomen zwischen Arbeitnehmern und Freiwilligen, die reagierte auf die 9/11 Terroranschläge auf das World Trade Center (WTC), zeigen Sie auf neu auftretende Risiken, erfordern die ständige überwachung und Behandlung von denen, die ausgesetzt wurden, während die erste Reaktion.

Die Studie ist der erste Bericht über die Kopf-Hals-Karzinomen im WTC Rettungskräfte, fand ein 40-Prozent-Zunahme in der Diagnose dieser Krankheiten, die zwischen 2009 und 2012.

Die Studie erscheint in der Internationalen Zeitschrift des Krebses.

Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit zu prüfen, die potentiell Karzinogenen Effekte des WTC Exposition im Zusammenhang mit anderen starken Risikofaktoren und die Notwendigkeit einer kontinuierlichen medizinischen überwachung des WTC-Responder, insbesondere die Polizei und das Militär.

„Da Krebserkrankungen sind Krankheiten mit langer Latenzzeit, die Erkenntnisse der erheblichen überschreitung der Krebs in dieser Zeit zeigen Sie auf einen neu aufkommenden trend, erfordert kontinuierliche Begleitung und Behandlung von WTC-exponierten Personen“, sagte führen Autor Judith Graber, außerordentlicher professor an der Rutgers School of Public Health und Forscher an der Rutgers Environmental and Occupational Health Sciences Institute.

Die Ergebnisse waren Teil eines zwei-Jahres-Studie, finanziert von den US-Centers for Disease Control and Prevention untersucht, ob die Einsatzkräfte waren mit einem größeren Risiko des humanen papillomavirus (HPV) — Verwandte Kehle und Zunge Krebs aufgrund Ihrer Exposition während der Wiederherstellung Bemühungen in lower Manhattan.

Die häufigste erhöht wurden oropharyngeale Krebserkrankungen, die Häufig mit HPV-Infektion assoziiert, und Kehlkopfkrebs, nicht aber die orale und nasale Krebserkrankungen. Die Studie fand auch, dass Kopf-Hals-Karzinomen waren die meisten im Zusammenhang mit Respondern die waren über 55, wurden nicht-hispanischen weißen oder wer war in den Militär-oder Schutz-Dienst Berufe und durchgeführt von rescue and recovery und gepflegt den Umfang, der nach den Angriffen.

Die Forschung begann, als Kliniker die Behandlung von WTC-exponierten Einsatzkräfte an der Rutgers‘ World Trade Center Health Programm wurde besorgt über eine in der Regel hohe Anzahl von Patienten mit Krebserkrankungen im Kopf-und Halsbereich. Sie verglichen die Häufigkeit von Kopf-Hals-Karzinomen in 73 Personen unter den Programm-33,809 WTC-Responder von 2003 bis 2012 die Anzahl der erwarteten Fälle auf der Grundlage der New Jersey State Cancer Registry.

„Dieser überschuss vorkommen in der Kopf-Hals-Karzinomen ist plausibel, da die Einsatzkräfte eingeatmet debris clouds mit vielen bekannten Karzinogene“, sagte Graber, der auch ein assoziiertes Mitglied des Cancer Prevention and Control-Programm an der Rutgers Cancer Institute von New Jersey. „Darüber hinaus sind diese kanzerogene Expositionen könnte hinzufügen, oder erhöhen die Wirkung von bekannten persönlichen Risiko-Faktoren für einige Kopf-Hals-Karzinomen, wie z.B. Rauchen, übermässiger Konsum von Alkohol und orale HPV-Infektion.“

Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit zu prüfen, die potentiell Karzinogenen Effekte des WTC Exposition im Zusammenhang mit anderen starken Risikofaktoren und die Notwendigkeit einer kontinuierlichen medizinischen überwachung des WTC-Responder.

Wechseljahre beim Mann: Symptome bereits ab 35 Jahren möglich

Anders als bei der Frau sind bei Männern die Wechseljahre immer noch ein Tabuthema. Dabei leidet fast jeder dritte Mann nicht unerheblich unter den Symptomen. FOCUS Online sprach mit einem Experten über erste Anzeichen, was jeder Mann dagegen tun kann und wann eine Behandlung mit Testosteron sinnvoll ist.

Männer sehen das Thema Wechseljahre gerne als „Frauendomäne“. Dabei trifft auch sie das Schicksal, dass ihre Sexualhormone mit den Jahren abnehmen. Bei Männern heißt das dann neben männlichen Wechseljahren auch Andropause, als Pendant zur Menopause.

Gesprochen wird darüber kaum, vermutlich auch, weil die Andropause weniger deutlich einsetzt als bei der Frau. „Die männlichen Wechseljahre beginnen schleichend, die Menopause dagegen ist ein klar definierter Zeitraum, der plötzlich einsetzt“, erklärt Frank Sommer, Androloge, Urologe und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit (DGMG).

Andropause beginnt ganz langsam – Menopause plötzlich

Denn die Produktion der Sexualhormone, vor allem Testosteron, nimmt in den Hoden langsam ab, bei Frauen stellen die Eierstöcke die Östrogenbildung schubweise und deutlich ein. Beim Mann beginnen die Wechseljahre mit 35 und ziehen sich über einen sehr langen Zeitraum hin, letztendlich bis zuletzt.

Viele Männer merken gar nicht, dass sie in den Wechseljahren sind, „weil sie einen gesunden Lebensstil haben und deshalb die leichte Abnahme von Testosteron ausgleichen können“, berichtet Frank Sommer. Rund ein Drittel der Männer registriert die Veränderungen jedoch mehr oder weniger stark. Allerdings müssen diese Zahlen vorsichtig bewertet werden, weil berücksichtigt werden sollte, wie der einzelne das individuell erlebt, ob es sich um einen normalen Alterungsprozess handelt oder es zu belastenden Symptomen kommt.

Symptome der männlichen Wechseljahre – Psyche, Körper, Sex

Dabei können die Anzeichen drei verschiedene Kategorien betreffen:

1. Die Psyche: allgemeine Beeinträchtigung des Wohlbefindens, Schlafstörungen, Ängstlichkeit, Reizbarkeit, Nervosität, depressive Verstimmungen

2. Der Körper: Leistungsminderung, Abnahme der Muskelkraft

3. Die Sexualität: Nachlassen der Erektionsfähigkeit, Abnahme der morgendlichen Erektion, weniger sexuelle Lust

Jedes dieser Anzeichen sollte der Mann von einem Arzt abklären lassen, wenn es mehr als sechs bis acht Wochen besteht, sinnvollerweise von einem Mediziner mit dem Tätigkeitsschwerpunkt „Männergesundheit“. Das können beispielsweise Hausärzte oder Internisten sein und natürlich Andrologen oder Urologen.

Warum Männer zum Arzt gehen sollten

Der Besuch beim Arzt ist wichtig, um die Ursache klar zu erkennen, ob etwa der Testosteronspiegel tatsächlich unter den normalen Werten liegt (Normbereich 12,4 und 30 Nanomol pro Liter Blutserum, die obere Grenze kann von Labor zu Labor mal etwas unterschiedlich sein, denn die Labore nutzen unterschiedliche Messverfahren) oder beispielsweise womöglich eine Schilddrüsenfunktionsstörung zugrunde liegt. Diese könne ganz ähnliche Symptome hervorrufen, warnt Frank Sommer. Der Arzt müsse also etwas detektivisch vorgehen.

Zur Untersuchung gehört mindestens eine sorgfältige Anamnese, körperliche Untersuchung und falls nötig Bluttests, etwa um den Hormonstatus festzustellen. Dabei sollte nicht nur das Gesamttestosteron festgestellt werden, sondern auch das biologisch aktive Testosteron. Das Gesamttestosteron zeigt, wie viel des Männerhormons im Blut kreist. Das biologisch aktive Testosteron jedoch ist die Hormonform, die direkt an den Zellen wirkt.

Testosteronersatztherapie – Ja oder Nein?

Je nach Diagnose lässt sich etwa das Schilddrüsenproblem mit entsprechenden Medikamenten behandeln. Der altersbedingte Mangel an Testosteron könnte durch eine Hormonersatztherapie ausgeglichen werden. Doch die Behandlung ist nicht unumstritten, vor allem die Langzeitbehandlung kann Nebenwirkungen auslösen, etwa starke Körperbehaarung und eine Zunahme der roten Blutkörperchen.

Wann rät Frank Sommer zu einer Testosteronersatztherapie? „Manche Männer sind sehr erschöpft und schaffen es kaum noch, in der Arbeit den Nachmittag durchzustehen – Symptome wie Kräfteverlust sind also sehr ausgeprägt“, erklärt Frank Sommer. In diesem Fall schlägt er einen Deal vor: Für ein bis zwei Jahre eine Hormonersatztherapie mit Testosteron, damit der Mann wieder aus diesem Tief herauskommt. Gleichzeitig sollte er jedoch seinen Lebensstil ändern, um wieder fitter zu werden. Dann kann die Hormontherapie meist wieder abgesetzt werden. Das gilt für viele, allerdings nicht für alle. Manche brauchen eine lebenslange Hormontherapie.

Sport erhöht Testosteronspiegel

Der richtige Lebensstil wirkt also bei den meisten fast so gut wie eine Therapie mit Testosteron. Wichtigste Komponente: moderate Bewegung, wie etwa mit dem 3x3x3-Programm, das Frank Sommer gemeinsam mit Experten entwickelt hat. Das bedeutet, dreimal pro Woche für drei Minuten drei Übungen ausführen. Dazu gehören etwa modifizierte Liegestützen und andere Übungen, die den Muskelaufbau fördern. In Studien hat sich ähnliches Intervalltraining als besonders wirkungsvoll gezeigt und konnte den Testosteronspiegel anheben.

Zusätzlich sollten Männer Bewegung in ihren Alltag einbauen, also lieber laufen als Autofahren, Treppe statt Rolltreppe oder Lift benutzen, mittags eine Runde gehen…Denn körperliche Aktivität kann das Absinken des Hormonspiegels etwas hinauszögern sowie die Symptome lindern.

Die richtige Ernährung gegen Wechseljahrsbeschwerden beim Mann

Auch Vitamine und spezielle Pflanzenstoffe beeinflussen den Testosteronspiegel. So kann etwa das Sonnenvitamin D die Hormonsituation beim Mann etwas verbessern, wie Studien zeigen. Der Körper bildet Vitamin D unter dem Einfluss von UV-Licht.

Bestimmte natürliche Stoffe in Haferflocken, die Avenocaside, können den biologischen Testosteronspiegel zusätzlich leicht anheben. Männer in den besten Jahren profitieren also, wenn sie täglich etwas Haferflocken essen, etwa morgens als Müsli.

Nicht zuletzt sollten Männer, die einen ausgeprägten Bauch haben (Bauchumfang über 94 Zentimeter), abnehmen. Denn das Bauchfett bildet das Männerhormon Testosteron in das weibliche Pendant Östradiol um. Männer mit schlanker Mitte haben deshalb durchschnittlich höhere Testosteronwerte als solche mit ausgeprägtem Rettungsring.

Weniger Testosteron hat negative und positive Seiten

Manche Männer gewinnen dem Absinken des Testosteronspiegels aber auch etwas Positives ab, etwa eine leichte Abnahme der Libido und etwas weniger Aggressivität. Das empfinden nicht nur sie, sondern auch die Partnerin manchmal als angenehm. Der Mann kann sich dann vermehrt anderen Themen zuwenden, auch gemeinsam mit der Familie. „Das kommt auf den Mann an und jeder muss das für sich entscheiden“, sagt Frank Sommer. Man müsse dabei vorsichtig sein, denn der Hormonmangel kann auch körperliche negative Folgen haben, etwa Diabetes und Osteoporose begünstigen. Doch auch diesen Problemen lässt sich mit gesundem Lebensstil vorbeugen.

Fazit: Männer, die gesund und männlich fit bleiben wollen, kommen also spätestens ab 40 kaum an einem gesunden Lebensstil vorbei. Wenn sie die Ratschläge berücksichtigen, sich gesund ernähren und regelmäßig Sport treiben, können sie das Absinken des Testosteronspiegels hinauszögern oder zumindest abbremsen. Und ganz nebenbei senken sie auf diese Weise zusätzlich ihr Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko sowie erhalten ihre mentale Gesundheit. Denn Sport gilt auch als optimale Präventionsmaßnahme gegen Demenzerkrankungen wie Alzheimer.

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Küssen, Kälte und Knoblauch: Mythen zum Thema Erkältung im Faktencheck

Sind Warmduscher öfter erkältet und schützen Knoblauch und Grog wirklich vor Infekten? Gerade zum Thema Erkältung kursieren eine Menge hartnäckiger Halbweisheiten. Welche Sie ernst nehmen sollten und welche unnötig verunsichern.

Wenn rundherum Kollegen, aber auch zuhause die Familie, bereits angeschlagen sind, husten und niesen, verlassen sich viele gerne auf gute Ratschläge, um sich nicht anzustecken. Zwar sind die Tipps meist alle besser als die Maßnahmen, die früher noch als sicher zur Infektabwehr galten – etwa Schnupftabak benutzen und ein Pulver aus zerstoßenen Walfischzähnen einnehmen. Das galt noch zwei Generationen vor uns als probates Mittel, hat aber nicht mehr als Placebo-Effekt. Doch auch bei den heute geläufigen Tipps gegen Erkältung sind einige nur Mythos, andere jedoch Fakt. Was stimmt wirklich?

Mythos 1: Am höchsten ist die Ansteckungsgefahr bei Küssen und Sex

Stimmt nur teilweise. Zwar handelt es sich bei Erkältungen um eine Tröpfcheninfektion, ausgelöst durch Erkältungsviren. Beim Küssen werden also mit dem Speichel auch Viren ausgetauscht. Allerdings gelangt der Großteil von ihnen mit dem Speichel in den Magen und wird dort von der Magensäure zersetzt. Ist das Immunsystem gut aufgestellt, wird es mit den restlichen Viren auf Lippen und im Mund problemlos fertig. Wer sicher gehen möchte, sollte jedoch mit einem Erkälteten eher kuscheln als küssen.

Auch Sex spielt für die Ansteckung bei Erkältungen eine wesentlich geringere Rolle, als gedacht. Im Gegenteil: Schmusen und Orgasmus beeinflussen das Immunsystem positiv. Viele Studien zeigen, dass dabei die Abwehrzellen im Blut sogar deutlich zunehmen. Sex kann also eine besonders angenehme Methode sein, das Immunsystem zu stärken.

Mythos 2: Erkältung kommt von zu viel Kälte

Stimmt nicht. Kälte allein macht nicht krank, wenn Sie entsprechend gekleidet sind und nicht frieren. Erst, wenn bei Kälte und zu dünner Kleidung sowie Schuhe, die Füße, Hände und Nase auskühlen, kann das eine Minderdurchblutung der Schleimhäute nach sich ziehen. Dann haben Erkältungsviren, die aus der Luft eingeatmet wurden, eine große Chance. Sie überwinden die Barriere des lokalen Immunsystems und es kommt zu Schnupfen, Halsweh, Husten und manchmal auch Blasenentzündung.

Warum Erkältungen vor allem im Herbst und Winter auftreten, hat also nur indirekt etwas mit Kälte zu tun. Weitere Faktoren für die saisonale Häufung in der kalten Jahreszeit, die das Immunsystem zusätzlich schwächen: Aufenthalt in schlecht gelüfteten Räumen mit verbrauchter Luft und Vitamin-D-Mangel durch fehlendes Sonnenlicht.

Mythos 3: Viel Schlafen schützt vor Erkältung

Stimmt. Vor allem Menschen, die regelmäßig weniger als sechs Stunden schlafen, haben ein viermal höheres Risiko, sich eine Erkältung einzufangen, wie Untersuchungen beweisen. Schlafmangel setzt den Körper unter Stress, die Regenerationsphase für Körper und Psyche fehlen, Krankheiten haben dann insgesamt ein leichtes Spiel.

Bekanntlich ist die richtige Schlafmenge bei jedem Menschen etwas unterschiedlich. Sie können das für Sie richtige Maß ganz einfach im Urlaub erkennen, wenn Sie also nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt aufstehen müssen: Achten Sie nach ein paar Tagen Erholung darauf, wie viel Sie schlafen. Wenn Sie regelmäßig etwa nach achteinhalb oder sieben Stunden munter und ausgeruht sind, ist das Ihr persönlicher Schlafbedarf. Der gilt dann für Sie auch im restlichen Jahr. Und vor allem während der Erkältungszeit sollten Sie darauf achten, diesen Schlaf auch zu bekommen.

Mythos 4: Wer täglich Knoblauch isst, bekommt keine Infekte

Stimmt teilweise. Knoblauch soll fast in jeder Form die Immunabwehr stärken, manche schwören sogar darauf, bei einer aufziehenden Erkältung eine geschälte Knoblauchzehe ins Ohr zu stecken. Das ist allerdings Humbug. Nachweislich wirksam ist Knoblauch zur Infektabwehr jedoch, wenn täglich zwei Knoblauchzehen verzehrt werden, das zeigt die Analyse mehrerer Studien zu diesem Thema.

Die Wirkung entfaltet sich vor allem durch rohen, zerdrückten oder gehackten Knoblauch. Erst Zerkleinern setzt das Enzym Alliinase frei, das wiederum die Bildung von Allicin anstößt, der Stoff, der die Immunabwehr auf Trab bringt. Tipp: Wer rohen Knoblauch zu scharf findet, kann ihn beispielsweise mit Honig zu sich nehmen.

Mythos 5: Erkältungen kann man in der Sauna ausschwitzen

Stimmt teilweise. Fakt ist, dass man mit den ersten Anzeichen einer Erkältung nicht in die Sauna gehen sollte. Das starke Schwitzen – bis zu einem Liter Schweiß pro Saunagang – belastet den vom Infekt bereits gestressten Körper zusätzlich. Besser: Regelmäßig in die Sauna gehen und dadurch erst gar nicht krank werden. Wer beispielsweise zweimal pro Woche sauniert, senkt sein Erkältungsrisiko nachweislich um ein Drittel, wie verschiedene Tests ergeben.

Der Gesundheitseffekt der Sauna, übrigens auch in Hinblick auf Herz- Kreislauferkrankungen, nimmt zu, je öfter in die Sauna gegangen wird, nach finnischem Vorbild mindestens jeden zweiten Tag.

Mythos 6: Kaltes Duschen härtet ab und macht immun gegen Erkältungen

Stimmt nicht. Warmduscher sind genauso oft oder wenig erkältet wie Kaltduscher – auch wenn sich letztere fitter fühlen, wie eine Studie des Academic Medical Center in Amsterdam ergab. Wer nicht gerne kalt duscht, muss sich also nicht der Gesundheit zuliebe quälen.

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Mythos 7: Stress erhöht das Risiko für Erkältungen

Stimmt nur bei bestimmtem Stress. Anhaltender, chronischer Stress überflutet den Organismus ständig mit Stresshormonen. Dann lähmen sie das Immunsystem und machen es anfällig gegen Infekte, wie verschiedene Studien nachweisen konnten.

Demnach unterdrückt diese Form von Stress die Immunantwort der Abwehrzellen, der Körper kann sich also nicht vor den Erkältungsviren schützen. Kurzfristiger Stress, der nur Minuten bis Stunden anhält, wirkt gegenteilig, er aktiviert das Immunsystem.

Mythos 8: Alkohol desinfiziert – ein kräftiger Schluck vertreibt Erkältungsviren

Stimmt nicht. Heißer Grog gilt zwar als bewährtes Hausmittel, weil sein hoher Alkoholgehalt Bakterien und Viren abtöten soll. Doch das Gegenteil ist Tatsache: Alkohol führt dazu, dass die Immunzellen Krankheitserreger nicht mehr so deutlich identifizieren können. Zusätzlich bildet das Immunsystem spezielle Botenstoffe, die andere Abwehrzellen aktivieren sollen, nur noch stark reduziert, wie Studien zeigen. Alkohol bremst also die Immunabwehr.

Fazit: Viel schlafen, täglich Knoblauch essen, Alkoholverzicht und chronischen Stress abbauen, kann dabei helfen, die Erkältungszeit ohne Infekt zu überstehen. Achten Sie zusätzlich darauf, täglich frisches Obst und Gemüse zu essen sowie etwas frische Luft zu tanken.

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Gesundheit: Darum sollten wir nach dem Bananen-Schälen stets die Hände waschen!

Verbraucherschützer warnen: Nach dem Bananen-Schälen unbedingt Hände waschen

Ein Großteil der Deutschen liebt Bananen. Die süßen Früchte sind nicht nur sehr lecker, sondern auch äußerst gesund. Allerdings sollte man nach dem Schälen von Bananen das Händewaschen nicht vergessen. Darauf weisen Verbraucherschützer hin.

Eine der beliebtesten Obstsorten

Bananen gehören zu den beliebtesten Obstsorten der Bundesbürger. Die schmackhaften Früchte sind dank der enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe zwar sehr gesund, sie können der Gesundheit womöglich aber auch schaden, wenn man sich nach dem Schälen nicht gründlich die Hände wäscht.

Voller gesunder Nährstoffe

Häufig dienen Bananen für den schnellen Energieschub zwischendurch.

Die gesunden Früchte sind reich an Kalium und Magnesium sowie dem Vitamin B6. Zudem befinden sich darin weitere Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente.

Wie sich in einer wissenschaftlichen Untersuchung gezeigt hat, können Bananen aufgrund der gesunden Inhaltsstoffe sogar vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen.

Da das Obst allgemein gut verdaulich ist (dies gilt besonders für reife Früchte), wird es nicht nur als Babykost, sondern auch bei Darmbeschwerden empfohlen.

Kurioserweise kommen Bananen sowohl bei Durchfall, als auch als Hausmittel gegen Verstopfung zum Einsatz.

In letzterem Fall müssen aber unbedingt reifere Früchte verwendet werden, da unreife Bananen viel schwer verdauliche Stärke enthalten.

Kinder sollten nur geschälte Bananen in die Hand bekommen

Bananen werden meist in riesigen Monokulturen unter Einsatz von Pestiziden produziert. Das schadet nicht nur der Umwelt und den Plantagenarbeitern.

„In Untersuchungen werden immer wieder Rückstände dieser Pflanzenschutzmittel auf und in der Schale nachgewiesen“, erklärt Sabine Hülsmann, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern in einer Mitteilung.

Laut der Expertin finden sich unter der Schale wenige oder keine Pestizide. Bananen werden auch nach der Ernte behandelt.

So verhindert beispielsweise der Einsatz von Anti-Schimmel-Mitteln, sogenannten Fungiziden, dass die Früchte auf dem Transport frühzeitig verfaulen. Besonders betroffen sind Früchte aus konventionellem Anbau.

„Bei herkömmlicher Ware ist es ratsam, nach dem Schälen unbedingt die Hände zu waschen. Kindern sollte man ausschließlich die geschälten Früchte in die Hand geben“, so Hülsmann.

Bananen aus biologischem Anbau sind weniger bis gar nicht belastet. Wer zu Bio- und fair gehandelten Früchten greift, leistet zudem einen wichtigen Beitrag für bessere Arbeitsbedingungen der Arbeiter vor Ort sowie einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt. (ad)

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Frau wird in Fitnessstudio fies gemobbt – dann setzt sich Fremder großartig für sie ein

Als eine Frau eine neue Mitgliedschaft abschloss und zum ersten Mal im Fitnessstudio trainierte, nutzten andere Besucher ihre Unsicherheit aus und machten sich über sie lustig. Nachdem ein weiteres Mitglied das mitbekam, schritt der Mann entschlossen ein!

Neues Jahr, neue Motivation – deshalb beginnen zum Jahresanfang viele Menschen mit Sport und registrieren sich als Mitglied in einem Fitnessstudio. So ging es auch einer jungen Frau, die sich das neue Jahr als Anlass nahm, etwas für ihre Fitness zu tun. Doch die anderen Mitglieder des Fitnessclubs machten es ihr nicht leicht.

Auf der Plattform „Reddit“, auf der Menschen anonym von ihren persönlichen Geschichten und Erlebnissen berichten können, erzählte ein User ihre Geschichte, die er von einem Freund mitbekommen hatte. Dieser hatte sie auf Facebook gepostet und der Reddit-User hatte sie auf die Plattform kopiert.

Eine Frau begann zu filmen

„Ich war heute Morgen im Fitnessstudio und eine Gruppe von zwei Frauen und einem Mann haben ganz unverhohlen über eine andere Frau gelacht, die offensichtlich neu und unsicher war“, erzählte der Mann.

Zuerst habe er die gemeine Lästerei gar nicht wirklich mitbekommen, da er Kopfhörer getragen hatte. Aber dann beobachtete er, wie eine der Frauen ihr Handy zückte und die Frau zu filmen begann. „Die Frau, über die sie sich lustig machten, hat es mitbekommen und war den Tränen nahe“, schrieb er weiter. „Sie hat das Laufband verlassen und ist zu den Umkleiden gelaufen.“

"Als ich zu der Umkleide zurückkam, weinte die Frau"

Das war zu viel für den Beobachter und er unterbrach sein Training, um der gemobbten Frau zu folgen. Er bat sie zu warten und informierte den Manager des Studios über den Vorfall. „Als ich zu der Umkleide zurückkam, weinte die Frau und erzählte mir, dass sie zwar noch nicht wüsste, was sie hier tun müsste, aber versuchen würde, es zu lernen.“

Sie wollte anfangen zu trainieren, da sie erst vor Kurzem einen Elternteil aufgrund eines gewichtsbedingten Herzinfarkts verloren hatte. Und da ihr Arzt ihr gesagt hatte, dass sie das gleiche Schicksal erwarten würde, wenn sie nichts gegen ihr Übergewicht tun würde, habe sie anfangen wollen Sport zu machen.

Die Mitgliedschaften der Mobber wurden aufgelöst

Er habe sie daraufhin ermutigt, ihr Training mit ihm gemeinsam fortzusetzen und versprach ihr, sie zu unterstützen. Er konnte sich gut in sie hineinversetzen, da er nur ein Jahr vorher an einem ähnlichen Punkt gewesen sei.

Sie nahm sein Angebot an und hatte, laut seiner Erzählung, den Rest des Trainings ein Lächeln im Gesicht. Die drei Mitgliedschaften der Mobber hingegen seien dauerhaft aufgelöst worden. „Und ich habe eine neue Freundin“, schrieb er.

Er richtet einen Appell an alle

„Ich weiß, dass es frustrierend ist, wenn das Fitnessstudio Anfang des Jahres überfüllt ist, aber es ist kaum vorstellbar, was wir für einen Einfluss auf die Entwicklung anderer Menschen haben können.“

Anschließend richtet er noch einen Appell an alle: „Bitte helft anderen dabei, sich willkommen zu fühlen. Ihr müsst nicht mal mit ihnen reden. Lächelt sie einfach an oder nickt ihnen zu. Wir sind alle dort (im Fitnessstudio), um uns zu verbessern.“

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Mutter leidet an lebensbedrohlicher Krankheit – nun sammelt sie Spenden für eigenes Leben

Samantha Smith aus Manchester (England) kämpft gegen eine lebensbedrohliche Krankheit. Für die 32-Jährige ist es ein Wettlauf gegen die Zeit. Sie hat nur noch knapp zwei Wochen, um ihr eigenes Leben zu retten.

Wie der „Mirror“ berichtet, leidet Smith am sogenannten Ehlers-Danlos-Syndrom, einem Gen-Deffekt, der zu Bindegewebsstörungen führt. Betroffene haben stark überdehnbare Haut und überbewegliche Gelenke. Bei Samantha Smith befürchten Neurochirurgen nun, dass ihre Wirbelsäule unter dem Gewicht ihres Schädels einbrechen könnte.

Zwei Operationen ohne Erfolg

Die notwendigen Operationen können jedoch nicht in England durchgeführt werden. Im September wurde sie bereits zwei Mal in Washington operiert. Das Ziel der Eingriffe war es, die Wirbelsäule im Nackenbereich zu stabilisieren. Jedoch blieben sie ohne Erfolg.

Facebook/Save Samantha Samantha Smith benötigt eine lebensrettende Operation an der Wirbelsäule.  

Da sie die Kosten für die Operationen in den USA nicht stemmen kann, hat die alleinerziehende Mutter zweier Kinder über "GoFundMe" eine Spendenkampagne ins Leben gerufen. Das Ziel von 100.000 Pfund ist in greifbarer Nähe, aber noch nicht erreicht.

„Spenden für mein eigenes Leben sammeln“

Auf der Website schreibt die 32-Jährige: „Ich muss Spenden für mein eigenes Leben sammeln und dafür, dass meine Babys die Mutter haben, die sie so dringend brauchen und verdienen.“

Smith hat inzwischen eine letzte Operation in Arizona für den 25. Januar angesetzt. Wenn das Spendenziel bis dahin nicht erreicht wird, verliert sie ihre letzte Überlebenschance.

„Ich bin so erschöpft“

„Ein beständiges Leben und Gesundheit sind endlich in greifbarer Nähe. Doch die Spitze des Berges wird das schwerste, was wir zusammen überstehen müssen. Ich bin so erschöpft“, berichtet die zweifache Mutter.

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