Bei Kaufland verkaufte Champignons enthalten 30-Mal mehr Vitamin-D: Sind solche Pilze noch gesund?

Kaufland bietet Vitamin-D-Pilze an: Wie sinnvoll sind diese Champignons?

Die Lebensmittel-Einzelhandelskette Kaufland bietet seit einiger Zeit Champignons an, deren Vitamin-D-Gehalt durch die Bestrahlung mit UVB-Licht um das 30-Fache gegenüber herkömmlichen Pilzen erhöht sein soll. Die Stiftung Warentest hat die Zuchtchampignons nun genauer unter die Lupe genommen und erklärt, wie sinnvoll sie sind.

Weit verbreiteter Vitamin-D-Mangel

Im vergangenen Jahr wurde berichtet, dass rund 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen hierzulande mehr oder weniger erniedrigte Werte an Vitamin D aufweisen. Zudem zeigte eine Studie, dass etwa die Hälfte der über 65-Jährigen von einem Vitamin-D-Mangel betroffen sind. Allgemein gilt die Vitamin-D-Versorgung in Deutschland als mangelhaft. Macht es daher Sinn, Nahrungsmittel mit Vitamin D anzureichern, wie dies inzwischen bei manchen Champignons passiert?

Nun auch in Deutschland erhältlich

Deutsche Forscher berichteten bereits vor Jahren über mit Vitamin D angereicherte Champignons, die in Großbritannien und Irland verkauft werden.

Vor wenigen Monaten haben auch Schweizer Pilzproduzenten Champignons auf den Markt gebracht, die reich an Vitamin D sind.

Und inzwischen bietet auch die Lebensmittel-Einzelhandelskette Kaufland in Deutschland Zuchtchampignons an, die durch die Bestrahlung mit UV-Licht reich an Vitamin D sein sollen.

Doch welchen Nutzen hat der Vitamin-D-Pilz?

Pilze werden kurzzeitig mit UVB-Licht beleuchtet

„30 x mehr Vitamin D“ als in konventionellen Kulturchampignons, „100 Gramm enthalten 125 Prozent der empfohlenen Tagesdosis“ – das verspricht das Etikett der Vitamin-D-Champignons, die exklusiv bei Kaufland im Angebot sind, berichtet die Stiftung Warentest auf ihrer Webseite.

200 Gramm sollen um die zwei Euro kosten.

Laut einer Mitteilung der Lebensmittel-Einzelhandelskette werden die Pilze kurzzeitig mit UVB-Licht beleuchtet. Dem Unternehmen zufolge erhöhe sich der Vitamin-D-Gehalt der Pilze dadurch um das 30-Fache gegenüber herkömmlichen Champignons.

Die Bestrahlung ahmt einen Vorgang in der freien Natur nach – da bilden die Pilze unter dem Einfluss des Sonnenlichts reichlich Vitamin D.

Bei herkömmlichen Zuchtchampignons passiert das kaum, da sie nicht bei Tageslicht sprießen. Das Vitamin D soll die Gesundheit von Knochen und Zähnen unterstützen.

Entwickelt wurde das Verfahren von Dr. Paul Urbain, Ernährungswissenschaftler am Universitätsklinikum Freiburg.

Produziert werden die speziellen Pilze von der Firma Pilzland in Niedersachsen.

Das Bestrahlungs-Verfahren funktioniert

Die Stiftung Warentest hat die Pilze ins Labor geschickt und berichtet auf „test.de“, ob die Champignons tatsächlich etwas für den Vitamin-D-Haushalt bringen und ob die angegebenen Vitamin-D-Gehalte auch stimmen.

Den Angaben zufolge haben die Experten die Vitamin-D-Gehalte der Pilze aus sieben verschiedenen Packungen bestimmt und festgestellt, dass das Bestrahlungs-Verfahren funktioniert.

Die Vitamin-D-Gehalte liegen im Durchschnitt bei 9,6 Mikrogramm je 100 Gramm und damit deutlich über den Gehalten gewöhnlicher Zuchtchampignons.

Bei einer Stichprobenanalyse von gewöhnlichen Pilzen wurden nur etwa 0,3 Mikrogramm Vitamin D pro 100 Gramm ermittelt.

Bezogen auf den Durchschnittswert stimmt also das Versprechen des Anbieters, dass die Vitamin-D-Pilze 30-mal mehr von dem sogenannten Sonnenvitamin enthalten.

Vitamin-D-Gehalte schwanken deutlich

Allerdings variieren die Vitamin-D-Gehalte von Packung zu Packung deutlich. Der niedrigste Gehalt, der in den Pilzen einer Packung festgestellt wurde, lag bei 5,3 Mikrogramm Vitamin D pro 100 Gramm.

Der höchste Gehalt lag hingegen bei 15,1 Mikrogramm. Dieser Wert überschreitet sogar den Höchstgehalt, den die EU für diese neuartigen Lebensmittel gemäß der europäischen Novel-Food-Verordnung festgesetzt hat: zehn Mikrogramm pro 100 Gramm.

Eine Überdosis an Vitamin D müssen Pilzliebhaber dennoch nicht befürchten. Selbst von den Vitamin-D-reichsten Pilzen könnten sie laut Warentest auf Dauer täglich bedenkenlos mehrere Packungen essen.

Da sich die Vitamin-D-Gehalte der Spezial-Champignons so stark unterscheiden bezeichnen die Tester die präzise Vitamin-D-Angabe auf der Packung von 6,25 Mikrogramm pro 100 Gramm als „scheingenau“.

Außerdem seien die Pilze nicht korrekt benannt: Die Novel-Food-Verordnung verlangt, dass Zuchtchampignons, die mit UV-Strahlen behandelt wurden, „UV-behandelte Pilze (Agaricus bisporus)“ heißen müssen.

Doch auf dem Etikett stehen lediglich die Namen „Vitamin D Pilze“ und „Kulturchampignon“.

Der Mensch holt sich Vitamin D hauptsächlich durchs Sonnenlicht

„Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit leiden viele Menschen unter einem Vitamin-D-Mangel. Denn der UVB-Anteil im Sonnenlicht ist zu gering für die eigene Vitamin D-Produktion in der Haut“, meint Dr. Paul Urbain.

„Die Steinchampignons sind insbesondere für Vegetarier und Veganer eine ideale Möglichkeit, ihren Vitamin-D-Bedarf einfach und geschmackvoll zu decken“, so der Ernährungswissenschaftler.

Wichtig zu wissen ist jedoch, dass der Mensch über die Nahrung lediglich etwa zehn bis 20 Prozent des Vitamin-D-Bedarfs deckt.

Nennenswerte Mengen sind unter anderem in fettem Seefisch wie Hering und Lachs enthalten. Kleinere Mengen liefern beispielsweise Eigelb und Margarine, die mit Vitamin D angereichert werden darf.

Hauptsächlich holt sich der Mensch Vitamin D, das insbesondere für die Knochen wichtig ist, durchs Sonnenlicht im Sommerhalbjahr.

Daher empfehlen Fachgesellschaften, zwischen März und Oktober zwei- bis dreimal pro Woche Gesicht, Hände und Arme unbedeckt und ohne Sonnenschutz der Sonne auszusetzen – grelle Mittagssonne sollte man aber vermeiden.

Dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge reicht bereits die Hälfte der Zeit, in der sonst ungeschützt ein Sonnenbrand entstehen würde.

Wer länger in der Sonne bleibt, sollte sich vor ihr schützen, etwa mit Sonnencreme. Der Körper kann einen Vorrat an Vitamin D speichern, der bei den meisten Menschen ausreicht, um ohne Mangelerscheinungen über die dunkle Jahreszeit zu kommen.

Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln

Manche Menschen setzen trotzdem auf die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten. Diese sollte jedoch grundsätzlich mit dem Hausarzt abgesprochen werden.

Allerdings sind solche Nahrungsergänzungsmittel nicht für alle Menschen ratsam, warnen Experten.

Zudem sind manche dieser Präparate nicht empfehlenswert, sondern sogar ein Risiko, wie Tests gezeigt haben.

Und die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) wies darauf hin, dass es auch zu einer Überdosierung mit Vitamin-D-Präparaten kommen kann.

Laut der Stiftung Warentest kann die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten für bestimmte Risikogruppen sinnvoll sein, beispielsweise bei Bettlägerigen oder Menschen ab etwa 65 Jahren, die nicht mehr so gut Vitamin D über die Haut bilden können. (ad)

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Krebsforschung: Aggressive Krebszellen werden jetzt in Fettzellen umgewandelt

Neuer Durchbruch bei der Behandlung von Brustkrebs?

Die Behandlung von Krebs gestaltet sich häufig als äußerst schwierig. Mediziner entwickelten jetzt einen neuen Behandlungsansatz, welcher es ermöglicht Krebszellen in Fettzellen umzuwandeln. Durch solch eine Umwandlung der Zellen lässt sich die Bildung von gefährlichen Metastasen verhindern.

Die Wissenschaftler der Universität Basel stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass eine neuartige Behandlung die Umwandlung von Krebszellen in Fettzellen ermöglicht. Die Experten publizierten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift „Cancer Cell“.

Krebs sollte behandelt werden bevor er Metastasen bildet

In den letzten Jahren erzielten Mediziner immer wieder bedeutende Verbesserungen bei der Diagnose und Behandlung von Krebs. Wichtig für eine erfolgreiche Behandlung ist, dass der Krebs möglichst erkannt wird, bevor er sich im Körper ausbreiten kann. Wenn ein Tumor bereits angefangen hat Metastasen zu bilden, gestaltet sich eine erfolgreiche Behandlung nach wie vor immer noch als schwierig.

Behandlung erfolgreich bei Brustkrebstumoren von Mäusen

Wissenschaftler verstehen mittlerweile immer besser, wie der komplexe Prozess der Metastasenbildung abläuft. Signale von außen bringen die Tumorzellen dazu, dass sie eine sogenannte epitheliale-mesenchymale Transition (EMT) durchlaufen. Die Epithelzellen erreichen einen Zustand hoher Plastizität, der es ihnen ermöglicht, sich in einen anderen Zelltyp umzuwandeln. In diesem Stadium ähnelt die Zelle einer Stammzelle. Dieser Prozess ist wesentlich für verschiedene physiologische Mechanismen, einschließlich der Embryonalentwicklung und Wundheilung. Aber leider können Krebszellen die epitheliale-mesenchymale Transition nutzen, um von einem Körperteil zu einem anderen Körperteil zu gelangen. Dadurch kann sich Krebs dann auf verschiedene Organe und Gewebe ausbreiten. Die besondere Anpassungsfähigkeit in dieser Phase ermöglicht Wissenschaftlern allerdings den Krebs in einem verwundbaren Zustand zu bekämpfen. Bei der aktuellen Studie befassten sich die Experten damit, den stammzellähnlichen Zustand metastasierender Tumorzellen zu nutzen, um sie in einen weniger bösartigen Zustand umzuwandeln. So kann die Entwicklung eines Sekundärkarzinoms verhindert werden. Sie testeten diese Behandlung an Mäusen, welchen zuvor besonders aggressive menschliche Brustkrebstumore eingepflanzt wurden.

Aggressive Krebszellen wandelten sich in harmlose Fettzellen um

Die Nagetiere erhielten zwei Dosen bereits von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zugelassener Arzneimitteln, eine als Krebshemmstoff (Trametinib) und die zweite als Antidiabetikum (Rosiglitazon). Diese Behandlung wurde für den Zeitraum von drei Wochen durchgeführt. Die Ergebnisse waren äußerst vielversprechend. Die Behandlung konnten nicht nur verhindern, dass sich der Krebs auf andere Teile des Körpers ausbreitet, sondern auch das Wachstum des Primärtumors unterdrücken, indem die Vermehrung von Krebszellen in diesem Tumor verhindert wurde. Aggressive Krebszellen, die sich vom Primärtumor losgelöst hatten, wurden stattdessen in Fettzellen umgewandelt, sagt Studienautor Professor Gerhard Christofori von der Universität Basel. Während der Krebs bei Tieren aus der Kontrollgruppe in die Lunge und andere Organe streute, entwickelten die mit der Kombi-Therapie behandelten Mäuse keine Metastasen.

Umgewandelte Fettzellen blieben Fettzellen

Weiterführende Zellversuche ergaben, dass Brustkrebszellen, welche in Fettzellen umgewandelt wurden, auch auf Dauer Fettzellen blieben, erläutert Professor Christofori. Der neue Behandlungsansatz kann den Primärtumor zwar nicht vollständig in Fett umwandeln, wenn es allerdings gelingt eine kritische Menge der Tumorzellen umzuprogrammieren, könnte dies bewirken, dass der Tumor sensibler gegenüber der herkömmlichen Chemotherapie wird.

Weitere Forschung ist nötig

Die neue Behandlung funktioniert bisher nur bei Mäusen. Die mögliche Wirksamkeit bei Menschen ist nicht erprobt. Die Mediziner erklärten außerdem, dass nicht alle Krebszellen transformiert werden, sondern nur solche, die sich während der Metastasierung einer EMT unterziehen. Dies bedeutet, auch wenn eine Umwandlung von Krebszellen eine Option für Patienten wird, muss sie höchstwahrscheinlich in Verbindung mit einer Chemotherapie und nicht anstelle von ihr verwendet werden. Weitere Forschung soll jetzt zeigen, wie diese Technik bei bestehenden Chemotherapien angewendet werden kann und ob sie auch bei andere Krebsarten Verwendung findet. (as)

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Wie finden SPD und Grüne das ABDA-Gegenpaket?

Seit dem gestrigen Donnerstag ist es offiziell: Die ABDA kontert auf das Apothekenpaket von Jens Spahn (CDU) mit einem eigenen Eckpunktepapier. Nach und nach äußern sich die Gesundheitsexperten des Bundestags. So begrüßt Sabine Dittmar (SPD) grundsätzlich dieStoßrichtung der Apotheker, die sie an frühere Vorschläge der Sozialdemokratenerinnert. Kordula Schulz-Asche (Grüne) dagegen spricht von einerScheindebatte, durch die notwendige Reformen verschleppt würden.

Auf den Versammlungen der ABDA-Mitgliederorganisationen inden vergangenen Wochen hatte es sich bereits abgezeichnet: Die Vorschläge zuden Rx-Boni von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stießen in derApothekerschaft nicht auf Zustimmung. Andererseits enthält Spahns Apothekenpaket auchattraktive Punkte wie beispielsweise die zusätzliche Honorierungpharmazeutischer Dienstleistungen oder die Aufstockung des Nacht- undNotdienstfonds. Und auch die Idee, die Arzneimittelpreisverordnung im Sozialgesetzbuch (§ 129 SGB V) zu verankern, kam bei den Apothekern an.

Anstelle einer Zustimmung oder Ablehnung beschloss dieABDA-Mitgliederversammlung am gestrigen Donnerstag ein „Gegenpaket“: In den sechsEckpunkten des Positionspapiers wurden mehrere Vorschläge des Bundesgesundheitsministersübernommen – statt der gedeckelten Boni für EU-Versender, fordert die ABDA allerdings ein Rx-Boni-Verbot sowohl für GKV- als auch für Privatversicherte.

SPD: Das Parlament entscheidet, nicht die ABDA

Auch die Sozialdemokraten hatten vor zwei Jahrenvorgeschlagen, die Arzneimittelpreisbindung im § 129 SGB V zu fixieren.Allerdings beinhaltete der damalige SPD-Vorschlag, „geringfügige“ Zuwendungenbis zu einem Wert von einem Euro zu erlauben.

Daran erinnert Sabine Dittmar, die gesundheitspolitischeSprecherin der SPD-Bundestagsfraktion und erklärte zum ABDA-Gegenpaket: „Mit großem Interesse habe ich die sechsPunkte der Bundesvereinigung Deutscher Apothekenverbände (ABDA) gelesen. Siesind den Vorschlägen, die die SPD vor zwei Jahren gemacht hat, sehr ähnlich,wurden damals aber vehement von den Apothekern abgelehnt. Ich freue mich überdiesen Wandel.“

Im gleichen Atemzug relativierte Dittmar die Bedeutungdes ABDA-Eckpunktepapiers. Über die gesetzliche Weiterentwicklungdes Apothekenwesens werde im parlamentarischen Verfahren entschieden und nicht „aufVertreterversammlungen von Interessengruppen“. Und weiter: „Wir erwarten nun mit Spannung den Gesetzentwurf des Ministers.“

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Grippewelle steht kurz bevor

Die Zahl der bestätigten Grippeerkrankungen steigt weiter an. Experten rechnen damit, dass die Grippewelle bald beginnt. Insgesamt ist die Zahl der Erkrankten aber deutlich geringer als zum selben Zeitpunkt im Vorjahr.

In der Kalenderwoche 2 wurden dem Robert-Koch-Institut (RKI) 1.263 Grippefälle gemeldet. Damit sind die Zahlen im Vergleich zu den zwei Vorwochen deutlich gestiegen, aber insgesamt noch auf einem viel niedrigeren Niveau als im vergangenen Winter. Seit Beginn der Grippe-Überwachung Anfang letzten Oktobers sind bislang 3.677 Personen in Deutschland an echter Grippe erkrankt. Vor einem Jahr waren es zu diesem Zeitpunkt schon 6.433.

In der Vorsaison hatte die Grippewelle schon in der letzten Kalenderwoche 2017 begonnen. Von einer Grippewelle wird gesprochen, wenn die Zahl der neu Erkrankten zwei Wochen in Folge einen gewissen Schwellenwert überschreitet. In der vergangenen Woche lag diese Rate bei 18 Prozent und überstieg damit den Schwellenwert; im Vorjahreszeitraum waren es bereits 31 Prozent. Grund dafür war unter anderem der unpassende Grippeimpfstoff, der vor den damals dominierenden Virusstämmen nicht schützte. In dieser Saison scheint die Impfstoffzusammensetzung hingegen gut zu passen.

Wer sich jetzt noch impfen lässt, muss bis zu zwei Wochen warten, bis der Impfschutz aufgebaut ist. Unklar ist, wo und wie viel Impfstoff in Deutschland noch zur Verfügung steht. Bundesweit gibt es schon seit vielen Wochen immer wieder Engpässe, obwohl bereits mehrere Tausend Dosen aus EU-Ländern importiert wurden.

dh/PZ/NK

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Bioethicists Aufruf für die Beaufsichtigung der Verbraucher „neurotechnologies“ mit unbewiesenen nutzen

Die Vermarktung der direct-to-consumer „neurotechnologies“ kann verlockend: die apps, die diagnose einer psychischen Zustand, und das Gehirn Geräten, verbessern die Wahrnehmung oder das „Lesen“ eines den emotionalen Zustand. Allerdings sind viele dieser zunehmend beliebten Produkte werden nicht vollständig unterstützt von der Wissenschaft und haben wenig bis gar keine gesetzliche Aufsicht, die Posen, die möglichen gesundheitlichen Risiken der öffentlichkeit. In einem neuen Stück, veröffentlicht in der Zeitschrift Science in dieser Woche, zwei bioethicists von der Penn Medicine und der University of British Columbia schlagen die Einrichtung einer Arbeitsgruppe, die weiter studieren, zu überwachen, und bieten Anleitung für diese wachsende Branche—das erwartet wird, nach oben von $3 Milliarden bis zum Jahr 2020.

„Es gibt eine Reale Durst nach wissen über die Wirksamkeit dieser Produkte von der öffentlichkeit, bleibt unklar, weil der Mangel an Aufsicht und die Lücke im wissen“, sagte führen Autor Anna Wexler, Ph. D., ein Lehrer in der Abteilung für Medizinische Ethik und Gesundheitspolitik an der Perelman School of Medicine an der University of Pennsylvania. „Wir glauben, dass eine vielfältige, engagierte Gruppe helfen würde, zu sichern oder zu widerlegen Behauptungen von Unternehmen, zu bestimmen, was sicher ist, besser zu verstehen, Ihre Verwendung bei den Verbrauchern, und mögliche ethische Bedenken.“

Die Gruppe, bestehend aus Forscher, Ethiker, Förderer und Experten aus der Industrie, unter anderem, die Autoren schrieb, würde dienen als eine Clearingstelle für Zulassungsbehörden wie der US Food and Drug Administration (FDA) und der Federal Trade Commission (FTC), die Dritte-Partei-Organisationen, die überwachung der Werbung behauptet, der Industrie, der sozialen und medizinischen Wissenschaftlern, Förderorganisationen und in der öffentlichkeit.

Während einige dieser Techniken in Klinik und Forschung Labor-Einstellungen—zum Beispiel, Elektroenzephalographie (EEG) Geräte verwendet werden, um diagnose und Behandlung von Epilepsie—viele Verbraucher-grade “ – Versionen von Neurotechnologie-Geräte sind nur lose basiert in der Wissenschaft. Es ist unklar, ob die im Labor erhobenen Daten zu testen, Sie ist anwendbar auf Verbraucher-grade-Produkten, die viele in der wissenschaftlichen Welt zur Frage der Wirksamkeit und plädieren für die vermehrte Verordnung dieser leicht verfügbar Techniken und Produkte.

Zum Beispiel, einige Verbraucher neurostimulation Geräte darstellen können Gefahren, wie Verbrennungen der Haut. Es gibt auch mögliche psychologische harms von vielen consumer-EEG-Geräte, die behaupten, zu „Lesen“ eines den emotionalen Zustand.

„Wenn ein Verbraucher EEG-Gerät fälschlicherweise anzeigt, dass ein Individuum in einen gestressten Zustand, kann dies dazu führen, ihn oder Sie zu gestresst oder zu erlassen, dies betonte Staates, was in ungerechtfertigten psychologischen Schaden,“ die Autoren schrieb. Auch ein wellness-smartphone-app, die Diagnosen, Symptome von Depressionen ohne medizinischen support-Strukturen, wie einem Psychologen oder psychische Gesundheit Berater.

Die Geräte haben gediehen zum Teil aufgrund der minimalen regulatorischen Aufsicht. Viele fallen außerhalb der FDA-GERICHTSBARKEIT, weil Sie kategorisiert werden als „low-risk“ – wellness-Produkte, ebnet ein einfacher Pfad auf den Markt. Auch Investoren interessieren sich für die Finanzierung dieser Geräte haben öffentlich erklärt, dass es schwierig sein würde, in Sie zu investieren, wenn Sie eine FDA-Zulassung, so die Autoren, was bedeuten würde, strenge Tests und Zeit.

Derzeit sind die meisten der regulatorischen Belastung für die Verbraucher Neurotechnologie fällt auf den FTC, der die Befugnis hat, zu handeln, über die Forderungen der falsche Werbung. Jedoch, mit tausenden von Gesundheits-und wellness-apps und Geräten, die Aufsicht ist wenig geeignet, zu überwachen und zu regulieren, die Industrie wirksam, sagte Sie.

Die „Autoren“ der Vorschlag ist zwei-Fach: erstellen Sie eine unabhängige Arbeitsgruppe, die würden Umfrage die wichtigsten Domänen der direct-to-consumer neurotechnologies und bieten prägnante Einschätzungen von potenziellen Schäden und die wahrscheinliche Wirksamkeit. Anstatt der Bewertung jedes Produkt oder der übergreifenden framing von Fragen, die vorgeschlagene Arbeitsgruppe Gutachten würde Gliederung der Evidenz und möglicher Risiken und Identifizierung von Lücken im derzeitigen wissen.

Diese Arbeitsgruppe könnte verantwortlich sein für die Verbreitung derjenigen Gutachten an die öffentlichkeit und die Partnerschaft mit Organisationen gut positioniert, um die Kommunikation mit den wichtigsten Verbrauchergruppen.

Neue Hoffnung in der Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen

Alzheimer-Krankheit (AD) ist der bekannteste Vertreter degenerative Erkrankung des Gehirns, Rechnungswesen 60 bis 80% aller Demenz-Fälle. Auf der Suche nach neuen Mechanismus für AD, das Forschungsteam von Professor Seong-Woon Yu von Gehirn und Kognitive Wissenschaften, die Aufmerksamkeit auf die autophagie der mikroglia, Gehirn, immun-Zellen, unterdrückt die durch eine Entzündung.

‚Mikroglia‘ sind phagozytische Zellen des Immunsystems, die Ihren Wohnsitz in das zentrale Nervensystem und teilen viele Charakteristika mit Makrophagen. Sie fungieren als Gehirn Hausmeister, beseitigen Sie schädliche Stoffe angesammelt, die in das Hirngewebe. Die autophagie spielt eine wichtige Rolle bei der Beseitigung von Erregern wie Mykobakterien oder giftige Materialien innerhalb der Zellen, für die Professor Yoshinori Ohsumi erhielt den Roman-Preis in Physiologie im Jahr 2016.

Professor Yu das team festgestellt, dass PI3K/Akt-Signalübertragung Routen aktiviert werden, die innerhalb der Zellen, wenn sich entzündliche Materialien zusammen mit TLR4 (Toll-like-Rezeptoren), die vorhanden sind, auf die Oberfläche der mikroglia, die Hemmung der autophagie. Das team überprüft zum ersten mal, dass die Unterdrückung der autophagie führt zu Rückgang der die Fähigkeit, zu zerlegen amyloid β, die Ursachen der Alzheimer-und verschlimmert die Krankheit noch weiter.

Während die Forschungen wurden kontinuierlich durchgeführt, um zu zeigen, dass die Entzündung und Gehirn Zelle die autophagie in Zusammenhang mit degenerativen Erkrankungen des Gehirns, gibt es einen Mangel an Verständnis auf seinen Prozess. Also, es wurde bekannt, dass die autophagie wird aktiver, in anderen Zellen des Immunsystems in unserem Körper, die durch eine Entzündung, im Gegensatz zu den mikroglia. So, diese Forschung von Gehirn Zelle die autophagie wird voraussichtlich vorschlagen, einen wichtigen Anhaltspunkt für die Erkrankung des Gehirns die Behandlung durch das Verständnis, wie die Probleme der autophagie beeinträchtigt die Hirnfunktionen.

Professor Yu sagte: „Wenn Nerven-Entzündungen immer erhöht, wenn man Verträge eine degenerative Erkrankung des Gehirns, es wurde nicht bekannt, dass ein autophagic Effekt unterdrückt in mikroglia, die mit entzündlichen erhöhen. Wenn wir den Fokus auf das Gehirn Gewebe, Zellen und halten die Erforschung der Beziehung zwischen Nerven-Entzündung und die autophagie, werden wir in der Lage sein, einen Schritt näher an der Entwicklung von Behandlungen und neue Strategien für die Heilung von Erkrankungen des Gehirns.“

Neue Hoffnung für Stammzell-Ansatz zur Behandlung von diabetes: Insulin-produzierenden Zellen stärker schwankenden Blutzuckerspiegel

Wissenschaftler arbeiten an der Entwicklung effektiver Therapien für diabetes-sind Stammzellen zuwenden. Solche Zellen verwandelt werden können, in die Zellen, die insulin produzieren, das Hormon, das steuert der Blutzuckerspiegel.

Aber es gibt eine große Herausforderung: die Menge des Insulins produziert von diesen Zellen, die schwer zu kontrollieren ist.

Nun, durch anpassen der Rezeptur für den Versuch, die menschliche Stammzellen in insulin-sezernierenden beta-Zellen, ein team von Forschern an der Washington University School of Medicine in St. Louis hat gezeigt, dass die resultierenden Zellen sind stärker schwankende Glukosespiegel im Blut.

Wenn Sie transplantiert werden, die beta-Zellen in Mäusen, die nicht machen konnte insulin, die neuen Zellen begann die Sekretion von insulin innerhalb von ein paar Tagen, und Sie fuhren Fort, um die Kontrolle der Blutzuckerspiegel bei den Tieren, die für Monate.

Die neue Studie ist veröffentlicht Jan. 17 in der Zeitschrift Stem Cell Reports.

„Wir waren in der Lage zu überwinden, eine große Schwäche in der Art, wie diese Zellen, die zuvor entwickelt worden war. Die neuen insulin-produzierenden Zellen reagieren schnell und angemessen, wenn Sie auftreten Glukose“, sagte principal investigator Jeffrey R. Millman, PhD, assistant professor der Medizin und biomedizinische Technik. „Die Zellen Verhalten sich viel mehr wie ein beta-Zellen in Menschen, die keinen diabetes haben.“

Die Forscher glauben nun ist es vielleicht Zeit, um zu bewerten, ob die gleichen Stammzell-Ansatz könnte die insulin produzieren, und effektiv die Kontrolle der Blutzucker bei Menschen.

Millman war ein Teil von einem Forschungsteam an der Harvard-Universität, dass im Jahr 2014, konvertierten Hautzellen in Stammzellen und, im Jahr 2016, hat die gleiche Sache mit Hautzellen von einem Patienten mit diabetes. Jedes mal, werden die Stammzellen wurden dann behandelt mit verschiedenen Wachstumsfaktoren auf Koax Sie in insulin-sezernierenden beta-Zellen. Die beta-Zellen, jedoch nicht so gut funktionieren, wie die Forscher gehofft hatten.

„Bisher sind die beta-Zellen hergestellt wir könnten sezernieren insulin-Reaktion auf Glukose, aber Sie waren mehr wie Hydranten, entweder zu viel insulin oder gar keine“, sagte er. „Die neuen Zellen sind empfindlicher und sezernieren insulin, das besser zu entsprechen, um die Blutzuckerwerte.“

Für diese Studie, Millman s Labor noch wuchs beta-Zellen aus menschlichen Stammzellen, aber Sie machte zahlreiche änderungen an dem „Rezept“ für die Herstellung von insulin-produzierenden beta-Zellen die Behandlung der Zellen mit verschiedenen Faktoren zu verschiedenen Zeiten, wie Sie wuchs und entwickelt, um zu helfen, die Zellen Reifen und wirksamer.

Nachdem dieser Prozess abgeschlossen war, die Forscher transplantierten beta-Zellen in diabetische Mäuse, die mit unterdrückt Immunsystem, so dass Sie würde nicht ablehnen, die menschlichen Zellen. Diese transplantierten Zellen produzierte insulin in Konzentrationen, die effektiv kontrollierten Blutzucker in den Mäusen funktionell zu Kurieren, Ihre diabetes für mehrere Monate, die für die meisten der Mäuse in der Studie, war über die Länge Ihres Lebens.

Labor-Forscher eher als ein Arzt, Millman sagte, er kann nicht Vorhersagen, Wann genau solche Zellen, die bereit für Studien am Menschen ist aber der Meinung, es gibt mindestens zwei Möglichkeiten, die Stammzellen gewonnenen beta-Zellen getestet werden konnte bei menschlichen Patienten.

„Die erste wäre zum einkapseln der Zellen in etwas wie ein gel — mit Poren, die klein genug sind, um zu verhindern, dass Immunzellen aus immer in, aber groß genug, um insulin zu bekommen,“ sagte er. „Eine weitere Idee wäre die Verwendung von gen-editing-tools verändern die Gene der beta-Zellen in einer Weise, die erlauben würde, Sie zu „verstecken“ vor dem Immunsystem nach der implantation.“

Millman, sagte, dass, wenn Stammzellen gewonnenen beta-Zellen sind nachweislich sicher und wirksam für Menschen mit diabetes, seine Methode der Herstellung der Zellen schnell könnten hochgefahren werden, um im industriellen Maßstab. In seinem Labor allein, sein team ist in der Lage zu wachsen und entwickeln mehr als eine Milliarde beta-Zellen in nur ein paar Wochen.

World Trade Center-Responder, die ein erhöhtes Risiko für Kopf-Hals-Karzinomen: 9/11 first responders‘ Gesundheit immer noch bedroht von der Exposition zu tödlichen Angriff, Studie findet

Ein Rutgers University Studie fand eine signifikante Zunahme der Kopf-Hals-Karzinomen zwischen Arbeitnehmern und Freiwilligen, die reagierte auf die 9/11 Terroranschläge auf das World Trade Center (WTC), zeigen Sie auf neu auftretende Risiken, erfordern die ständige überwachung und Behandlung von denen, die ausgesetzt wurden, während die erste Reaktion.

Die Studie ist der erste Bericht über die Kopf-Hals-Karzinomen im WTC Rettungskräfte, fand ein 40-Prozent-Zunahme in der Diagnose dieser Krankheiten, die zwischen 2009 und 2012.

Die Studie erscheint in der Internationalen Zeitschrift des Krebses.

Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit zu prüfen, die potentiell Karzinogenen Effekte des WTC Exposition im Zusammenhang mit anderen starken Risikofaktoren und die Notwendigkeit einer kontinuierlichen medizinischen überwachung des WTC-Responder, insbesondere die Polizei und das Militär.

„Da Krebserkrankungen sind Krankheiten mit langer Latenzzeit, die Erkenntnisse der erheblichen überschreitung der Krebs in dieser Zeit zeigen Sie auf einen neu aufkommenden trend, erfordert kontinuierliche Begleitung und Behandlung von WTC-exponierten Personen“, sagte führen Autor Judith Graber, außerordentlicher professor an der Rutgers School of Public Health und Forscher an der Rutgers Environmental and Occupational Health Sciences Institute.

Die Ergebnisse waren Teil eines zwei-Jahres-Studie, finanziert von den US-Centers for Disease Control and Prevention untersucht, ob die Einsatzkräfte waren mit einem größeren Risiko des humanen papillomavirus (HPV) — Verwandte Kehle und Zunge Krebs aufgrund Ihrer Exposition während der Wiederherstellung Bemühungen in lower Manhattan.

Die häufigste erhöht wurden oropharyngeale Krebserkrankungen, die Häufig mit HPV-Infektion assoziiert, und Kehlkopfkrebs, nicht aber die orale und nasale Krebserkrankungen. Die Studie fand auch, dass Kopf-Hals-Karzinomen waren die meisten im Zusammenhang mit Respondern die waren über 55, wurden nicht-hispanischen weißen oder wer war in den Militär-oder Schutz-Dienst Berufe und durchgeführt von rescue and recovery und gepflegt den Umfang, der nach den Angriffen.

Die Forschung begann, als Kliniker die Behandlung von WTC-exponierten Einsatzkräfte an der Rutgers‘ World Trade Center Health Programm wurde besorgt über eine in der Regel hohe Anzahl von Patienten mit Krebserkrankungen im Kopf-und Halsbereich. Sie verglichen die Häufigkeit von Kopf-Hals-Karzinomen in 73 Personen unter den Programm-33,809 WTC-Responder von 2003 bis 2012 die Anzahl der erwarteten Fälle auf der Grundlage der New Jersey State Cancer Registry.

„Dieser überschuss vorkommen in der Kopf-Hals-Karzinomen ist plausibel, da die Einsatzkräfte eingeatmet debris clouds mit vielen bekannten Karzinogene“, sagte Graber, der auch ein assoziiertes Mitglied des Cancer Prevention and Control-Programm an der Rutgers Cancer Institute von New Jersey. „Darüber hinaus sind diese kanzerogene Expositionen könnte hinzufügen, oder erhöhen die Wirkung von bekannten persönlichen Risiko-Faktoren für einige Kopf-Hals-Karzinomen, wie z.B. Rauchen, übermässiger Konsum von Alkohol und orale HPV-Infektion.“

Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit zu prüfen, die potentiell Karzinogenen Effekte des WTC Exposition im Zusammenhang mit anderen starken Risikofaktoren und die Notwendigkeit einer kontinuierlichen medizinischen überwachung des WTC-Responder.

Mediziner wandeln aggressive Krebszellen in gewöhnliche Fettzellen um

Neuer Durchbruch bei der Behandlung von Brustkrebs?

Die Behandlung von Krebs gestaltet sich häufig als äußerst schwierig. Mediziner entwickelten jetzt einen neuen Behandlungsansatz, welcher es ermöglicht Krebszellen in Fettzellen umzuwandeln. Durch solch eine Umwandlung der Zellen lässt sich die Bildung von gefährlichen Metastasen verhindern.

Die Wissenschaftler der Universität Basel stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass eine neuartige Behandlung die Umwandlung von Krebszellen in Fettzellen ermöglicht. Die Experten publizierten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift „Cancer Cell“.

Krebs sollte behandelt werden bevor er Metastasen bildet

In den letzten Jahren erzielten Mediziner immer wieder bedeutende Verbesserungen bei der Diagnose und Behandlung von Krebs. Wichtig für eine erfolgreiche Behandlung ist, dass der Krebs möglichst erkannt wird, bevor er sich im Körper ausbreiten kann. Wenn ein Tumor bereits angefangen hat Metastasen zu bilden, gestaltet sich eine erfolgreiche Behandlung nach wie vor immer noch als schwierig.

Behandlung erfolgreich bei Brustkrebstumoren von Mäusen

Wissenschaftler verstehen mittlerweile immer besser, wie der komplexe Prozess der Metastasenbildung abläuft. Signale von außen bringen die Tumorzellen dazu, dass sie eine sogenannte epitheliale-mesenchymale Transition (EMT) durchlaufen. Die Epithelzellen erreichen einen Zustand hoher Plastizität, der es ihnen ermöglicht, sich in einen anderen Zelltyp umzuwandeln. In diesem Stadium ähnelt die Zelle einer Stammzelle. Dieser Prozess ist wesentlich für verschiedene physiologische Mechanismen, einschließlich der Embryonalentwicklung und Wundheilung. Aber leider können Krebszellen die epitheliale-mesenchymale Transition nutzen, um von einem Körperteil zu einem anderen Körperteil zu gelangen. Dadurch kann sich Krebs dann auf verschiedene Organe und Gewebe ausbreiten. Die besondere Anpassungsfähigkeit in dieser Phase ermöglicht Wissenschaftlern allerdings den Krebs in einem verwundbaren Zustand zu bekämpfen. Bei der aktuellen Studie befassten sich die Experten damit, den stammzellähnlichen Zustand metastasierender Tumorzellen zu nutzen, um sie in einen weniger bösartigen Zustand umzuwandeln. So kann die Entwicklung eines Sekundärkarzinoms verhindert werden. Sie testeten diese Behandlung an Mäusen, welchen zuvor besonders aggressive menschliche Brustkrebstumore eingepflanzt wurden.

Aggressive Krebszellen wandelten sich in harmlose Fettzellen um

Die Nagetiere erhielten zwei Dosen bereits von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zugelassener Arzneimitteln, eine als Krebshemmstoff (Trametinib) und die zweite als Antidiabetikum (Rosiglitazon). Diese Behandlung wurde für den Zeitraum von drei Wochen durchgeführt. Die Ergebnisse waren äußerst vielversprechend. Die Behandlung konnten nicht nur verhindern, dass sich der Krebs auf andere Teile des Körpers ausbreitet, sondern auch das Wachstum des Primärtumors unterdrücken, indem die Vermehrung von Krebszellen in diesem Tumor verhindert wurde. Aggressive Krebszellen, die sich vom Primärtumor losgelöst hatten, wurden stattdessen in Fettzellen umgewandelt, sagt Studienautor Professor Gerhard Christofori von der Universität Basel. Während der Krebs bei Tieren aus der Kontrollgruppe in die Lunge und andere Organe streute, entwickelten die mit der Kombi-Therapie behandelten Mäuse keine Metastasen.

Umgewandelte Fettzellen blieben Fettzellen

Weiterführende Zellversuche ergaben, dass Brustkrebszellen, welche in Fettzellen umgewandelt wurden, auch auf Dauer Fettzellen blieben, erläutert Professor Christofori. Der neue Behandlungsansatz kann den Primärtumor zwar nicht vollständig in Fett umwandeln, wenn es allerdings gelingt eine kritische Menge der Tumorzellen umzuprogrammieren, könnte dies bewirken, dass der Tumor sensibler gegenüber der herkömmlichen Chemotherapie wird.

Weitere Forschung ist nötig

Die neue Behandlung funktioniert bisher nur bei Mäusen. Die mögliche Wirksamkeit bei Menschen ist nicht erprobt. Die Mediziner erklärten außerdem, dass nicht alle Krebszellen transformiert werden, sondern nur solche, die sich während der Metastasierung einer EMT unterziehen. Dies bedeutet, auch wenn eine Umwandlung von Krebszellen eine Option für Patienten wird, muss sie höchstwahrscheinlich in Verbindung mit einer Chemotherapie und nicht anstelle von ihr verwendet werden. Weitere Forschung soll jetzt zeigen, wie diese Technik bei bestehenden Chemotherapien angewendet werden kann und ob sie auch bei andere Krebsarten Verwendung findet. (as)

Quelle: Den ganzen Artikel lesen

Antibiotika immer noch regelmäßig verschrieben, die ER für die Kinder mit viralen Infektionen der Lunge

Trotz der Empfehlungen zuerst ausgestellt vor mehr als einem Jahrzehnt, Antibiotika sind immer noch routinemäßig vorgeschrieben, in US-Notaufnahmen für Säuglinge mit bronchiolitis, eine häufige virale Infektion der Lunge. Veröffentlicht in der Journal of Pediatric Infectious Diseases Society, die Ergebnisse markieren einen Bezug lag bei der übersetzung evidenzbasierter Leitlinien in der klinischen Praxis und Unterstrich die Notwendigkeit der Fortsetzung der Ausbildung Gesundheits-Anbieter und die öffentlichkeit über den angemessenen Einsatz von Antibiotika.

Bronchiolitis entsteht, wenn die Lunge, die kleinen Atemwege oder Bronchiolen, entzündet und verstopft, meist aufgrund einer viralen Infektion, die Antibiotika bieten keinen Vorteil. Die Krankheit ist die führende Ursache von Hospitalisierungen für US-Kinder in Ihrem ersten Jahr des Lebens. Im Jahr 2006, Richtlinien der American Academy of Pediatrics empfiehlt gegen die Antibiotika-Behandlung für bronchiolitis bei Kindern ohne eine nachgewiesene bakterielle Infektion.

In der neuen Studie, die Forscher analysierten Daten aus einer National repräsentativen Umfrage von US-amerikanischen Notaufnahmen durchgeführt, die jährlich von den Centers for Disease Control and Prevention. Zwischen 2007 und 2015 rund 25 Prozent der Kinder unter dem Alter von 2 Jahren mit bronchiolitis, die zu sehen waren, in der Notaufnahme erhielt Antibiotika, die in der Analyse gefunden, was minimale Verbesserung in der Antibiotika-Verschreibung im Vergleich zu früheren Jahren. Es gab keine signifikanten Veränderungen über die Zeit in der Verschreibung von Antibiotika raten während der neun Jahre, nachdem die Leitlinien veröffentlicht wurden. Unter den Patienten, die Antibiotika, 70 Prozent hatten keinen dokumentiert bakterielle Infektion, die ein Antibiotikum haben kann, wurde eine entsprechende Behandlung.

Antibiotika, wie alle Medikamente sind nicht harmlos und kann Nebenwirkungen, einschließlich allergische Reaktionen und Nebenwirkungen. Eine frühere Studie ergab, dass die Nebenwirkungen von Antibiotika führen in etwa 70.000 Notfallaufnahme unter US-Kinder jedes Jahr. Übernutzung oder Missbrauch von Antibiotika trägt auch zur Entwicklung von Antibiotika-resistenten Bakterien, die verursachen können, resistenten und schwer zu behandeln, Infektionen, die eine wachsende Bedrohung der öffentlichen Gesundheit in den USA und auf der ganzen Welt.

„Gezielte Maßnahmen zur Senkung der unangemessenen Verschreibung unter Klinikern unverzichtbar sind“, sagte Brett Burstein, MD, PhD, MPH, des Montreal Children ‚ s Hospital und dem Forschungsinstitut der McGill University Health Centre in Montreal, Quebec, Kanada, und senior-Autor der neuesten Studie. „Aber zur gleichen Zeit, die Unterrichtung der öffentlichkeit über die möglichen Konsequenzen und warum ist es wichtig, nicht zu über-Behandlung von viralen Bedingungen sind ebenso wichtig.“

Die neue Analyse fand auch, dass erhöhte Antibiotika-Verschreibung bei Kindern mit bronchiolitis wurde im Zusammenhang mit den Behandlungen in Krankenhäusern, die nicht waren lehrkrankenhäusern oder in pädiatrischen Kliniken. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Arten von Einrichtungen profitieren am meisten von den Bemühungen um effektiver zu übersetzen Leitlinien für geeignete bronchiolitis Behandlung in die Veränderungen in der tatsächlichen klinischen Praxis, die Autoren der Studie stellten.

Schnelle Fakten

  • Bronchiolitis ist eine häufige Infektion der Lunge bei Jungen Kindern, in der Regel durch ein virus verursacht, in denen die Lunge, die kleinen Atemwege oder Bronchiolen, entzündet und verstopft.
  • Antibiotika weiterhin werden routinemäßig vorgeschrieben, in US-Notaufnahmen für Säuglinge mit bronchiolitis, trotz Leitlinien im Jahr 2006, dass davon abgeraten, dies zu tun.
  • Von 2007 bis 2015-ein Viertel der Kinder unter 2 Jahren mit bronchiolitis, die zu sehen waren, in US-Notaufnahmen erhielt Antibiotika, unter denen 70 Prozent hatten keine dokumentierten bakterielle Infektionen, was darauf hindeutet wenig Verbesserung in der Antibiotika-Verschreibung im Vergleich zu früheren Jahren.
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